Hallo,
mal eine Grundsatzfrage an euch!
Wenn ich die Arbeit die ich jetzt mache auch als Freiberufler machen kann, welchen Nachteil bringt das mit sich?
Als Angestellter kann man heute innerhalb weniger Wochen seinen Platz räumen, wenn die Firmenbilanz neu aufpoliert werden soll. Und Leute-entlassen macht sich am Aktienmarkt ja immer gut!
Wenn ich als Freiberufler keine Aufträge mehr erhalte, kann ich ebenfalls noch ein paar Wochen durchhalten.
Wenn ich als Angestellter schwer krank werde, kommt nach ca 6 Wochen die Kündigung ins Haus.
Als Freiberufler mit entsprechender Versicherung bekommt man nach ein paar Wochen Krankengeld.
Wenn dem Arbeitgeber die Aufträge fehlen, wird entlassen.
Wenn ich als Freiberufler keine Aufträge mehr erhalte steh ich auch ohne Arbeit da. Wo ist der Unterschied?
Ich frage mich das alles weil ich Hemmungen habe, den „Sicheren Arbeitsplatz“ gegen die „unsichere“ Selbständigkeit zu tauschen.
In meinem Fall bedeutet die Selbständigkeit, dass ich im Prinzip die gleiche Arbeit wie bisher mache, aber eben nur als Freiberufler für verschiedene Firmen.
Den einzigen Nachteil den ich sehe ist, dass ich im Falle der Pleite kein Arbeitslosengeld bekomme, sondern Sozialhilfe.
Trotzdem fällt es mir schwer diesen „ersten Schritt“ zu wagen!
Wie seht Ihr das mit dem „Sicheren Arbeitsplatz“ im 21.Jahrhundert?
Gruß,
celo
