Mahlzeit zusammen,
es gibt in uns allen Muster (die uns zumeist nicht einmal bewusst sind), nach denen wir agieren und uns verhalten. Zum Beispiel hat jemand in seiner Kindheit starke Vernachlässigung erfahren und auf der anderen Seite (bedingend, ausgleichend, ergänzend) als Gegenpol total einengende Überbehütung (Kontrolle) von der Mutter. Dieses Muster war so prägend, dass der Betroffene es für sich übernommen hat und dieses später als junger Jugendlicher verinnerlicht hat. Er macht das selbe mit sich selbst, als Erwachsener weiter (unbewusst), auch wenn er sich längst von seinen Eltern losgelöst hat und von Ihnen unabhängig ist.
Interessant ist hierbei, dass es zu jedem Extrem auch ein Gegenpol-Muster (ausgleichend, bedingend, ergänzend) geben muss. Wer kennt den Gegenpol von elitärem und nahezu blindem Leistungsdrang (u. a. auch Workaholics), die nur leisten müssen, nur leisten können und sich (ihr „Selbst“) dabei nur über Position, Status und Erreichtes definieren bzw. stabilisieren können? Bestätigung von außen ist für sie stets nur wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Ist der Gegenpol hier „Mangel an Liebe und Zuwendung“?
Danke und Gruß,
Yedi386