ich wollte Wissen, ob beim Sicherungskasten die Kabel nur durch die Einschublöcher oben und unten durchgeführt werden dürfen, oder darf man beim Sicherungskasten hinten die gewünschte Fläche ausschneiden und dort die Kabel durchführen.
Gibt es da eine feste Regel oder für was sind die Gummi-eingänge im Sicherungskasten sonst gut.
Kann ich das irgendwo nachlesen?
Gibt es dafür feste Verbauungsvorschriften?
Das hängt wie immer von verschiedenen Faktoren ab.
Braucht der Verteiler eine besondere Schutzart wegen Feuchtigkeit oder gar Nässe ?
Dann darf man nur an den besonders hergerichteten Einführungen die Leitungen hereinführen. Sind es Membrandichtungen muß man auf den Leitungsdurchmesser achten,damit es dichtend paßt,nicht versehentlich das Loch zu groß machen.
Hinten an der Rückwand darf bei solchen Kästen nicht geöffnet werden um verdeckt Leitungen einzuführen.
Anders bei Kästen ohne Feuchteschutz,für trockene Räume in einer Wohnung z.B.(Bei erforderlichem Staubschutz gilt es aber wieder wie bei Nässeschutz).
Hier kann man auch hinten hereinführen. Meist ist dort sogar etwas vorgesehen zum herausbrechen.
Also mein Sicherungskasten befindet sich im Heizungszimmer direkt unter einem Balkon. Das Gebäude ist ein Gewerbliches Gebäude.
Meine befürchtung ist einfach nur, dass wenn mal mein Balkon nicht dicht sein sollte, Wasser in den Sicherungskasten einfließen kann.
Gibt es da bei Gewerblichen Gebäuden Vorschriften, an die sich ein Elektriker halten muss, wegen des Icherungskasten?
Also mein Sicherungskasten befindet sich im Heizungszimmer
direkt unter einem Balkon. Das Gebäude ist ein Gewerbliches
Gebäude.
Meine befürchtung ist einfach nur, dass wenn mal mein Balkon
nicht dicht sein sollte, Wasser in den Sicherungskasten
einfließen kann.
Gibt es da bei Gewerblichen Gebäuden Vorschriften, an die sich
ein Elektriker halten muss, wegen des Sicherungskastens?
Hallo nochmals,Peter!
Ich kann mir noch keine klares Bild machen,wo der Si-Kasten hängt und wo der Balkon ist und wie dort im Fehlerfall Wasser in den Si-Kasten kommen könnte.
Der Si-Kasten hängt an der Wand im Heizungsraum. Ist dort auch ein Öltank untergebracht,wenn Ölheizung ?
Über dem Heizungsraum ist Dein Balkon,also die Decke des Heizraumes ist der Balkon ?
Grundsätzlich reicht in trockenen Räumen ein Si-Verteiler in der Schutzart IP 31(IP 41) aus. Er bietet Berührungsschutz und einen minimalen Schutz gegen Wassertropfen von oben.
In einem Öltankraum dürfte der Verteiler m.K. nach nicht eingebaut werden.
Ist es in dem Raum feucht,muß mit Nässe gerechnet werden,sind über dem Verteiler Rohrleitungen an der Decke montiert,dann muß ein höherwertiger Schutz verwendet werden: Schutzart IP 54 oder sogar IP 65.
In den Verteilern mit IP 54/65 darf man nicht von hinten einführen,alle Leitungen müssen durch spezielle Dichtmembranen oder sogar Dichtverschraubungen geführt werden(nur oben,unten,seitlich möglich).
Ein Verteiler mit nur Schutzart IP 31/41 hat die Möglichkeit der rückseitigen Einführung zusätzlich zu oben,unten,seitlich.
Die Si-Verteilung muß nur den Schutz für den Normalbetrieb bieten.
Käme es in dem Raum durch ein Unglück zu Überschwemmungen,z.B. durch Rohrbruch,Hochwasser,Undichtigkeit am Balkon usw.,leidet natürlich die Elektrische Anlage und es kann zur Gefahr kommen.
Aber für solche unvorhersehbaren Dinge braucht man nicht vorzusorgen.
ja der Balkondecke befindet sich direkt über dem Sicherungskasten.
Direkt über dem Sicherungskasten sind keine Rohre, aber unter dem Sicherungskasten und ihm gegenüber, so ca. 1,5 - 2m entfernt.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, reicht es also, wenn ein einfacher Sicherungskasten vom Typ IP 31 steht.
Es gibt noch eine weitere Sache zu beachten, vielleicht ist das wichtig, im Haus befindet sich auf beiden Stockwerken Fussbodenheizung.
ich wollte Wissen, ob beim Sicherungskasten die Kabel nur
durch die Einschublöcher oben und unten durchgeführt werden
dürfen, oder darf man beim Sicherungskasten hinten die
gewünschte Fläche ausschneiden und dort die Kabel durchführen.
Sicherungskasten?
bei einer Feuchtrauminstallation musst du einen Verteiler in IP-Dichtart verwenden, und der ist nur dicht, wenn die Gummidichtstopfen als Kabeleinführung verwendet werden.
Bei einer Installation, die nicht einer Vorschrift für Feuchtrauminstall. unterliegt, kannst du die Rückwand ausschneiden, sie muss dann nur Fingersicher sein, nicht wasserdicht
Gibt es da eine feste Regel oder für was sind die
Gummi-eingänge im Sicherungskasten sonst gut.
Ja, s.o.
Feuchtrauminstallation ist vorgeschrieben bei Räumen, wo mit Nässe zu rechnen ist oder die nicht beheizt und nicht belüftet sind. Und Brandgefährliche Bereiche, wo mit Staub zu rechnen ist.
Kann ich das irgendwo nachlesen?
Ja, in den VDE-Normen
es gibt hier Leute die haben die VDE-Zitate immer gleich parat, wo die doch gar nicht öffentlich abgedruckt werden dürfen.Möcht mal wissen wo die das herhaben. Ich müsste meine Ordner zücken, suchen und abschreiben…Neid!
es gibt hier Leute die haben die VDE-Zitate immer gleich
parat, wo die doch gar nicht öffentlich abgedruckt werden
dürfen.Möcht mal wissen wo die das herhaben. Ich müsste meine
Ordner zücken, suchen und abschreiben…Neid!
Ordner? Die sind halt nicht so altmodisch wie du! Die haben die DVD-Version. Da kann man ganz komfortabel suchen, ohne blättern. Heißt es. Ich hab auch die Ordner.
Wenn was neues kommt, schau ich es wenigstens mal kurz an. Aber bei einer DVD? Schaut man da jedesmal rein? Ich weiß nicht mal, ob da auf Neuerungen hingewiesen wird.
Überhaupt kein Platz für die Verdrahtung unter und über den Einbauteilen.
Das ist schon eine Plage und Strafe für den Elektriker,die Adern zuzurichten und zu verlegen und anzuklemmen.
Da hat er bestimmt 1 Stunde drangesessen und es war immer noch nicht ordentlich.
Bewegt man die sperrigen Adern,bewegen sich die eingeführten Leitungen und geraten aus den Dichtungen heraus.
Da kann man Wutausbrüche bekommen !