Sie schweigen

liebe wissenden,
hoffe sehr dieses brett ist das richtige…
ich schleppe seit vielen jahren ein problem mit mir herum welches mich in
fast regelmaessigen abstaenden massiv nervt.
bin jetzt 43 und ich weiss nix ueber meine eltern, ernsthaft nichts.
also wo sie herkommen, wie ihre kindheit war,
was ihre eltern gemacht haben, wie sie waren, wo gelebt usw…
alle bisherigen versuche von mir hierzu gespraeche zu fuehren oder geschichte
unserer familie zu erfahren, auch versteckt und auch vorsichtig - enden in einer
voelligen blockade meiner eltern. sie machen einfach total zu.
ich habe aber ueberhaupt kein verstaendniss dafuer dass meine geschwister
und ich irgendwie keine familiengeschichte haben duerfen.
ich komm an meinen vater nicht ran, unmoeglich. andere aeltere
familienmitglieder oder verwandtschaften gibt es nicht mehr, also omas, opas
etc. ich empfinde diese unwissenheit als last.
was kann ich machen, immerhin wird mein vater auch immer aelter.
herzlichen dank fuer jeden hilfreichen ratschlag,
u.

Little Nikita?
Hallo uwe,

das klingt aber sehr befremdlich.
Geh` doch einfach mal davon aus, dass Du es nicht wissen sollst.
Sie werden ihre Gründe haben (ob nun aus Deiner Sicht gerechtfertigt oder nicht) ihre Vergangenheit verborgen zu halten.
Möglicherweise ist dies gar zu Deinem Vorteil.
Man muss nicht alles wissen. Alles darüber hinaus gehende ist reine Spekulation und Varianten gäbe es viele.

Gruss
Ray

Hallo!

Das kann meiner Meinung nach drei Gründe haben:

  1. Sie glauben, es sei für dich besser, wenn du’s nicht weißt.
  2. Es ist ganz definitiv für sie und dich besser, wenn niemand es weiß (und du könntest irgendwas versehentlich ans Licht bringen) – wer weiß, vielleicht seid ihr die letzen Nachkommen vom Führer oder Cousins von George W.?
  3. Es ist einfach in ihrer Vergangenheit etwas passiert, worüber sie nicht reden wollen und womit sie sich nicht mehr beschäftigen wollen. Sexueller Missbrauch, Selbstmord der Eltern, im Heim aufgewachsen, … die Liste ist lang.

Nachdem deine Eltern anscheinend wirklich nicht darüber reden wollen, würde ich an deiner Stelle einfach mal ein bisschen googlen. Wenn du nicht gerade Maier, Müller, Hofer, … heißt, findet man da meistens erstaunlich viel. Aber sei vorsichtig, es besteht immer noch die Möglichkeit, dass es wirklich gesünder für alle wäre, wenn du’s zumindest nicht an die große Glocke hängst.

lG Alpha

Hallo Uwe,

das ist heavy.

Gibt es keine alten Unterlagen, Fotoalben der Eltern ? Familienstammbuch ?

Hast du es mal mit einem ganz direkten Ansprechen versucht, genau so wie du es hier im Post formulierst ? Gesagt, dass es dich belastet ?

Ratlosen Gruß
Carolin

z.B. irgendein Zeugenschutzprogramm ?

Angel

Hallo Uwe,

dein Beitrag klingt wirklich verzweifelt. So ähnlich muss es vielleicht auch Kindern gehen, die irgendwann erfahren, dass Sie adoptiert sind und auch plötzlich „ohne Familiengeschichte“ und mit vielen Rätseln und Fragen dastehen.
Du erwähnst nicht ob Du selbst verheiratest bis oder Deine Geschwister. Zum Heiraten benötigt man ja das Familienstammbuch und das gibt z.B. schon ein paar Info´s über Deine Großeltern her. Ich verstehe, dass je älter Deine Eltern werden, sich die Angst verstärkt, irgendwann nicht mehr die Chance zu haben etwas zu erfahren.

Sind Deine Eltern - abgesehen von Ihrer Lebensgeschichte - sonst offene Menschen, die keine Geheimnisse haben? Kann die Verschlossenheit mit Kriegs-Ereignissen zu tun haben?

Grüße Martina

Hi Uwe,
hast Du Kinder? Bzw haben Deine Geschwister Kinder?
Sprich, haben Deine Eltern Enkel?

Wenn ja, und wenn diese keine Kleinkinder mehr sind, dann denke ich mal, vielleicht würden sie denen von ihrer Vergangenheit erzählen, wenn sie gefragt würden.

Denn sie werden sich vor ihnen nicht so ‚rechtfertigen‘ müssen, wie sie meinen, es vor Dir tun zu müssen.

Gruss, Isabel

Hallo,

bin jetzt 43 und ich weiss nix ueber meine eltern, ernsthaft
nichts. also wo sie herkommen, wie ihre kindheit war,
was ihre eltern gemacht haben, wie sie waren, wo gelebt usw…
alle bisherigen versuche von mir hierzu gespraeche zu fuehren
oder geschichte unserer familie zu erfahren, auch versteckt und
auch vorsichtig - enden in einer voelligen blockade meiner eltern.
sie machen einfach total zu.

Wenn Du 43 bist, dürften Deine Eltern „Kriegskinder“ sein.
Es gibt eine Reihe von Gründen, warum Kriegskinder nach
ihrer Herkunft nach dem 2. Weltkrieg stigmatisiert wurden.

Such Dir einen Grund aus.

Wenn sie so dicht machen, wie Du sagst, kann
das ein Hinweis darauf sein, wie sehr sie gelitten
haben oder in Scham aufgewachsen sind.

Belass es dabei, so lange sie leben. Oder sorge dafür,
dass sie von Deinen Ambitionen nichts, aber auch gar
nichts erfahren.

Mein Senf.

Grüße

CMБ

Hallo,

du bist jetzt 42 Jahre alt …?!

Habt ihr früher denn nicht miteinander gesprochen? Oder alte Bilder angeschaut(falls es welche gab)?
Oder wurde schon immer bei euch geschwiegen?

Gruß Manu

wow
hallo ihr lieben,

das sind alles ganz schoen nette worte von euch.
dafuer herzlichen dank.
meine eltern haben auch enkel und sind im gegensatz zu meiner
kindheit sehr offen, liebenswert und sogar witzig, aber tiefere fragen der enkel
nach uropa etc. werden auch hier blockiert.
der von euch aufgeworfene gedanke an den krieg und eventuelle erlebnisse meiner
eltern, verursachen schon eine gaensehaut, das geb ich offen zu. sie sind
fluechtlinge, aus welchem grund auch immer, das weiss ich.
klar redet man mit geschwistern und freunden darueber um eventuell hilfe zu
finden, doch die tips aehneln dem was ihr mir schreibt sehr.
fuer mich ist auch absolut klar dass ich nicht im geringsten vorhabe ihnen etwas
vorzuwerfen oder anzuklagen etc. ich habe auch kein recht dazu.
das was ich moechte ist ein wenig zu wissen um meine/unsere herkunft oder auch
stammbaum und dies wird mir nicht gestattet.
mit den fotos ist es auch so eine sache. es gibt aus unserer kindheit fotos, das
war’s. man kennt ja im leben schon so situationen wo muetter und vaeter zu
diversen anlaessen die alten fotos von ihrer kindheit/jugend und omas und opas
rauskramen. ich habe das immer bewundert bei anderen, aber selber kenne dies
nicht. das gefuehl ist schon sehr seltsam.

ich werde nichts mehr unternehmen und versuchen damit zu leben da ich
gewiss niemanden weh tun will. vermutlich ist dies der weg der mir und meinen
geschwistern vorbestimmt ist, leider.
ich danke euch allen sehr.
u.

hallo i

sie sind fluechtlinge, aus welchem grund auch immer, das weiss ich.

Aus welcher Stadt oder aus welchem Gebiet?
Dialekt?

Grüße

CMБ

Hallo Uwe,

du hast zwar schon einige Antworten bekommen, aber ich möchte trotzdem noch meinen Senf dazugeben. Ich bin zwar deulich jünger als du, meine Eltern waren jedoch schon relativ alt, als sie Eltern wurden. Vielleicht passt das ja ungefähr vom Alter.

Meine Mutter hat immer relativ unbefangen über ihre Kindheit gesprochen. Sie ist halt im Krieg aufgewachsen, für sie war das Normalität, als Kind im Schützengraben zu spielen (und das meine ich genau so, wie ich es schreibe!). Von der Flucht von Ostpreußen hat sie nicht viel behalten. Meine Großmutter mütterlicherseits (die anderen sind leider früh gestorben) hingegen erzählt gerne, dass das alles ganz schrecklich war etc., wenn man weiter nachfragt, kommt jedoch sofort eine enorme Verteidigungshaltung, die meines Erachtens überhaupt nicht nötig ist.

Mein Vater hingegen hat sehr lange gar nichts erzählt; der hat im Krieg auch sehr viel mitgemacht und mitbekommen. Von meiner Mutter hatte ich immer mal so ein paar Bruchstücke gehört, die ich dann mit Phantasie zusammengesetzt habe. Mein Vater hat auch immer sofort umgeschaltet, sobald irgendein Kriegsfilm im Fernsehen kam. Nur manchmal kam eine knappe Bemerkung. Solange ich aufgewachsen bin, habe ich das auch so hingenommen. Als ich älter wurde, habe ich dann öfter irgendwas erzählt, was ich gesehen oder gehört habe (z.B. so dass mein Vater widersprechen musste). Allmählich habe ich dann Stück für Stück zusammen gesetzt. Streckenweise habe ich, wenn ich einen Besuch zu Hause abgestattet habe, einen Artikel zu dem Thema offen liegen lassen oder halt einfach dagelassen. Oder ein Buch. Und mein Vater - neugierig, wie er ist - hat sich das dann angeschaut. Am Anfang hat mir meine Mutter erzählt, wie er darauf reagiert hat, später konnte ich mich dann selbst mit ihm darüber unterhalten. Ich wusste zB. dass meine Großeltern väterlicherseits im Widerstand waren und dass sich mein Großvater lange verstecken musste (ein Großteil der Leute flog durch einen auf, der lange weg (in Moskow) und leider zu unbedarft war, der nicht darauf geachtet hatte, dass er verfolgt wurde, als er einige Kontakte aufsuchte). Mein Großvater hatte Sauglück, dass er zufällig ein paar Tage nicht zu Hause war. Dann hab ich natürlich auch gegoogelt, was es für Widerstandsgruppen gab, wie das war, hab Bücher darüber gelesen, meinen Vater wieder darauf angesprochen. Naja, so hab ich mich so Stückchen für Stückchen weiter vorgearbeitet und bin weiterhin dabei.
Mein Vater ist inzwischen über 70 und kann allmählich auch viel besser über seine Erfahrungen reden.

Ein anderer Aspekt, der weiter unten angesprochen wurde, ist die Ahnenforschung. Mein Eltern haben das betrieben, seit sie in Rente sind, vor allem auch, weil wir einen sehr seltenen Namen darunter haben. Sie wussten natürlich schon, an welchen Orten sie suchen mussten. Ich mein, irgendwelche Fotos oder so, da ist in meiner Familie auch nichts übrig.* Das einzige, was fleißig mitgeschleppt wurde, sind die Arier-Nachweise. Ein bisschen Schmuck, das meiste aber wurde geplündert oder enteignet. Aber sie haben sich von Kirche zu Kirche so vorgearbeitet; eine Weile rumgesucht, weil eine Kirche abgebrannt ist, aber glücklicherweise wieder eine Spur gefunden.

* Bedenke, das waren Flüchtlinge. Was will man da mitschleppen? Wieviel Zeit hatte man zum Packen? Was ist verloren gegangen, was ist zerstört worden? Meine Großmutter beschreibt z.B. immer wieder einen Moment, wo sie einem Fluss überqueren musste - mit einem Kleinkind und einem Neugeborenen.

Ein weiterer Punkt noch: Einer hier hat das Stichwort Dialekt erwähnt. Das ist auch etwas, dem ich nachgehen würde. Es kann ja durchaus sein, dass man bei deinen Eltern keinen nennenswerten Dialekt hört. Trotzdem: Achte auf Nuancen. Achte auf Wörter, die vielleicht regional sind. Es gibt bestimmte Konstruktionen, die unglaublich hochdeutsch klingen, aber trotzdem nur in bestimmten Bereichen verwendet werden.
(Ich zB gebrauche das Wort ‚zu‘ häufiger als es sein muss)
Und wie war das mit der Stammbaumauskunft beim Heiraten? Stehen da die Großeltern nicht mit drin?

Viel Glück,
foo

Film
Hi Uwe,

ich hab vor ein paar Jahren mal einen Film gesehen, ich weiss, es war auf dem Galway Film Fleadh (mal schauen, ob ich das Programm noch habe).

Es war eine Dokumentation einer jungen Frau über Burma / Myanmar.
Ihre Mutter/Eltern waren von dort, aber sie, in bzw um London lebend, wusste davon nichts.

Ihr fielen Briefe auf, Luftpostbriefe von weit weg, aber diese bekam sie nie zu Gesicht.

In dem Film wird auch die Mutter interviewed - bzw die Tochter filmte ihre Mutter bei den Versuchen, sie zum Reden zu bringen.

Es ist sehr interessant, auch wenn man hinterher die Beweggründe der Mutter für die Geheimhaltung weiterhin nicht versteht.

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass der Film irgendwo ausleihbar ist, aber vielleicht wurde er ja auch irgendwann mal im Fernsehen gezeigt, und irgendwer hat ihn aufgenommen.

Auf jeden Fall denke ich, Du solltest Dir sowas in der Art mal anschauen - meine Erinnerungen an den Film sind relativ vage; es ist hängengeblieben, was mich beeindruckt hat - aber wenn Du ihn für geeignet hälst, und dich traust, so direkt, obwohl indirekt, Deinen Eltern dieses Thema aufzutischen, könntest Du das ja mal überlegen.

Gruss, Isabel

(PS - sag mir, falls ich nach dem Titel suchen soll)

hallo und guten morgen,

soviel ich weiss kommen sie aus breslau,hatte jedenfalls mein vater irgendwann
in meiner kindheit ganz nebenbei erwaehnt.
jedenfalls mein vater - komischerweise spricht meinen tante, also seine
schwester noch immer einen heftige sudetendialekt.
sie selber sagt oder erzaehlt ueberhaupt nix und ist schon sehr alt.
kommunikation mit ihr ist enorm schwierig.

herzliche gruesse
uwe

hallo isabel,
die ueberlegung ueber einen film einen weg zu finden eltern dazu zu bringen
ueber ihre kindheit zu reden finde ich sehr interessant.

ich bin mir hundertprozentig sicher dass allein das anschauen eines films mit
ihnen gemeinsam sehr schwierig ist. einerseits wuerden sie meine absicht
erkennen weil wir eh noch nie gemeinsam ein video angesehen haben, andererseits
wuerde der vorschlag auf desinteresse treffen und meine mutter wuerde dann
lieber zu 'zigten male sauber machen oder soetwas.

ich habe aber durch alle diese antworten und gedanken von allen hier angefangen
zu sortieren. also werde ich kleine infos die ich irgendwie hab zusammenbasteln.
denke seit tagen sehr intensiv darueber nach wie ich wege finde um auch wissen
zu erhalten.
es ist sehr schwer wenn man schon oefter im leben, eigentlich schon von klein an
versucht hat etwas zu erfahren und dann mit streit oder missachtung gestraft
wurde. es gab einige jahre wo wir auch ueberhaupt keinen kontakt hatten, was
genau solche fragen verursacht haben. natuerlich waren auch direkte
konfrontationen und jugendliche emotionalitaet meinerseits oft die ursache.
heute weiss ich dass es falsch ist sie direkt zu konfrontieren, weil ich kann
nicht wissen welcher grund/geheimniss sich dort im kopf und herzen verbirgt.
da ich auch aelter werde und mehr verstaendniss habe, wuensche ich schon sehr
dass eine gewisse harmonie zwischen uns besteht.

ich dachte eigentlich von anfang an dass es eventuell moeglichkeiten gibt die
sensibel mit der situation und meinen fragen umgehen und sich niemand bedraengt
fuehlt oder hintergangen.
es ist schon alles sehr seltsam und nicht leicht,
und danke dir sehr fuer deinen beitrag,
viele gruesse
uwe

hallo foo,

ich habe deinen beitrag sehr aufmerksam gelesen und find es sehr schoen wie du
den weg beschreibst und auch verstaendniss fuer deine familie zeigst.
erstaunlich ist wie dann deine eltern angefangen haben ueber sich zu reden.
ich gehe davon aus dass man mehr moeglichkeiten hat botschaften rueber zu
bringen oder wie du schreibst auch mal ein buch liegen zu lassen, wenn man
zusammen lebt. hier ist es eben schon schwierig weil ich mein eigenes leben weit
weg von meinen eltern lebe.
in einem beitrag wurde auch empfohlen ein brief zu schreiben.
vor ca. 15 jahren habe ich dies schon einmal versucht, ganz einfach ueber
gedanken und gefuehle und ueberlegungen. reaktion war totenstille und massiver
stress in der beziehung eltern und ich das „kind“. erstaunlich war fuer mich
einige jahre spaeter dass dieser brief einfach nicht existiert.
das meine ich auch mit dem zumachen.
einfach nicht darueber reden koennen oder wollen. es ist egal wie warm das
verhaeltniss eine sekunde vorher war, danach ist es kalt.

um ehrlich zu sein ist mir auch nicht bekannt dass einer meiner geschwister bei
hochzeiten jemals einen stammbaum /buch in der hand gehalten haette. ich wuesste
es garantiert da meine geschwister unter aehnlichen fragen leiden wie ich aber
diese leerstelle nicht so verfolgen weil sie einfach auch das gute verhaeltniss
nicht ankratzen moechten. ich selber bin nicht verheiratet und wuesste dann
gewiss mehr. aber hierzu werde ich mit meinen geschwistern garantiert einmal
ausfuehrlich sprechen.

was mich freut und auch aufmerksamer werden laesst ist wie ihr alle so eure
infos ueber eure familien erhalten habt und welche wege dabei gegangen worden
sind. auf alle faelle gibt mir das mut weiter zu machen. gluecklicherweise kann
keiner meiner eltern einen computer bedienen oder zeigt auch nur das geringste
interesse daran. also kann ich somit auch etwas entspannter im netz suchen.

herzliche dank
u.

Hi Uwe,
ich würde in dem vorgeschlagenen Fall von dem Film diesen auf keinen Fall ZUSAMMEN mit ihnen gucken - eher ihn ihnen zu einem passenden Zeitpunkt schenken.

Wie sie darauf reagieren, ob sie reagieren, ob sie wissen, was Du willst, und wie sie dazu stehen, ist eine andere Sache.

Aber etwas darüber erreichen, dass sie die Erfahrungen eines Dritten wahrnehmen, also anhand des Beispiels sich selbst vielleicht auch ein kleines bisschen objektiv sehen zu können, das wäre vielleicht einen Versuch wert.

Gruss, Isabel

(die gerade heute von ihrer Tante einen Art Familienstammbaum per email bekommen hat - diese meinte nämlich letzte Woche, mein VATER hätte diesen erstellt. Ich darauf: Wie? Mein Vater? - von dem weiss ich nämlich NICHTS über unsere Familie - alles was ich weiss, weiss ich von anderswo. Tante war nicht im geringsten verwundert, dass ich darüber verwundert war - sie weiss ja, wie er ist)