Hallo allerseits,
hat schon mal jemand ein Power-LAN (LAN über die Netzsteckdose 230 V) auf seine Dichtheit hinter dem Stromzähler getestet? Im Prinzip funktioniert das ja richtig gut, nur weiß ich natürlich nicht, wie viel man noch hinter meinem Stromzähler von mir sehen kann. Die Hersteller behaupten, es kommt absolut nichts durch…
bye
Micha
Hi…
hat schon mal jemand ein Power-LAN (LAN über die Netzsteckdose
230 V) auf seine Dichtheit hinter dem Stromzähler getestet? Im
Prinzip funktioniert das ja richtig gut, nur weiß ich
natürlich nicht, wie viel man noch hinter meinem Stromzähler
von mir sehen kann. Die Hersteller behaupten, es kommt absolut
nichts durch…
Diese höchst unglaubwürdige Behauptung habe ich noch nirgendwo gelesen. Diese Geräte werden ja gerade darauf optimiert, von einem Stromkreis in den anderen einzustrahlen. Auch wenn mehrere Stromkreise vorhanden sind, soll ja die gesamte Wohnung vernetzbar sein.
Wenn erhöhte Abhörsicherheit gewünscht ist, darf man nur verschlüsselte Daten über die Stromleitung schicken; oder am besten den Blödsinn gleich lassen und Netzwerkkabel verlegen.
genumi
Moin moin,
Diese höchst unglaubwürdige Behauptung habe ich noch nirgendwo
gelesen.
hm, dann hast Du aber noch nicht viel dazu gelesen, denn sowohl wikipedia als auch alle mir bekannten Hersteller schreiben das so in den Anleitungen.
…oder am
besten den Blödsinn gleich lassen und Netzwerkkabel verlegen.
Naja, das schlicht als Blödsinn zu bezeichnen zeigt gewisse Vorurteile Deinerseits, so dass ich damit also leider nicht viel anfangen kann. Eine objektive Aussage hilft da immer etwas mehr.
Nichts für ungut - danke für Deine Anteilnahme, auch wenn meine Frage dabei nicht beantwortet wurde.
bye
Micha
Hallo Reinhard,
- PowerLAN war eigentlich zum Anschluss ans Internet
vorgesehen, also gerade über den Zähler hinweg.
bist Du da sicher? Es handelt sich um ein LAN, nicht um ein WAN. Auch verliert das Home-Plug damit irgendwie seinen Sinn. Also das kaufe ich Dir nicht ab.
- Auch wenn ein Adapter hinter dem Zähler nicht mehr
funktioniert, ein empfindlicher professioneller Empfänger kann
da viel mehr herausholen, wenn Interesse besteht.
Mir ging es um normale handelsübliche Adapter. Bin ja kein Hochsicherheitstrakt der von hochtechnisierten Profis überwacht wird…
bye
Micha
bist Du da sicher? Es handelt sich um ein LAN, nicht um ein
WAN. Auch verliert das Home-Plug damit irgendwie seinen Sinn.
Also das kaufe ich Dir nicht ab.
Hallo Micha,
Absicht war, die „letzte Meile“ durch den Stromanschluss von der nächsten Trafostation zu realisieren, dort hätte sich der Provider angeschlossen. Das hat aus technischen Gründen nicht richtig geklappt, die heutigen Home-Netzwerke sind eine Resteverwertung einer eigentlich gescheiterten Technologie. Einzelheiten würden zu weit führen bzw. du würdest sie ja nicht verstehen. Du bist aber sicher nicht in der Position, geschichtliche Tatsachen zu verändern, so etwas ist siegreichen Feldherrn oder Politikern vorbehalten.
Gruss Reinhard
Hallo Micha,
es ist wohl deine Angewohnheit, auf qualifizierte Antworten mit rotzfrechen Unverschämtheiten zu reagieren.
Reinhard
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Der Zähler ist eine Firewall
Hi,
also wenn Deine Berufsbezeichnung in Deiner ViKa stimmt, dann verstehe ich nicht warum Du eine derartige Frage stellst.
Seit wann beschäftigt man sich als Admin mit so einem Mumpitz?
Da weiss man doch was geht, oder?
Wie stellst Du Dir das denn rein technisch vor?
Der Zählerkasten hat einen Nebenjob als Firewall?
Gruss Jakob van Tast
Hi…
Diese höchst unglaubwürdige Behauptung habe ich noch nirgendwo
gelesen.
hm, dann hast Du aber noch nicht viel dazu gelesen, denn
sowohl wikipedia als auch alle mir bekannten Hersteller
schreiben das so in den Anleitungen.
Vielleicht nehme ich diese Quellen nicht ganz so ernst.
…oder am
besten den Blödsinn gleich lassen und Netzwerkkabel verlegen.
Naja, das schlicht als Blödsinn zu bezeichnen zeigt gewisse
Vorurteile Deinerseits,
Ich maße mir an, genug von HF und Netzwerken zu verstehen, um sagen zu können daß diese Technik, speziell was die Sicherheit angeht, nichts taugt. Wenn Du möchtest, kann ich die Gründe genauer ausführen. Einige wurden inzwischen von anderen genannt. Die Verkürzung auf „Blödsinn“ mag provokant sein, falsch ist sie deswegen nicht.
genumi
Hallo Jakob van Tast,
also wenn Deine Berufsbezeichnung in Deiner ViKa stimmt, dann
verstehe ich nicht warum Du eine derartige Frage stellst.
Weil ich nicht allwissend bin.
Seit wann beschäftigt man sich als Admin mit so einem Mumpitz?
Seit er auch ein Privatleben hat.
Da weiss man doch was geht, oder?
Meist, aber nicht immer.
Wie stellst Du Dir das denn rein technisch vor?
Der Zählerkasten hat einen Nebenjob als Firewall?
Nein, keinesfalls, aber als Dämpfungsglied.
Also bitte nicht falsch verstehen, es sollte niemals in einer professionellen Umgebung laufen. Wie es der Begriff homeplug schon verrät, sollte es ausschließelich im privaten Bereicht im EFH laufen.
bye
Micha
Hallo genumi,
Vielleicht nehme ich diese Quellen nicht ganz so ernst.
Recht so, ich auch nicht, deshalb ja meine Frage 
Ich maße mir an, genug von HF und Netzwerken zu verstehen, um
sagen zu können daß diese Technik, speziell was die Sicherheit
angeht, nichts taugt. Wenn Du möchtest, kann ich die Gründe
genauer ausführen. Einige wurden inzwischen von anderen
genannt. Die Verkürzung auf „Blödsinn“ mag provokant sein,
falsch ist sie deswegen nicht.
Gut, dann nehme ich das etwas enttäusch so hin. Enttäuscht, weil es technisch zuerst mal einwandfrei funktioniert, aber der Schein hier wohl trügt. WLAN geht bei mir leider nicht, da die Geschossdecke alles abtötet.
Danke für die Info.
bye
Micha
Hallo allerseits,
hat schon mal jemand ein Power-LAN (LAN über die Netzsteckdose
230 V) auf seine Dichtheit hinter dem Stromzähler getestet? Im
Prinzip funktioniert das ja richtig gut, nur weiß ich
natürlich nicht, wie viel man noch hinter meinem Stromzähler
von mir sehen kann. Die Hersteller behaupten, es kommt absolut
nichts durch…
Wie Du bereits gelesen hat, klingt das unwahrscheinlich - außerdem strahlen die Leitungen das Signal sowieso ab, wovon Funkamateure in Deiner Umgebung wohl ein trauriges Lied singen können.
Die Sicherheit hängt also ganz allein an der verwendeten Verschlüsselung. Das ist bei w-lan zwar genauso, dort werden aber bekannte Verfahren (AES) eingesetzt, die bei richtiger Anwendung ausreichend sicher sind. Was der Hersteller des Power-LANs verwendet, ist nicht bekannt, es kann brauchbar oder Schlangenöl sein.
LG
Stuffi
Tschuldigung!
Hallo Reinhard,
ich habe lange überlegt, was Dich so verärgert haben könnte und was du wohl mit „rotzfrechen Unverschämtheiten“ gemeint haben könntest. Ich glaube, ich hab’s: Das „Danke für die Anteilnahme“ klingt verdammt blöd und vor allem falsch. Ich meinte damit, „danke dass Du Dir Gedanken gemacht hast, auch wenn sie mich noch nicht ganz zufrieden stellen“. Ich gebe zu, der Satz ging gewaltig daneben. Ich will mich hiermit entschuldigen. In Zukunft werde ich etwas länger überlegen bevor der Finger loshämmert 
Es ist nämlich nicht meine Art!
Sorry!!!
bye
Micha
Hallo genumi,
Reinhard hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich mich wohl etwas im Ton vergriffen habe. Muss mich mal entschuldigen, ich wollte niemanden verärgern. Bitte lies dazu auch meinen Text ganz am Ende dieses Themas - „Tschuldigung“!
bye
Micha
Hallo Micha,
ok, dann habe ich das missverstanden, sorry.
Für mich ist alles, was nicht per geschirmten Kabel läuft potentiell unsicher. Ich stand hier bei mir vor dem gleichen Problem und habe letztendlich doch mühevoll Kabel verlegt.
Ob und wieviel beim Power-LAN noch weiter übertragen wird hängt aber sicher auch mit der jeweiligen Installation zusammen.
Meine bisherigen Erfahrungen mit dem Power-LAN sind allerdings negativ ausgefallen. Das mag mit unserer Hausinstallation zusammenhängen, letztlich ist es aber in meinen Augen nur eine Notlösung.
Ich vermute jetzt einfach mal, wenn es wirklich richtig funktionieren würde wäre es sicher die Lösung für Gebiete ohne DSL-Anbindung.
Gruss Jakob van Tast
Hallo Micha
Wir arbeiten an einem Produkt das genau die Undichtheit der Zähler für die Powerlinesignale braucht. Wir Speisen das Powerlinesignal auf einer Sicherungsgruppe des Allgemeinstroms ein und stellen Verbindungen in die Wohnungen von Mehrfamilienhäuser her. Das heisst theoretisch läuft das Signal über den Allgemeinzähler und über den Bezügerzähler. In der Praxis ist jedoch nicht feststellbar wie sich das Signal verbreitet da es auch Phasenübergreifend ist, es ist eine schwache Funkverbinung zwischen den einzelnen Leiter. Wenn mehrere Bezügerleitungen pralell verlaufen (z.B.: Steigzone für Elektroleitungen) findet da eine Kopplung des Signals statt.
Wenn Du in einem Mehrfamilienhaus wohnst, und ein Powerline Netzwerk hast, ist die Chanze gross dass dein Nachbar die Geräte sehen kann. Du kannst ja mal ein Adapter am Allgemeinstrom (z.B.: Treppenhaus Putzsteckdose oder Einstellraum) einstecken und kontrollieren ob das Gerät sichtbar ist.
Ich habe schon von EW zwei elektronische Zähler gemietet und habe diese hintereinander geschaltet. Die Verbindungen funktionieren zwar nicht mehr mit der maximalen Datenrate aber sie funktionieren noch gut.
Wie viel die Verschlüsselung der Powerline-Adapter taugt weiss ich nicht. Das war bei uns nich nie ein Thema.
Gruss Stefan
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Hallo Stefan,
vielen Dank für die Erklärung. Nun weiß ich, was ich nie geglaubt habe, dass Powerline prinzipiell für die Speisung mehrerer Haushalte gedacht war. Das war mir vollkommen neu.
Ich muss jetzt mal nachdenken, wie ich das mit der Sicherheit mache. Die Vorzüge der einfachen Installation sind im Gegenzug so berauschend…
bye
Micha