Sichtschutz innerhalb eigenem Grundstück

Hallo,

ich will einen Sichtschutz auf ca. 12 Metern breite auf meinem Grundstück anbringen, er soll etwa 2 Meter hoch sein.

Ich dachte da an einen Holzzaun, da muss man wenn es solide sein soll die Pfosten einbetonieren.
Ist nicht unbedingt teuer, aber etwas Zeitaufwändig.

Gibt das da Wasser ‚besseres‘

Es soll natürlich kein Tarnnetz, oder gespanntes Tuch sein, sondern schon was ordentliches.

Viele Grüße

Darius

Moin auch,

wenn du Holz willst und das als Sichtschutz, sprich ohne Sichtlöcher drin, wirst du ums betonieren nicht herumkommen. Das Gewicht und der Luftwiderstand bei Wind muss nun mal ausgehalten werden.

Ralph

Hallo,

wenn die Fläche geschlossen und massiv sein soll, dann wirst Du mit Wind und Gewicht immer an Grenzen stoßen. Hier hat vor Jahren mal jemand in der Nachbarschaft diese ganz billigen, leichten, und nicht mal durchgängig geschlossenen Sichtschutzelemente aus dem Baumarkt, bei denen nur diese ganz wabbeligen „Obstkisten“-Leistchen (handbreit und kaum 5mm dick) auf beiden Seiten versetzt verwendet werden, auf größerer Strecke mit Einschlagankern aufgestellt. Das hat kein halbes Jahr gehalten, dann lag der ganze Kram im Garten. Und leichter und winddurchlässiger bekommst Du einen „massiven“ Sichtschutz nicht hin. Dass man tunlichst diesen fabrikneuen Sperrmüll meiden sollte, und doch etwas schwergewichtiger an die Sache rangehen müsste, steht noch auf einem ganz anderen Blatt.

Gruß vom Wiz

Hallo Darius
So etwas wollte ich auf 18 m Länge auch aufstellen.
Dann kam eine Mini Tornado und ich habe meine Pläne überarbeitet.
Die bereits gekauften, 1,8 x 1,8 m Elemente habe ich weiterverwendet, aber die Pfosten sind aus 60x60x4 verzinktem Stahlrohr und ca 1 m tief einbetoniert.
Die nächste Windhose kann vielleicht einige Elemente (€9,95) mitnehmen, die Pfosten bleiben bestimmt stehen ( und können mit besseren Füllern bestückt werden).

Gruß
Rochus

Dann kam eine Mini Tornado und ich habe meine Pläne
überarbeitet.

http://www.arcair.com/Fea1/001-100/Fea025_Ted_Taylor…

bombensicher gebaut?

Hallo Darius,

Ich dachte da an einen Holzzaun, da muss man wenn es solide
sein soll die Pfosten einbetonieren.
Ist nicht unbedingt teuer, aber etwas Zeitaufwändig.

du willst etwas was jahrelang stabil halten soll und, mal
Trocknungszeit wegrechnend, einen Tag Arbeit bei den wahrscheinlich
sieben Pfosten bedeutet und das ist dir zu lange?
Im Sinne von wasch mich aber mach mich nicht nass :smile:

Ist doch, k.A. wie da Rochus 1m tief kam, so tief man halt mit
der Armlänge „runterkommt“ mit so ner Art Kinderschaufel da ein
Loch zu buddeln.
Oder aber du gockelst nach erd bohrer und kaufst oder mietest dir da
so ein Ding, manuell oder elektrisch o.ä.

Dann das Einbetonieren, sicher, für Beton, seiner Endfestigkeit, wärs
gut den eingebrachten Beton mit Vibrator, Rüttler o.ä. zu
verdichten.
Aber k.A, ob es da so kleine gibt. Meine gesetzten Pfosten halten
bombenfest ohne Verdichtung. Ich hab auch abwechselnd immer rings
um das Rohr Beton, dann Steine (baumarkt) eingebracht.

Ist der Sichtschutz zu einem Nachbarn hin? Frag ihn dochmal ob
er dafür ist und sich finanziell ud körperlich beteiligt.
Vielleicht hat er schon lange keine Lust mehr dich da nackig
in deinem garten rumlaufend zu sehen *gg*

Für die Stabilität so eines „Zaunes“ ist für mich das A und O
die Festigkeit der Pfosten.
Bei den eigentlichen „Zaunelementen“ kenne ich von Besuchen
in den Häusern einiger Bekannten schon jahrelang daß da meine
Bekannten oder deren Nachbarn auch sowas hatten was Wiz beschreibt.

Jetzt werte ich die Antwort von Wiz so aus, daß in dem von ihm
beschriebenen Fall entweder die Einschlaganker dran schuld waren
(hauptvermutung wenn der ganze Zaun umfällt)
oder may be miese Zaunelementqualität.

Gibt das da Was ‚besseres‘

Bäumchen, hecken,…
Auch Efeu der da den Sichtschutz verdeckt finde ich gut.

Gruß
Reinhard

Lochtiefe
Hallo Reinhard

Es ist doch immer wieder erfrischend, wie selbstverständlich du mit deiner Ahnungslosigkeit kokettierst.
Eine Zeitlang habe ich mich über solche und ähnliche Posts geärgert, aber Antworten wie " ich weiss es nicht, aber glaube…" sind nun fast die tägliche Realität.
Hier die Auflösung:
Es gibt sogenannte Lochschaufeln unterschiedlicher Größe, die sehen aus wie zwei gegensinnig zusammengebaute Spitzschaufeln.
Damit kann und soll man Löcher bis 2 m Tiefe buddeln können.

lass wachsen

Rochus

Moin auch,

Es gibt sogenannte Lochschaufeln unterschiedlicher Größe, die
sehen aus wie zwei gegensinnig zusammengebaute Spitzschaufeln.
Damit kann und soll man Löcher bis 2 m Tiefe buddeln können.

Wenn ich mal anmerken dürfte: Das hängt vom Boden ab. In meinem Lehmboden kommst du ohne Hydraulik keine zwei Meter tief, da ist Minibagger angesagt (der im Baumaschinenverleih auch nicht die Welt kostet). Von Hand geht hier mit viel Glück und Muskelschmalz 75 cm, dann ist Schicht im Schacht.

Ralph