Sicheres anonymes Surfen

Nehmen wir mal an,
ein Jurist möchte sich gerne bei einer größeren Bank bewerben,
beim googeln kommt aber raus, dass er als Student mit
flammenden Pamphleten das Schwulen/Lesben Referat des AStA
vertreten hat und bei Attac aktiv war.

Ich kann verstehen, dass es Menschen gibt, die dann meinen, er
hätte evtl. geringere Chancen auf die Stelle, als der
Kommilitone mit geradliniger RCDS-Vergangenheit aus der
Verbindung Teutonia.

Aua. Aber warum muss man dazu anonym (im Sinne von "über Proxys mit verschleierter IP) surfen. Es reicht doch, wenn ich meine „We’re here, we’re queer, get used to it!“ Meinung in Foren unter einem anonymen Benutzernamen verbreite. Selbst wenn der potentielle Arbeitgeber per Gerichtsbeschluss den Forenbetreiber zur Herausgabe meines Klarnamens zwingen könnte, er muss ja erst mal darauf kommen, dass ich es bin. Und wenn ich unter Klarnamen poste, hilft mir eine verschleierte IP auch nicht weiter …

Ich denke, hier werden 2 Dinge vermengt:

  1. Nickname vs. Klarnamen
  2. Verschleierung der IP mit Hilfsmitteln

Punkt 1 ist klug. Punkt 2 hat meiner Ansicht nach irgendwie den Beigeschmack von illegalen Vorhaben.

Gruß,

Myriam

1 „Gefällt mir“

Mein Provider kann im Internet genauso protokollieren, mit
welchen Rechnern ich Daten austausche (was er auch nicht
darf).

was er aber bald muss.

Hallo,

Aua. Aber warum muss man dazu anonym (im Sinne von "über
Proxys mit verschleierter IP) surfen. Es reicht doch, wenn ich
meine „We’re here, we’re queer, get used to it!“ Meinung in
Foren unter einem anonymen Benutzernamen verbreite.

Gut, in dem Fall mag das sogar reichen.

Ich denke, hier werden 2 Dinge vermengt:

  1. Nickname vs. Klarnamen
  2. Verschleierung der IP mit Hilfsmitteln

Punkt 1 ist klug. Punkt 2 hat meiner Ansicht nach irgendwie
den Beigeschmack von illegalen Vorhaben.

Warum? Was ist daran falsch, seine Anonymität wahren zu möchten?

Dann ein neuer Fall, wie er in unserer feinen, freien, durch und durch demokratischen Gesellschaft vorkommt:

Ein Mitarbeiter der Firma „Sauhaufen AG“ hat Kenntnis von einer üblen Schmiergeldaffäre erlangt und kann diese Vorwürfe auch durch Dokumentation erhärten. Andererseits möchte er seinen eigenen Job doch ganz gerne behalten, da er sich nichts hat zu Schulden kommen lassen.

Er beschließt, die Staatsanwaltschaft von diesen Vorgängen in Kenntnis zu setzen. Da er aber weiß, dass die in die Affäre verstrickten Herren im Vorstand auch beste Verbindungen zu Politik und Staatsanwaltschaft haben, möchte er ungerne mit der Beschwerde in Verbindung gebracht werden.

Er beschließt, das Material über einen Rechner unter Nutzung des Tor-Netzwerkes an die richtigen Stellen weiterzuleiten.

Ist das ein illegales Vorhaben?

Fragt sich

Fritze

Er beschließt, das Material über einen Rechner unter Nutzung
des Tor-Netzwerkes an die richtigen Stellen weiterzuleiten.

Ist das ein illegales Vorhaben?

Nein, aber nicht wirklich ein alltägliches Beispiel. Es soll ja auch noch andere Kommunikationswege für eine anonyme Anzeige als das Internet geben, welches ich in diesem fiktiven Fall auf keinen Fall wählen würde. Wenn ich der Ansicht bin, dass Exekutive und Judikative mit den Verbrechern unter einer Decke stecken, fühle ich mich auch mit verschleierter IP nicht sicher.

Ich will ja gar nicht leugnen, dass es Situationen gibt, wo IP-Verschleierung für Otto Normalverbraucher sinnvoll ist, auch wenn er nix Illegales plant. Es gibt aber meiner Ansicht nach verdammt wenige Szenarien, wo das zutrifft.

Abgesehen davon beziehe ich mich konkret eigentlich auf das Ursprungsposting, wo es um freie - wenn auch von einigen Personen unerwünschte - Meinungsäußerung im Rahmen der geltenden Gesetze geht. Da muss man meiner Ansicht nach eben nicht die IP verschleiern, sondern sich einfach wie allgemein üblich einen Nickname geben.

Gruß,

Myriam

1 „Gefällt mir“

Hiho!

Also, Deinen Argumenten bezüglich der Einstellungspolitik stimme ich zu, obgleich Du wirklich extreme Beispiele gewählt hast. :wink:

Das darf jeder für sich entscheiden - zum Glück! - und ich
finde, ich will. Ich meine, ich habe das nunmal so gesehen,
warum auch immer. Meine persönliche Weiterentwicklung
entwertet doch nicht meine abgelegten / revidierten Meinungen.

Nein. Das Problem ist, dass Du eben nicht selbst entscheiden
kannst, wie Du etwas sehen möchtest, wenn Du Dir nicht sicher
sein kannst, dass das nicht auch mal Personen Dir zuordnen
können, denen Du es – aus welchen Gründen auch immer – nicht
mitgeteilt hättest.

Hmhmhm, ich denke immer noch, dass ich im Netz nur Dinge verbreite, die auch „für Alle“ gedacht sind. Aber das beziehe ich nur auf mich, jeder Andre mag das anders halten.

Dann beginnt, wie hier bei einigen Teilnehmern bereits zu
sehen ist, die Schere im Kopf. Und das ist nicht gut.

Was genau meinst Du mit der Schere? Das sofort erschallende „Nur Verbrecher verschleiern irgendwas“? Dann stimme ich voll zu.

[…]Von daher musste ich erkennen, dass das
gleiche Recht auch für Anonymisierung im Netz gilt (gelten
sollte).

Dann sind wir doch ganz einer Meinung :smile:

Ach Mist, kein Kampf für die umstehenden Gaffer? :wink:

Ich bin jedenfalls im Verlaufe dieser Diskussion - also ihrer erfreulich großen sachlichen Teile - zu der Erkenntnis gelangt, dass mich die Verhältnismäßigkeit solcher Maßnahmen wie anomymes Surfen anderer schlichtweg nichts angeht. Wer das möchte, soll es können.

Gruß
Steff

Hallo,

Abgesehen davon beziehe ich mich konkret eigentlich auf das
Ursprungsposting, wo es um freie - wenn auch von einigen
Personen unerwünschte - Meinungsäußerung im Rahmen der
geltenden Gesetze geht. Da muss man meiner Ansicht nach eben
nicht die IP verschleiern, sondern sich einfach wie allgemein
üblich einen Nickname geben.

Es ist aber vollkommen legitim und überhaupt nicht die Spur kriminell, wenn man
gerne seine Privatsphäre so gut wie möglich schützen möchte. Dazu zählt die
Verschleierung der eigenen IP Adresse genauso, wie das bezahlen mit Bargeld im
Handel, das nicht benutzen einer Kundenkarte, das nicht-beim-spazieren-gehen
gefilmt-werden-wollen, das nicht grundsätzlich wie ein Schwerverbrecher
erkennungsdienstlich behandelt werden wollen, wenn man einen Reisepass haben
möchte und so weiter und so fort.

Man ist dann kein Verbrecher und man macht sich auch nicht eines Verbrechens
oder einer Straftat verdächtig, wenn man so handelt.

Gruß

Fritze

2 „Gefällt mir“

Hallo,

Dann beginnt, wie hier bei einigen Teilnehmern bereits zu
sehen ist, die Schere im Kopf. Und das ist nicht gut.

Was genau meinst Du mit der Schere? Das sofort erschallende
„Nur Verbrecher verschleiern irgendwas“? Dann stimme ich voll
zu.

Nein. Ich meine den enormen Konformitätsdruck, der durch tatsächliche oder auch
nur vermeintliche Überwachung zustande kommt. Das ist ein nicht zu
verachtendes, durch Soziologie und Kriminologie beobachtetes Phänomen. Du sitzt
nachts alleine in der Regionalbahn von auf dem Weg nach
. Es juckt dich schon seit geraumer Zeit am Po oder
in der Nase, Du weißt aber nicht, ob Dich gerade jemand durch die „zu Deiner
Sicherheit“ installierten Kamera beobachtet. Also verkneifst Du Dir das
Hinternkratzen oder Nasebohren.

Ein interessantes Experiment dazu hat eine Gruppe in Wien gemacht. Näheres dazu
findest Du in diesem trotz allem auch lustigen Vortrag:

http://dewy.fem.tu-ilmenau.de/CCC/23C3/video/23C3-16…

Ich bin jedenfalls im Verlaufe dieser Diskussion - also ihrer
erfreulich großen sachlichen Teile - zu der Erkenntnis
gelangt, dass mich die Verhältnismäßigkeit solcher Maßnahmen
wie anomymes Surfen anderer schlichtweg nichts angeht. Wer das
möchte, soll es können.

Genau so sollte es auch sein. Solange man nichts ungesetzliches tut, darf und
soll man das gerne anonym machen können.

Gruß

Fritze

Hallo,

Haaallo, wir leben in Deutschland, Europa, hier gilt noch
freie Meinungsäußerung usw. Und sollte sich dies ändern, dann
kann man internettechnish gesehen immer noch „aufrüsten“.

Es gibt Menschen, für die ist der Zeitpunkt der Änderung bereits überschritten.
Wenn all die freie Meinungsäußerung etc. doch gilt, warum dann die Aufregung,
wenn jemand davon nach seinem Gutdünken auch Gebrauch machen möchte?

Und bevor jetzt wieder die tollen Mißbrauchsargumente (ich nannte sie bereits
weiter oben: KiPo und Bombenleger) kommen, so mag das stimmen. Das ist der
Preis, den eine freie Gesellschaft zu zahlen bereit sein sollte. Wo wirklich
Freiheit herrscht, kann diese von Menschen für ihre üblen Machenschaften
missbraucht werden. Deshalb kann man aber nicht pauschal diejenigen als
Verbrecher diffamieren, die von eben dieser Freiheit Gebrauch machen

Lustigerweise war für die gleichen Menschen zu Zeiten des „kalten Krieges“, als
die Welt quasi vor der kompletten Vernichtung durch Nuklearwaffen stand,
vollkommen klar, dass sie „lieber tot als rot“ sein möchten.

Heute sind diese Menschen plötzlich zu erbärmlichen Hosenscheißern mutiert, die
uns dreckige Bomben, Kamikazeflieger auf Fußballstadien und explodierende
Nahverkehrszüge prophezeien, wenn wir nicht flugs unsere sauer verdienten
Bürgerrechte beim Innenminister abgeben.

Aber damit schweifen wir dann doch tatsächlich vom eigentlichen Thema ab. Das
sollte man bei „Inlandspolitik“ diskutieren.

Gruß

Fritze

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Guten Morgen!

Nein. Ich meine den enormen Konformitätsdruck, der durch
tatsächliche oder auch
nur vermeintliche Überwachung zustande kommt. Das ist ein
nicht zu
verachtendes, durch Soziologie und Kriminologie beobachtetes
Phänomen. Du sitzt
nachts alleine in der Regionalbahn von auf dem Weg nach
. Es juckt dich schon seit
geraumer Zeit am Po oder
in der Nase, Du weißt aber nicht, ob Dich gerade jemand durch
die „zu Deiner
Sicherheit“ installierten Kamera beobachtet. Also verkneifst
Du Dir das
Hinternkratzen oder Nasebohren.

Ah ja, das kenne ich, wenn auch nur in sehr geringem Maße.
Wobei ich ehrlich gesagt hier (in und um Kassel) noch keine Kameras (bewusst) wahrgenommen habe, außer an Geldautomaten. Was nicht heißt, dass hier keine sind, kein Thema.

Ein interessantes Experiment dazu hat eine Gruppe in Wien gemacht. Näheres dazu
findest Du in diesem trotz allem auch lustigen Vortrag:

http://dewy.fem.tu-ilmenau.de/CCC/23C3/video/23C3-16…

Alles klar, das schaue ich mir nachher mal an, danke!

Gruß
Steff

Mein Provider kann im Internet genauso protokollieren, mit
welchen Rechnern ich Daten austausche (was er auch nicht
darf).

was er aber bald muss.

Nein, das muss er (glücklicherweise) nicht.

Was er aber bald speichern muss ist:

  • die IP-Adresse(n) die du in den letzten 6 Monaten benutzt hast sowie den Zeitraum der jeweiligen Nutzung der Adresse

  • die Verbindungsdaten (Sender, Empfänger, beteiligte Mailserver, Uhrzeit, usw) aller deiner eMails, die du in den letzten 6 Monaten verschickt oder empfangen hast.

  • die Verbindungsdaten aller deiner Telefongespräche sowie SMS/MMS der letzten 6 Monate

Was Gott-sei-dank noch nicht gespeichert werden soll ist, mit welchen IP-Adressen du über welche Ports in Verbindung gestanden bist. Das wird aber wahrscheinlich dann mit der nächsten Novellierung dieses Gesetzes dann der Fall sein. Also nur eine Frage der Zeit :frowning: Die Taktik des scheibchenweisen Abbaus der Bürgerrechte ist ja inzwischen klar zu erkennen.

Sollte die Vorratsdatenspeicherung wie geplant eingeführt werden, dann kann der Staat von jedem Bürger nachschauen, mit wem er im letzten halben Jahr per eMail, Telefon oder Handy wann und wie lange in Kontakt stand. Wie hirnrissig diese Idee ist, sieht man spätestens dann, wenn man sich das analog zur realen Welt klar macht:
Im Prinzip wäre es genauso, wenn der Staat von jedem Bürger wissen würde, wann er sich mit wem und wie lange unterhalten hat. Faktisch wird also fast die komplette Offenlegung jeglicher privaten Kommunikation vor dem Staat verlangt!

Gerade angesichts dieser Entwicklung halte ich es nicht nur für legitim, sondern sogar für geboten, dass man Konzepte entwickelt, wie man solche massiven Eingriffe in die Privatsphäre abwenden kann, eben z.B. durch Entwicklung von Applikationen wie TOR.

Ich denke, hier werden 2 Dinge vermengt:

  1. Nickname vs. Klarnamen
  2. Verschleierung der IP mit Hilfsmitteln

Punkt 1 ist klug. Punkt 2 hat meiner Ansicht nach irgendwie
den Beigeschmack von illegalen Vorhaben.

Argument Vorratsdatenspeicherung:
Der Staat möchte in Zukunft von mir wissen, wem ich in den letzten 6 Monaten wann wie viele eMails geschickt habe oder von wem ich eMails bekommen habe. Außerdem möchte er wissen, mit wem ich in den letzten 6 Monaten wann und wie lange telefoniert habe oder SMS geschickt habe. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er auch wissen will, mit welchen anderen IP-Adressen ich Daten ausgetauscht habe.

Ich mache beileibe nichts illegales, aber ich sehe ehrlich gesagt nicht ein, wieso ich dem Staat solche privatesten Dinge offen legen soll. Der Punkt 2 hat daher IMO nicht einen Beigeschmack von illegalen Vorhaben sondern einfach den, dass man versuchen will, sein bisschen Privatsphäre, dass einem noch geblieben ist, zu schützen.

Anderes Argument: Google, Yahoo & Co.
Google Adwords sind inzwischen auf einer Vielzahl von Seiten eingebunden. Spätestens mit der flächendeckenden Einfühung von IPv6 könnte Google jeden Aufruf einer solchen Seite genau einem Anschluss zuordnen. Da zu Google inzwischen ja auch dutzende von anderen Firmen und Webseiten gehören wie z.B. Panoramio, Blogger, YouTube und ständig neue dazukommen, ist es wahrscheinlich, dass auch dein Name irgendwann erfasst wird und man diese Informationen sogar deiner Person zuordnen kann und nicht nur einer IP.
Genauso könnte Google, Yahoo & Co dann über deine IP genau feststellen, welche Suchbegriffe du eingegeben hast. Das sind ja eventuell auch ganz private Daten, zeigen sie doch genau, welche Interessen und Vorlieben du wirklich hast. Heute kann man sich davor noch schützen, in dem man keine Google Cookies annimmt, da die IP nicht besonders eindeutig ist. Mit IPv6 geht das dann nicht mehr, so dass du wohl oder übel deine IP verschleiern musst, wenn du nicht „kompletterfasst“ werden willst.

Gerade das Argument „Seine IP verschleiert ja eh nur jemand, der was böses vor hat“, ist eben daher schwachsinnig. Ich sehe es nicht ein, dass ich mich rechtfertigen muss, wenn ich von meinem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung (siehe Art.2 Abs.1 GG i.V.m. Art.1 Abs.1 GG sowie BVerfG Volkszählungsurteil) Gebrauch machen will. Es ist ja schon schlimm genug, dass man dieses Grundrecht u.U. nur noch bekommt, wenn man auf Techniken wie IP-Verschleierung zugreift.

das nicht grundsätzlich wie ein
Schwerverbrecher erkennungsdienstlich behandelt werden wollen

Das Problem ist, dass der Staat (und allen voran die Innenminister) dich, mich und den Bürger allgemein inzwischen nur noch als eines sieht: Als potentiellen Straftäter.

Und daher ist eine Totalüberwachung der Bevölkerung notwendig, weil man könnte ja mal eventuell irgendwann eine Straftat begehen. So zumindest deren Logik.
Das traurige dabei ist: Viele Bürger nehmen das einfach so hin, lassen sich von der Salamitaktik einlullen oder finden das am Ende sogar noch gut.

Was der Nutzen bzw Schaden für die Gesellschaft, unsere freiheitliche Grundordnung und unsere Grundwerte letztlich aber ist, das überdenkt leider (fast) keiner. Unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung lässt sich halt heute fast alles verkaufen. Wie auf einer schlechten Kaffeefahrt…

Hallo

Was der Nutzen bzw Schaden für die Gesellschaft, unsere
freiheitliche Grundordnung und unsere Grundwerte letztlich
aber ist, das überdenkt leider (fast) keiner. Unter dem
Deckmantel der Terrorismusbekämpfung lässt sich halt heute
fast alles verkaufen. Wie auf einer schlechten Kaffeefahrt…

Ja. Das will mir ehrlich gesagt nicht in den Kopf. Ich frage mich generell, was sich unsere Politiker dabei gedacht haben. Terroristen fliegen ins WorldTradeCenter. Mal abgesehen davon, dass das wirklich bescheuert ist, scheinen die Terroristen ja nicht blöd zu sein. Das kriegt nicht jeder hin.
Jetzt kämpfen die Politiker im Fernsehen (also öffentlich) für das Durchsuchen der PCs. Wenn ich jetzt Terrorist wäre, würde ich jetzt entweder das Ding abschalten, oder mich von einem gleichgesinnten sicherheitstechnisch beraten lassen.
Was genau bringt jetzt noch das Suchen nach Terroristen im Internet??? Gab es auf dem Gebiet überhaupt schon Erfolge? (siehe Amerika?)