Hi,
neulich las ich einen Artikel zu dem Fest „Shivaratri“ in Nepal, bei dem es um eine Art „Geburtstagsfest“ für Shiva geht. Im Artikel war erwähnt, dass Vishnu als Inkarnation Shivas angesehen wird.
Ich kenne das eigentlich so, dass die drei Götter Shiva, Brahma und Vishnu jeweils verschiedene Aspekte darstellen und keineswegs Inkarnationen voneinander sind. Als Inkarnationen Vishnus kenne ich bspw. Rama oder Krishna.
Handelt es sich bei der Vorstellung, Vishnu sei eine Inkarnation Shivas um eine Spielart aus Nepal oder des Shivaismus? Oder habe ich da was falsch verstanden? Oder spinnt der Autor etwa, weil er keine Ahnung hat?
Mit der Bitte um Erleuchtung
grüßt
Burkhard
Ich kenne das eigentlich so, dass die drei Götter Shiva,
Brahma und Vishnu jeweils verschiedene Aspekte darstellen und
keineswegs Inkarnationen voneinander sind. Als Inkarnationen
Vishnus kenne ich bspw. Rama oder Krishna.
Handelt es sich bei der Vorstellung, Vishnu sei eine
Inkarnation Shivas um eine Spielart aus Nepal oder des
Shivaismus? Oder habe ich da was falsch verstanden?
Ich glaube daß läßt sich nur verstehen, wenn man es in Bezug auf eine historische Perönlichkeit sieht.
Insofern kann die historische Person Vishnu, sehrwohl eine Inkarnation des kosmischen Shiva sein.
Du verstehst?
gruß
rolf
Hi Rolf,
Ich glaube daß läßt sich nur verstehen, wenn man es in Bezug
auf eine historische Perönlichkeit sieht.
Insofern kann die historische Person Vishnu, sehrwohl eine
Inkarnation des kosmischen Shiva sein.
aber ich wüsste nicht, dass Vishnu eine historische Persönlichkeit gewesen sei, bzw. die historischen Persönlichkeiten (Rama, Krishna) sind ja wiederum Inkarnationen Vishnus und nicht Shivas. *verwirrt, verwirrt*
Ich hatte den Eindruck, da geht es um die Rangfolge oder die Wichtigkeit der Götter. Indem Vishnu als Inkarnation Shivas benannt wird, erhält Shiva die Bedeutung des wichtigsten Gottes. Aber meines Wissens sind es, wenn man hinduistische Götter schon personifiziert denkt, doch verschiedene Götter, oder nicht?
Liebe Grüße
Burkhard
aber ich wüsste nicht, dass Vishnu eine historische
Persönlichkeit gewesen sei, bzw. die historischen
Persönlichkeiten (Rama, Krishna) sind ja wiederum
Inkarnationen Vishnus und nicht Shivas. *verwirrt, verwirrt*
Ich hatte den Eindruck, da geht es um die Rangfolge oder die
Wichtigkeit der Götter. Indem Vishnu als Inkarnation Shivas
benannt wird, erhält Shiva die Bedeutung des wichtigsten
Gottes. Aber meines Wissens sind es, wenn man hinduistische
Götter schon personifiziert denkt, doch verschiedene Götter,
oder nicht?
Shiva, Vishnu, Krishna, Brahma, gelten als die höchsten Personifikationen Schöpferischer Kräfte im Universum der Hindus. Alle Vier sind das Eine Parabrahman.
Ihre ganze überlieferte Literatur (z.B. die Puranas) berichtet von dem einem oder anderen Gott in seiner Inkarnation auf der Erde. Wahrscheinlich legen verschiedene Sekten oder Schulen die Betonung auf einen der Vier und errichten darauf ihre Kosmogenie. Die Wichtigkeit, die man einem Gott beimißt, bezieht sich dabei auf die jeweilige Schule.
gruß
rolf
Hoi Burki,
Oder
spinnt der Autor etwa, weil er keine Ahnung hat?
Oder er hatte zuviel Bhang und Lingam tunken ?
Mit der Bitte um Erleuchtung
*pling*
grüßt
Marion
Hi Marion,
Oder er hatte zuviel Bhang
das definitiv ja! Der Artikel erschien im „Hanfblatt“ und der Autor ist der unsägliche Christian Rätsch, den ich noch aus dem Studium kenne, wo er mir schon damals auf den Nerv ging.
Liebe Grüße
Burkhard
Moinmoin,
das definitiv ja! Der Artikel erschien im „Hanfblatt“ und der
Autor ist der unsägliche Christian Rätsch, den ich noch aus
dem Studium kenne, wo er mir schon damals auf den Nerv ging.
Sag blos, der tobt immer noch durch die Lande. Ich hätte gedacht, dass der Ende der 80er den Gang der Vanilletees, Patchouliräucherstäbchen und selbstgebatikten Wickelröcke gegangen wäre 
Oder ist der Bestandteil des derzeitigen 80er Revivals ?
Gruß
Marion, die Vanilletee noch nie ausstehen konnte
Hi Marion,
Christian Rätsch ist keineswegs den Weg allen Vanilletees gegangen. Erst letztes Wochenende habe ich bei Arte eine Sendung aufgezeichnet über Magische Pilze, wo er nicht nur interviewt wurde, sondern auch (wenn man genau hingesehen hat) bei einem Schwitzhüttenritual mit Psilobeteiligung zu sehen war. (Sehr undeutlich im Hintergrund…)
Das besagte Hanfblatt, von dem ich mittlerweile drei Hefte mein eigen nenne, hat eigentlich in jedem Heft was von ihm drin und es werden diverse Bücher rezensiert, in denen er sich (oder in Begleitung) über psychoaktive Pflanzen auslässet.
Der Mann hat seine ethnologische Nische gefunden. Muss man ihm lassen! Und dann noch von Berufs wegen ständig auf Droge sein dürfen, ist auch nicht schlecht… (Ich sag nur, teilnehmende Beobachtung, sag ich nur)
Liebe Grüße
Burkhard
*zur Zeit leider stocknüchtern*