Wir haben immer mal wieder Probleme mit der Kieselsäurebestimmung nach DIN , da wir im Blindwert (dem. Wasser) schon Si finden. Zur Zeit lösen wir das Problem so, daß wir für diese Bestimmung nur noch Reinstwasser einsetzen.
Nun haben wir vom Hersteller der Austauscherpatronen erfahren, daß das wohl ein bekanntes Problem sei (Ach ja???). Si würde nicht über die Leitfähigkeit angezeigt und die Patronen hätten einen „Schlupf“, wodurch Si halt durchgelassen würde. Und früher oder später würde das auch bei der Reinstwasseranlage passieren. Lösung wäre die Umkehrosmose, die er uns auch gerne für 9000 DM verkaufen möchte.
Oder wir könnten zwei Austauscherpatronen hintereinander schalten.
Das ist aber auch nicht befriedigend, weil die ja auch mal durch sind.
Gibts nicht auch eine andere Lösung? Andere Harze oder so?
Britt
Hallo Britt,
ein schwieriges Problem. Evt. wäre eine Alternative die Destillation von Wasser (über eine Kolonne). Wobei dies Energieaufwendig ist und für große Wassermengen sicherlich umständlich.
Roberto
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Hallo Roberto,
genau so ist es.
Und streßegeplagter Laborant versucht es doch dann lieber mit einer einfachen Lösung „aus dem Hahn“. Wenn es nicht unbedingt sein muß wollen wir Mehrarbeit natürlich vermeiden.
Aber wenn es dann gar nicht anders geht…
Britt
Hi Britt,
das grosse Problem an der Sache duerfte dann auch noch sein, das mit der Rektifikation das Si auch nicht ganz zu entfernen ist, da die meisten Geraete in der Chemie doch aus Glas oder Quarz sind, und hier im Prinzip doch recht viel SiO2 vorliegt. Eine recht teure und aufwendige Methode koennte hier Destillation in einer Teflonapparatur bieten, das ist allerdings dann wirklich der letzte Weg.
Gruss
Michael Fader
Dipl.-Ing. Chemie(FH)
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Hallo Britt, auch Destillation hilft nicht weil…Si im Spurenbereich ist wasserdampfflüchtig. Frag doch mal bei Bran+Lübbe in Norderstedt bei Hamburg wie dort Blindwertfreies Wasser bereitet wird.
ANsonsten empfehle ich eine normale Entsalzung des Wassers mit an + Kationentauscher, und danach einen Mischbettfilter, der wirklich nur noch die Spuren rausholt und dann entsprechendlange hält, aber bei Erschöpfung verworfen werden muss.
Weiteren Rat kannst Du Dir auch bei Turbinenherstellern holen, denn Si im Wasser ist tödlich für jede Dampfturbine!!
Gruss
Roger
Hallo Britt, auch Destillation hilft nicht weil…Si im
Spurenbereich ist wasserdampfflüchtig.
Haben wir auch schon mal probiert: ohne Erfolg!
Frag doch mal bei
Bran+Lübbe in Norderstedt bei Hamburg wie dort Blindwertfreies
Wasser bereitet wird.
Gute Idee, zu denen haben wir sowieso Kontakt.
ANsonsten empfehle ich eine normale Entsalzung des Wassers mit
an + Kationentauscher, und danach einen Mischbettfilter, der
wirklich nur noch die Spuren rausholt und dann
entsprechendlange hält, aber bei Erschöpfung verworfen werden
muss.
Das ist ja die Sache mit der Reinstwasseranlage. Nur, wenn uns der Hersteller sagt, daß wir da das gleiche Problem bekommen…
Blöd ist ja grade, daß Si nicht über die Leitfähigkeit angezeigt wird und man nie weiß, ob die nächste Analyse noch klappt.
Weiteren Rat kannst Du Dir auch bei Turbinenherstellern holen,
denn Si im Wasser ist tödlich für jede Dampfturbine!!
Ist doch mal ein Tipp! 
Komisch finde ich bloß, daß wir schon seit längerer Zeit mit dem Problem kämpfen und wenn man Kollegen darauf anspricht, dann wissen die nichts davon. Entweder mag keiner über seine Probleme bei der Analytik reden oder die ignorieren das einfach.
Die Hersteller von Ionenaustauschern binden es einem auch nicht gleich auf die Nase, sondern rücken erst nach Nachfragen damit raus.
Danke für die Tipps
Britt
Hi Britt, 15 Jahre Wasseranalytik hinterlassen Ihre Spuren, mail mich doch mal direkt an wenns nicht klappt