Sichtschutzmatten statt Gartenzaun

Wir möchten also Sichtschuzmatten zum Nachbarn anbringen und fragen uns ob wir ein Naturprodukt wie Bambus oder Weide nehmen sollen oder vielleicht doch PVC. Und wie befestigt man diese ohne das der Nachbar sich aufregt es würde häßlich aussehen.

Also ich würde mich auf jeden Fall aufregen, wenn mein Nachbar als Sichtschutz irgendwelche Matten anbringen würden.
Die werden bald instabil, wellig und sehen hässlich aus und PVC geht gar nicht.

Das sieht nicht nur Euer Nachbar, das müsst auch Ihr tagtäglich anschauen.

Dann schon lieber einen Drahtzaun oder ein Holzgitter, welches mit schnell rankendem Gewächs bepflanzt wird, z.B. wilder Wein, Efeu, Clematis oder sonstigem Grünzeug.

Also ich kann der ersten Antwort nur zustimmen. PVC mag im ersten Jahr noch annehmbar aussehen, aber spätestens nach einem Winter wird das schnell unansehnlich, so dass bspw. ein Zaun mit natürlichem Bewuchs oder auch einen schmale Hecke hier die bessere Empfehlung wäre (wenn Du Wert auf ein halbwegs gutes Verhältnis zu Deinem Nachbarn legst :smile: ). Wir haben uns auch eine schmale Hecke angeschafft (guck mal nach Fertighecken im Netz, da müsstest Du fündig werden. Die sind nur 40cm tief und nehmen nicht so endlos viel Platz vom Grundstück weg)

Viele Grüße

Hallo srkondor,
ein Nachbar, dem der Sichtschutz nicht passt (Man sieht ja gar nichts mehr!), wird IMMER etwas zum Nörgeln finden. Egal, was für einen Zaun ihr da setzt.
Sucht euch das aus, was euch selbst am besten gefällt. Wenn das Verhältnis zum Nachbarn gut ist, könntet ihr das vorher mit ihm besprechen.
Gruß florestino

Hiho,

Waschbetonplatten nicht vergessen - dazu einen adretten Plastik-Kompostsilo, dunkelgrün, und vor allem die hübschen Varioflor-Pflanzringe. In Kombination mit einem passenden Arsenal an Zweitaktmotoren (Benzin-Heckenschere, Benzin-Rasenkantenschneider, Benzin-Verbundpflasterfugenkratzer, Benzin-Blaukornschleuder usw.) und dritten Rundfunkprogrammen bringt das den friedfertigsten Nachbarn in drei Sekunden von Null auf hundertachtzig.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Hallo,
wo bitte gibt es das zu kaufen:

Benzin-Verbundpflasterfugenkratzer,

will ich auch haben, habe sssooo unendlich viele blöde Fugen zu kratzen, dass nervt unheimlich - will aber keine Chemie verwenden.
Habe schon mal Google bemüht aber nichts gefunden, denke es ist eine Scherzaussage oder doch nicht *hoff auf Fugenkratz-Hilfe*…

Danke
Grüße
Marie

Hallo Marie,

tut mir leid, die Aufzählung war nicht ganz ernst gemeint; benzingetriebene Fugenkratzer gibt es gottlob noch nicht. Ich wollte die Begeisterung für Zweitaktmotoren auf die Schippe nehmen, die zu einem bestimmten Stil von Gartenanlage und -pflege gehört, den ich nicht sehr liebe. Bei sehr vielen dieser Geräte kann man keine besondere Erleichterung oder Beschleunigung im Vergleich zu Handarbeit feststellen, aber eine zufriedene Miene des Anwenders, wenn es bei der Arbeit ordentlich brummt, kreischt und stinkt.

Was das Fugenkratzen betrifft: Warum muss man das eigentlich tun? Sind ungekratzte Fugen irgendwie gefährlich?

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Hallo,
lieben Dank für Deine Antwort.

tut mir leid, die Aufzählung war nicht ganz ernst gemeint;

Hatte ich mir schon gedacht :wink:) SEHR SCHADE!

benzingetriebene Fugenkratzer gibt es gottlob noch nicht.

Zu meinem persönlichen Bedauern, würde mir sehr sehr viel Bück- und Auf-den-Knien-Rutsch-Arbeit ersparen, habe auch schon diese Messing-Fugenbürsten am „Schrubber-Stiel“ ausprobiert, aber von Hand Fugen auskratzen geht immer noch am saubersten und hält am längsten vor.

Ich

wollte die Begeisterung für Zweitaktmotoren auf die Schippe
nehmen, die zu einem bestimmten Stil von Gartenanlage und
-pflege gehört, den ich nicht sehr liebe.

Eigentlich liebe ich den auch nicht unbedingt - wegen der lauten Geräuschkulisse, aber er hilft sehr wenn man größere Flächen zu bearbeiten hat - ich mähe ja auch nicht mehr mit dem Handkreisel-Rasenmäher wie früher, obwohl ich sagen muss, dass der hervorragende Mähergebnisse geliefert hat (habe mal einen alten „noch gefundenen“ ausprobiert)…

Was das Fugenkratzen betrifft: Warum muss man das eigentlich
tun? Sind ungekratzte Fugen irgendwie gefährlich?

Nein sind sie sicherlich nicht - IN meinem Garten (hinter dem Haus) werden auch sehr sehr selten Fugen gekratzt aber VOR dem Haus (große Fläche zur Garageneinfahrt) MUSS man das machen (Leute reden :wink:) sonst blöde) und das „Un-Kraut“ würde sonst so hoch wachsen, dass man mit dem Wagen wohl früher oder später Schwierigkeiten hätte beim Auffahren des Hofes zur Garage hin… Ich hatte mal ein paar Monate im Vorjahr keine Gelegenheit das zu machen, da waschsen sogar Disteln drin *unglaublich wo die die Wurzeln haben* - geht also leider nicht anders. Würde ich mir auch sehr gerne ersparen.
Ich habe auch schonmal „Essigreiniger“ in ein paar Fugen gegeben - war aber nicht so unbedingt der Erfolg… also: Handarbeit ist dran.

Grüße
Marie