Shared Memory vs. Grafikchipvariante

Hallo,
ich beabsichtige mir einen Laptop zu kaufen. Zur Auswahl steht ein Geraet mit shared Memory und eines mit einem Grafikchip. Beide haben bis auf die Grafik folgende Ausstattung:
Prozessor Intel Pentium M Prozessor 750 mit 1860 MHz, 2 MB L2 Cache
Front Side Bus 533 MHz
Hauptspeicher 512 MB 533 MHz DDR2
Festplatte 40 GB Festplatte ATA 100 mit Active Protection System; 5400 U/min
Display 14,1 Zoll (35,8 cm); TFT Display; 1024x768 (XGA)
Grafikkarte Intel Graphics Media Accelerator 900 PCI Express; bis zu 128 MB
bzw.
Grafikkarte ATI Mobility RADEON x300; 64 MB DDR2 SDRAM

Angenommen der RAM waere 1 bzw. 1,5GB groß, koennte ich bei dieser Konfiguration problemlos mit Photoshop od. Google Earth - sprich grafikspeicherintensiven Anwendungen - arbeiten od. ist ein separater Grafikchip zu empfehlen?

Gruß,
bolshi

Hallo,
ich beabsichtige mir einen Laptop zu kaufen. Zur Auswahl steht
ein Geraet mit shared Memory und eines mit einem Grafikchip.

Grafikkarte Intel Graphics Media Accelerator 900 PCI
Express; bis zu 128 MB

bzw.
Grafikkarte ATI Mobility RADEON x300; 64 MB DDR2 SDRAM

Ich will dich nicht enttäuschen, aber wenn ich das so lese, fürchte ich, das beides SharedMemory-Lösungen sind. Der Radeon X300 dürfte trotzdem geringfügig schneller sein, als die Intel-Grafik.

Angenommen der RAM waere 1 bzw. 1,5GB groß, koennte ich bei
dieser Konfiguration problemlos mit Photoshop od. Google Earth

  • sprich grafikspeicherintensiven Anwendungen - arbeiten od.
    ist ein separater Grafikchip zu empfehlen?

Natürlich kannst du das. Die 3D-Leistung des Grafikchips ist für 2D-Anwendungen, wie Bildbearbeitung völlig irrelevant. Es interessiert dabei auch nicht, ob es sich um eine Shared Memory-Lösung oder dedizierten Grafikspeicher handelt. Und ich denke, wenn du keine allzu großen Bilder bearbeiten willst, werden auch die 512 MB Arbeitsspeicher locker für Photoshop ausreichen, zum Anschauen von ein paar Satellitenfotos aus dem Internet sowieso. Auch wenn der Grafikchip sich 64 MB vom Hauptspeicher klaut, gibt das sicher keine Probleme - ich denke ein Aufrüsten des Arbeitsspeichers wird völlig unnötig sein.

Gruß, Jesse

Einspruch
Hallo,

Shared Memory Lösungen sind immer Müll. Rechne mal aus, wieviel Daten bei einer Auflösung von 1024 x 768 bei 32 Bit Farbtiefe und 60 Hz zusätzlich pro Sekunde durch den normalen Datenbus wandern. Da wird es für die eigentlichen Daten, die über den Datenbus laufen schon richtig eng. Also: Shared Memory nur, wenn keine speicherintensiven Anwendungen laufen sollen. Und auch dann nur, wenn das Budget wirklich nichts anderes zulässt.

Gruß

Matthias

Natürlich kannst du das. Die 3D-Leistung des Grafikchips ist
für 2D-Anwendungen, wie Bildbearbeitung völlig irrelevant. Es
interessiert dabei auch nicht, ob es sich um eine Shared
Memory-Lösung oder dedizierten Grafikspeicher handelt. Und ich
denke, wenn du keine allzu großen Bilder bearbeiten willst,
werden auch die 512 MB Arbeitsspeicher locker für Photoshop
ausreichen, zum Anschauen von ein paar Satellitenfotos aus dem
Internet sowieso. Auch wenn der Grafikchip sich 64 MB vom
Hauptspeicher klaut, gibt das sicher keine Probleme - ich
denke ein Aufrüsten des Arbeitsspeichers wird völlig unnötig
sein.

Gruß, Jesse

Shared Memory Lösungen sind immer Müll. Rechne mal aus,
wieviel Daten bei einer Auflösung von 1024 x 768 bei 32 Bit
Farbtiefe und 60 Hz zusätzlich pro Sekunde durch den normalen
Datenbus wandern. Da wird es für die eigentlichen Daten, die
über den Datenbus laufen schon richtig eng. Also: Shared
Memory nur, wenn keine speicherintensiven Anwendungen laufen
sollen. Und auch dann nur, wenn das Budget wirklich nichts
anderes zulässt.

Auf meinem Firmen-Notebook (Dell Latitude) mit Intel OnBoard-Grafik und einer Auflösung von 1400x1050 Bildpunkten läuft Photoshop eigentlich gut. Ich habe da nix zu meckern und möchte deshalb auch niemandem von OnBoard-Grafik abraten, der sein Notebook nur zum arbeiten einsetzt. Im Multimedia- und Spielebereich ist das natürlich was anderes. Aber da muss man dann eben auch gleich deutlich tiefer in die Tasche langen.

LG, Jesse