Die Hinweiszettelchen „Baderegeln“ (Shurucda Dabasha) waren vielleicht gut gemeint, was meist aber das Gegenteil von „gut gemacht“ ist. Reichen diese Art Appelle an die Vernunft der „Badeneulinge“ allein aus?
Gruß
rakete
Als Vater erlaube ich mir darauf hinzuweisen, dass es Übergriffe auch schon vor mehreren Jahren in Schwimmbädern gab - besonders dort, wo „sozial ferne Schichten“ ihre übermäßig vorhandene Freizeit verbrachten. Nur mit dem Unterschied, dass man nur im Lokalblatt, nicht aber im überregionalen Teil davon gelesen hat. Auch hat weder die Tagesschau noch irgendein anderes Massenmedium mit überörtlicher Bedeutung davon berichtet.
Warum im Sommer mehr in die Frei- als jetzt in die Hallenbäder gehen sollen, erschließt sich mir nicht.
Und die Gemeinheiten gehen weiter. In Oberhausen haben acht Täter im Alter von 18-24 Jahren drei Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren belästigt und betatscht.
Warum geht denn da kein Flüchtlingshelfer mit, der den Leuten erklärt, dass man Kinder in Ruhe zu lassen hat?
Vielleicht weil im Sommer das Baden einfach deutlich populärer ist, wenn Hitze ist und Sonne scheint, in der man braten kann, und und und.
Der Fragesteller hat schon recht, der Sommer wird schlimmer als die bisherige Zeit und allein Hiinweiszettel werden wohl nicht reichen. Mein Rat: Zivilcourage. Sobald ihr soetwas seht, haltet die Leute fest und ermöglicht damit der Polizei das Fassen von Tätern. Das Festhalten einer Person, die bei einer Straftat auf frischer Tat erwischt wird, mit dem Ziel, sie der Polizei zu übergeben ist Jedermannsrecht gemäß §127 StPO.
Das wird man schon tun. Leider treten die Täter oft in Gruppen auf. Man sollte also trotzdem vorsichtig bleiben. Gezielt andere Männer ansprechen und um Hilfe bitten. Die Mädchen sollten zuerst dort rausgezogen werden. Am besten irgendwie mit ausgedachtem Namen anreden, als wenn man zu ihnen gehört. Wenn die sicher sind, rauf auf den Schurken.