Hallo,
folgende Situation: Ein Freiberufler möchte eine Dienstleistung für eine Firma erbringen, fürchtet aber, dass diese das Honorar nicht begleichen wird. Das Vertrauensverhältnis ist beschädigt. Außerdem verfügt die Firma augenblicklich über keine oder zu geringe liquide Mittel, um die Honorarforderung zu begleichen, in Zukunft werden diese Mittel wahrscheinlich aber wieder vorhanden sein. Die Firma bietet dem Freiberufler an, gemeinsam zur Hausbank der Firma zu gehen und dort eine „Abtretung vom Konto“ mit dem Sachbearbeiter der Bank abzuklären. Der Effekt soll sein, dass die Bank die Forderung vom Firmenkonto an den Freiberufler sofort überweist, sobald Geld in Höhe der Forderung plus X auf dem Konto zur Verfügung steht.
Dazu habe ich folgende Fragen:
Wie nennt sich so etwas? Abtretung scheint nicht der richtige Terminus zu sein.
Kann der Freiberufler sicher sein, dass sich die Bank an diese Abmachung halten wird? Gibt es die Möglichkeit, dass die Firma sich ohne Zustimmung des Freiberuflers von dieser Abmachung wieder lossagt? Welche Sicherheiten (Verträge, Unterschriften) sollten dem Freiberufler von der Bank ausgehändigt werden?
Wird die Forderung des Freiberuflers im Falle eines Konkurses der Firma bevorzugt behandelt?
Ich würde mich über Antworten sehr freuen, vielen Dank,
Bert