Hallo,
ich arbeite in einem Wohnheim und wir haben vor, in das Wohnzimmer einen älteren PC zu stellen und unseren Bewohnern einen Internetzugang über DSL zu ermöglichen. Wir sind uns leider nicht so ganz sicher was dabei in Sachen Dialer und Viren schlimmstenfalls passieren kann.
Wir haben, wie gesagt, einen DSL - Zugang, Norton Antivirus und die Norton Firewall. Genügt das? Wie schützen sich beispielsweise Internetcafes vor unangenehmen Überraschungen dieser Art?
Viele Grüße
Jens
Hallo Jens,
Wir haben, wie gesagt, einen DSL - Zugang, Norton Antivirus
und die Norton Firewall. Genügt das? Wie schützen sich
beispielsweise Internetcafes vor unangenehmen Überraschungen
dieser Art?
Gegen Viren und Würmer schützt entsprechende Software (Antivirus, AdAware usw.), Allerdings nur wenn man auch fleissig die Updates installiert.
Wenn kein Modem angeschlossen ist, welches mit dem Telefon-System verbunden ist, kann dir ein Dialer keine Kosten verursachen. Er kann höchstens deinen Internetzugang lamlegen, wenn er über ein (nicht vorhandenes oder nicht angeschlossenes Modem) versucht rauszuwählen.
Schau etwas weiter unten in diesem Brett
Artikel „Dialer bei ADSL mit DSL-Router?“
Da wird genau das ausführlich besprochen.
MfG Peter(TOO)
Wir sind uns
leider nicht so ganz sicher was dabei in Sachen Dialer und
Viren schlimmstenfalls passieren kann.
Bei Dialern kann euch nichts passieren, es sei denn, irgendwelche Mitnutzer schließen eine ISDN-Karte direkt an einen Telefonanschluss an, und dann passiert auch nur denen etwas.
Viren sind Viren und haben mit DSL nichts zu tun. Ihr könntet auch eine Subraumverbindung wie auf der Enterprise einsetzen (oder meinetwegen einen Lichtsspruch absetzen wie General van Dyke). Die Verbindung zum Internet ist halt die Verbindung zum Internet, und solche Verbindungen werden nun mal von Würmern genutzt. Wurscht, ob das ISDN oder DSL oder Handy oder eine Sattelitenverbindung ist.
Wir haben, wie gesagt, einen DSL - Zugang, Norton Antivirus
und die Norton Firewall. Genügt das?
Keine Ahnung. Das Antivirusprogramm mag nützlich sein, wenn es auf jedem PC installiert wird. Eine Firewall ist nur dann brauchbar, wenn man versteht, dass das kein Programm, sondern ein Konzept ist. Personal Firewalls sind jedenfalls kein Konzept, sondern allenfalls bessere Monitor-Programme. Falls sie nicht hinterrücks von irgendeinem Trojanischen Pferd manipuliert werden.
Wie schützen sich
beispielsweise Internetcafes vor unangenehmen Überraschungen
dieser Art?
Indem sie Umgebungen anbieten, auf denen sich nichts ausführen lässt, was nicht ausgeführt werden soll. Durch strenge Rechtevergabe. Auf deren PC kann man gerade ein bisschen Internet machen, sonst nichts. Wenn so ein Internetcafe nicht mehr läuft, dann verlieren die Geld, also haben die da auch Leute, die wissen, was sie tun.
Stefan
Stefan
Hallo Stefan,
wie machen die Internetcafes das mit „Umgebungen anbieten, auf denen sich nichts ausführen lässt, was nicht ausgeführt werden soll“? So was in der Art schwebt uns nämlich vor.
Viele Grüße
Jens
wie machen die Internetcafes das mit „Umgebungen anbieten, auf
denen sich nichts ausführen lässt, was nicht ausgeführt werden
soll“? So was in der Art schwebt uns nämlich vor.
Kann ich dir nicht genau sagen - das letzte Mal war ich 1997 in einem solchen Internetcafe. Meistens setzen die spezielle Software ein und dann ist Schluss mit Schnickschack wie Windows Explorer und „Speichern unter“. Aber man kann das auch selber machen. Ist nicht einfach und bedarf einer gewissen Affinität zur Herumfummelei (an Computern).
Minimum ist (wenn man schon Windows benutzen will) ein NT-basiertes System wie NT, W2K oder XP. Dort richtet man User-Accounts so ein, dass sie nur noch dort speichern und schreiben können, wo es Sinn macht, dass sie nichts installieren oder deinstallieren können, dass sie nur dort Zugriff haben, wo es für den Betrieb des Systems sinnvoll ist.
Gleichzeitig muss man sich mit Programmen wie poledit auseinandersetzen, mittels derer man das halbe System zusammenstreichen kann (beispielsweise kann man damit die Nutzung von Laufwerken verbieten und noch viele andere hüsche Sachen machen)
Ich hab das mal 1996 für einen PC-Pool auf NT4-Basis gemacht, und es hat Wochen gedauert, bis ales so gelaufen ist, wie es sollte. Heute bekomme ich das nicht mehr hin - MS Office scheint nur zu funktionieren, wenn man Hauptbenutzer ist. Möglicherweise bin ich aber auch nur zu dämlich dazu - ich habe vor Jahren den Einsatz von Windows eingestellt und benutze nur noch Unix- und Linux-basierte Systeme, die sind einfacher zu bedienen.
Stefan
Hallo,
wie machen die Internetcafes das mit „Umgebungen anbieten, auf
denen sich nichts ausführen lässt, was nicht ausgeführt werden
soll“? So was in der Art schwebt uns nämlich vor.
Schau Dir mal etwas weiter unten die Beiträge zu Kiosk Software an…
Gruß
Sebastian
Super!
Sowas hab ich gesucht - Vielen Dank!
Jens
Danke!
Hi Stefan,
Danke für die Infos. Ich denke, wir werden uns irgendein Programm zulegen, das die Nutzung einschränkt. Das ist wohl besser für uns und die Rechner
!
Gruß
Jens
Eine Lösung könnte auch sein, sowas wie z.B. HDGuard einzusetzen. Der Benutzer kann zwar alles auf dem Rechner machen, allerdings wird bei einem Neustart alles in den vorher definierten Urzustand versetzt. Alle nachträglich installierten Programme, Viren, Dialer, … sind dann wieder weg.
Ciao
Kaj
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