Zuerst: Dieser Artikel könnte genausogut in „Netzwerke“ oder „Recht“ stehen.
Wie ja schon so oft gehört und gelesen, bin ich für meinen Internetanschluß und alles was da so drübergeht verantwortlich.
Nun ist die Frage, in wie weit bin ich dafür verantwortlich?
Mein W-LAN-Router ist/hat/wird
Mac-Adressenfilterung (ach wie toll)
WPA-Verschlüsselung mit laaaaangem zufallsgeneriertem Kennwort (WPA2 ist derzeit aufgrund eines W2K-Notebooks noch nicht möglich)
Router ist „unsichtbar“ (als ob das was nützen würde …)
nur eingeschaltet, wenn Netzwerk/Internet benötigt wird
von mir gelegentlich aufgrund der Logs _überwacht_
intern als Switch fürs Netzwerk gehandelt
nur für die Verbindungen in die Außenwelt vorgesehen, nicht zur Vernetzung von außen nach innen (sämtliche Serverfunkionalitäten und Ports also sind in dieser Hinsicht gesperrt bzw. geschlossen)
Wird er nun „entschlüsselt“ und dient als Kommunikationszentrale diverser Terrororganisationen oder - noch viel schlimmer - es wird verbotener Weise eine verbotene Datei von einem eigentlich verbotenem Server komplett verboten runtergeladen, kann ich dann eigentlich dafür verantwortlich gemacht werden?
Gibt es einen „Sicherheitsstandard“, durch den ich mich juristisch gesehen in Sicherheit wiegen kann?
Ach ja, Standort ist Österreich, wobei dies hier wahrscheinlich _eher_ vernachläßigbar(?) ist - falls die restlichen RAF-Zellen mich hacken, wird wohl auch die deutsch Justiz auf mich zugreifen wollen …
Grüße, Bitte, Danke - Am I just paranoid?
Tomh
PS: Nein, es gibt keinen aktuellen Grund für diese Frage, allerdings ist mein Nachbar in dieser Hinsicht _nervös_, seit er sich ebenfalls einen WLAN-Router zugelegt hat - und bisher konnte ich ihm seine Nervosität weder nehmen, noch habe ich eigentlich nichts eindeutiges im Internet hervorkramen können.
Zuerst: Dieser Artikel könnte genausogut in „Netzwerke“ oder
„Recht“ stehen.
Wie ja schon so oft gehört und gelesen, bin ich für meinen
Internetanschluß und alles was da so drübergeht
verantwortlich.
Nun ist die Frage, in wie weit bin ich dafür verantwortlich?
Mein W-LAN-Router ist/hat/wird
Mac-Adressenfilterung (ach wie toll)
WPA-Verschlüsselung mit laaaaangem zufallsgeneriertem
Kennwort (WPA2 ist derzeit aufgrund eines W2K-Notebooks noch
nicht möglich)
Router ist „unsichtbar“ (als ob das was nützen würde …)
nur eingeschaltet, wenn Netzwerk/Internet benötigt wird
von mir gelegentlich aufgrund der Logs _überwacht_
intern als Switch fürs Netzwerk gehandelt
nur für die Verbindungen in die Außenwelt vorgesehen, nicht
zur Vernetzung von außen nach innen (sämtliche
Serverfunkionalitäten und Ports also sind in dieser Hinsicht
gesperrt bzw. geschlossen)
Damit hast Du alle soweit mir bekannten rechtlichen massnahmen zur Absicherung erfüllt. technisch gesehen hört sich das ebenso Umfassend und gut an. Also ich sehe hier persönlch keinerlei bedenken.
Wird er nun „entschlüsselt“ und dient als
Kommunikationszentrale diverser Terrororganisationen oder -
noch viel schlimmer - es wird verbotener Weise eine verbotene
Datei von einem eigentlich verbotenem Server komplett verboten
runtergeladen, kann ich dann eigentlich dafür verantwortlich
gemacht werden?
Also Du wirst sicherlich zuersteinmal Post von der Staatsanwaltschaft bekommen SOLLTE es WIRKLICH IRGENDWANN einmal der fall sein (Was SEHR unwarscheinlich angesichts der getroffenen massnahmen ist). DANN kannst Du nachweisen, das Du alle massnahmen, die DIR möglich waren eingesetzt hast das keiner unbefugt Deine Rechner und Inetrnetzugang verwendet. Wenn das trotzdem einer geschafft hat, dann hat ER/SIE sich strafbar gemacht. DAS kannst Du dann ja vorlegen und gut ist (salopp gesprochen).
Gibt es einen „Sicherheitsstandard“, durch den ich mich
juristisch gesehen in Sicherheit wiegen kann?
Da musst Du einen Anwalt oder im entsprechenden brett ragen, aber meines Wissens regelt das das Telekommunikationsgesetzt (§202 oder so) der mit meinen eigenen Worten wiedergegeben besagt, das Du eine Sicherung Deines netzwerkes machen musst (was Du bereits aus rechtlicher Sicht mit dem schwachen WEP Standard getan hättest).
Ach ja, Standort ist Österreich, wobei dies hier
wahrscheinlich _eher_ vernachläßigbar(?) ist - falls die
restlichen RAF-Zellen mich hacken, wird wohl auch die deutsch
Justiz auf mich zugreifen wollen …
Das KANN bzw. wird hier wieder anders aussehen! Bitte schau dazu in euer entsprechendes Gesetz.