Hallo,
danke für eure Zahlreichen Antworten. Leider helfen diese mir
nicht unbedingt. Ich bin nicht unbedingt der Computer Fachmann
schlechthin und bin mit Ausgaben (besonders wenn Sie evtl.
unnötig sind) vorsichtig.
Für welchen bereich bist Du denn dann genau zuständig?
Was das mit Basel II zu tun hat versteh ich nicht, wobei die
Kredit bestimmungen für uns auch nicht wichtig sind, da wir
recht solvent sind. (Was nicht heisst das wir Geld aus dem
Fenster werfen wollen oder können - von nix kommt nix)
Ich schreibe euch mal wofür wir den Server gebrauchen.
In erster Linie für unsere Speditionssoftware / hier würden
alle Eingaben verloren gehen - könnte man aber anhand der
Ordner (Speditionsbücher) wieder herstellen (wenn auch nicht
ganz günstig).
Öhm, rechne doch bitte einmal aus was es die Firma kostet wenn nach deiner berechnung der Server von jetzt auf gleich einfach mal aus ist (konstruiere dir am besten den fiktiven fall eines brandes oder einer Bombe die eingeschlagen ist).
- wie lange braucht ihr IM MOMENT dazu die Daten wieder herzustellen?
- Ein Server muss erstmal gekauft werden
- die grundsoftware muss installiert werden
- Die Individualsoftware (Exchange, Speditionssoftware muss installiert werden
- ALLE einzelnen E-mail Postfächer müssen ggf. VON HAND eingelesen werden
- die Daten aus der Speditionssoftware müssen wie Du es hier beschreibst ALLE von hand eingegeben werden…
- gesamt. rechne mit einem Ausfall der Firma von mehreren tagen bis Wochen!!!
Ebenfalls unsere ganzen Geschäftsbrief-Vorlagen und Sonstige
Eigenen Dateien, die auf dem Server gesichert sind.
Und zuletzt sämtliche E-Mail die über unseren Exchange
eingehen.
Sonst benötigen wir den Server nur um in Öffentlichen Ordnern
Dateien auszutauschen (Gemeinsamgenutze Dateien)
Sämtliche Dateien werden von mir 3 x die Woche auf eine
Externe Festplatte über die SB eigene Sicherung gesichert.
Ebenfalls sichere ich einmal im Monat diese Daten auf eine DVD
über einen externen Brenner.
Welche Dateien GENAU? hast Du schonmal versucht dieyse Dateien auch zurück zu sichern? NUR Sichern und nicht zu wissen ob man die Dateien im Schadensfall wieder herstellen kann bringt garnichts. Ein solches Notfall Szenario sollte man schon mehrere male im Jahr einmal durchspielen (restore fahren).
Diese Sicherungen würde ich beibehalten. Nun denke ich
zusätzlich über ein Bandlaufwerk nach - (ich weiss auch das es
tausende bessere Möglichkeiten für eine Sicherung gibt / nicht
zuletzt ein Hochsicherheitsserver Landschaft in der Schweiz -
obwohl das eher was für Banken oder so ist und nicht für ein
klein Unternehmen wie wir eins sind)
Zusätzlich wäre dann garnicht mehr nötig. Würde nur doppelt Arbeit machen, im zweifelsfall aber keinen wirklichen mehrnutzen.
Nennt mich Geizig aber 2000 - 3000 Euro ist viel für eine
Sicherung / und darum überlege ich hier lieber zweimal als
jetzt eine Lösung zu kaufen, die in wirklichkeit viel zu
überzogen ist. Den ich denke diesen Fehler machen viele nehmen
vom besten das beste und die hälfte hätt es dann auch getan.
Die Rechnung müsste anders ausshene: man gibt EINMAL geld für die hardware aus (ca. 2-3000EUR Für das laufwerk und einen ersten Satz Bänder) und hat DANN die Sicherheit das die Firma nicht mehrere tage lahmliegt und den Verlust von einfährt.
Ich könnt mir für 3000,- € bald nen neuen Server kaufen und
dorthin zusätzlich sichern. (Diesen könnte ich über dfü sogar
bei mir zuhause lassen)
DAS wäre auch eine Möglichkeit (Spiegelung der Daten, ggf. per „rsync“ (=Linux) oder anderem Tool). Nur sind dann wieder andere Sicherheitsaspekte ggf. zu beachten (Zugriffsberechtigung, Sicherstellung des Serverbetriebs, etc.).
Die Sicherung über die sicherungskonsole benötigt zurzeit ca.
300 GB (ich sichere immer 3x) und das müsste ich jetzt auch
auf ein Bandlaufwerk sichern können.
Wieso 3 mal? Was wird gesichert? Voll, Incremental, etc.? Wie sieht das Sicherungskonzept aus? Wann wird was gesichert? Wie sieht die Rotation aus, etc.?!
Welches währe für mich das beste - könnt ihr mir hierfür einen
tip geben.
Wie gesagt: ich würde einmal schauen ob das wirklich 300GB sind. Ich behaupte mal wenn man sich genau überlegt was Sicherungswürdig ist, dies EINMAL als Vollbackup sichert und alle weiteren als „incremental“ (also was sich zur letzten Vollsicherung geändert hat) ist dies so wie es sein „sollte“ und ausreicht.
Hierzu wäre ein LTO (z.B. Tandberg 840 LTO, IBM TS2230 Tape Drive) oder SDLT Laufwerk (Quantum DLT-V4-Laufwerk, Freecom SDLT 600; um mal ein paar Medientypen zu nennen) geeignet.
Die Sicherungssoftware dazu (Arcserve, backup Exec, etc.) macht dann bei einer ordentlichen Einstellung genau das was es soll.
In einem Schadensfall wird dann auch nur das zurückgesichert was auch gebraucht wird.
gruß
h.