Sicherheitsgebühr

Eine Timeshare-Verkaufsfirma ist beauftragt ein Objekt zu verkaufen .

Sie haben einen Käufer gefunden . Nun verlangt die Verkaufsfirma
1000€ Sicherheitsgebühr vom Verkäufer damit er von seiner Seite aus
nicht von dem Vertrag zurücktritt . Dieses Geld soll in voller Höhe
zurückgegeben werden zusammen mit der vollständigen Zahlung des
Käufers .
Es kam nicht zur Restzahlung des Käufers . Die Firma sucht nun einen
neuen Käufer und will diese 1000€ behalten , bis ein eventueller
neuer Käufer das Objekt voll bezahlt hat .
Meine Frage : Ist das rechtens?

Hallo,

kommt zunächst auf die vertagliche Einzelfallgestaltung an - grundsätzlich sollte der Verkäufer jedoch sein Recht prüfen lassen. Im Übrigen hätte der Verkäufer auf eine Art Sicherheitsgebühr am besten verzichtet - was für ein Quatsch.

who_knows

Guten Tag,danke für die Antwort

Eine Timeshare-Verkaufsfirma ist beauftragt ein Objekt zu
verkaufen .

Sie haben einen Käufer gefunden .

Wer es glaubt, wird selig.

Nun verlangt die
Verkaufsfirma
1000€ Sicherheitsgebühr vom Verkäufer damit er von seiner
Seite aus
nicht von dem Vertrag zurücktritt . Dieses Geld soll in voller
Höhe
zurückgegeben werden zusammen mit der vollständigen Zahlung
des
Käufers .

Das ist eine bekannte MAsche.

Zuerst wird ein Time-Sharing Wohnrecht verkauft.
Dann wird dem, der mittlerweile merkt, dass er da viel Geld für wenig Nutzen ausgegeben hat, suggeriert, es gebe einen Markt für Timesharing-Anteile. Den gibt es aber praktisch nicht. Man sagt, man habe Interessenten, die einem das Wohnrecht abkaufen würde - für viel Geld. Der ärmste Inhaber denkt nun, dass er den Klotz am Bein endlich los wird. Am Ende ist nur weiteres Geld los.

Es kam nicht zur Restzahlung des Käufers .

Ich sage offen, was ich denke:
Es gab nie einen Käufer.
Das Ganze war betrügerisch, das Geld ist weg.

Meine Frage : Ist das rechtens?

Nun ja.
Ein privatwirtschaftlicher Vertrag, nach dem man einen Geldbetrag zahlen soll, um sein Verkaufsinteresse zu sichern, kann ja seriös und rechtmäßig sein. Wir reden hier wohl nicht über deutsche Recht, fürchte ich. Aber so oder so: Es ist ne bekannte Masche, das Geld wird weg sein. Und nein, das ist dann nicht mehr rechtmäßig, wohl auch nicht nach spanischem Recht oder wo-auch-immer.