Sigma vs Tamron

Tach,
ich überlege, ein nettes Immer-drauf-Objektiv anzuschaffen, bin aber
nicht bereit, ein Original Canon zu kaufen (auch wenn es besser ist),
zu teuer halt.
In verschiedensten Foren scheinen sich die jeweiligen Pro und Contra
Fraktionen nur zu streiten, was jetzt schlimmer ist. Ich habe aber
den Eindruck, dass es nicht wirklich repräsentativ ist, weil nur die
posten, die schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Hat hier jemand objektive Vergleichsmöglichkeiten, oder gibt es allg.
Eigenschaften (Bsp. Gericom Laptops sind ja berüchtigt für die
schlechten Akkus)?
Beide Firmen können Kaufempfehlungen irgendwelcher Zeitschriften
vorweisen, aber was heißt das schon…
Danke für Tipps,
Lalle

Servus,

könnte dir eventuell helfen wenn ich wüsste um welches objektiv es sich
denn handelt.

grüsse

Tach,

könnte dir eventuell helfen wenn ich wüsste um welches
objektiv es sich denn handelt.

Eigentlich ging es mir mehr um allg. Einschätzungen der Firmen. In
Frage kämen
http://www.tamron.de/index.php?id=55&kc_prid=457 oder
http://www.sigma-foto.de/cms/front_content.php?
client=1&lang=1&idcat=45&idart=172

CU
Lalle

Hi,

ich habe ein 30-200 von sigma (also auch ein immer drauf tele) oder so ähnlich und bin voll zufrieden. allerdings bin ich auch kein großer kenner der materie.

grüße

bonkers

Auch wenn Du nichts auf die Foren gibst, nach dem, was ich dort bisher an Bilder und berichten gesehen habe, geben sich die beiden Objektive gar nichts. Mal kommt das Sigma besser weg, mal das Tamron, je nachdem, wo gerade die Serienstreuung zugeschlagen hat. Leute mit Minolta-Kameras tendieren eher zum Sigma, Leute mit Canon eher zum Tamron, kann sein, dass die Objektive da jeweils etwas besser mit den Kameras kompatibel sind.
Wunder darf man von beiden nicht erwarten, dafür decken sie einen zu großen Brennweitenbereich ab und im Telebereich wird der Focus langsam unsicher, weil man da schon eine ziemlich schlechte Anfangsblende hat.

Also, einen definitiven Sieger zwischen den beiden gibt es nicht, da kann man einfach das nehmen, was der Fotohändler gerade da hat/einem besser in der Hand liegt/gerade günstiger ist.

Also, einen definitiven Sieger zwischen den beiden gibt es
nicht,

Danke, das ist doch auch eine Aussage!

Hi Lalle,

solche Superzooms haben eigentlich nur einen Vorteil; sie haben einen großen Brennweitenbereich. Aber dann hört es schon auf.

  • schlechte Blende (= Dunkel bzw. lange Belichtungszeiten)
  • groß und schwer
  • die optische Qualität ist meist nicht sooo gut
  • Verzeichnungen gehören ‚zum guten Ton‘

Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, daß man Brennweiten oberhalb von 200 mm (bezogen auf Kleinbild) ziemlich selten braucht. Meine Universallinse ist ein 28 - 85 mm und es ist eher selten, daß der Brennweitenbereich nicht ausreicht.

Gandalf

Weder noch!
Hallo!

Mir stellen sich schon die Nackenhaare, wenn ich den Begriff „Immer-drauf-Objektiv“ höre oder lese. Für was hat man dann eine SLR?

Dann doch lieber eine Prosumer-Digi mit fest angebautem Superzoom. Da bekommt man das ganze System schon zu dem Preis, was beim SLR-System die vergleichbare Optik alleine kostet. Jedenfalls bei der Prosumer-Oberklasse ist das der Fall. Dan Ganze noch mit Anti-Wackel, Video-Funktion und eingebautem Blitz.

Also, wer im Urlaub oder so nicht die SLR Ausrüstung mitnehmen will, der kaufe sich halt eine Prosumer als Zweitcam. Warum denn nicht? Schlechter als mit der SLR und einem Knipser-Super-Zoom davor, werden die Bilder sicher nicht. Eher im Gegenteil. Und bei der Prosumer ist der Autofokus auf das angebaute Objektiv optimiert und schneller als eine DSLR mit Fremdobjektiv. Nicht zu vergessen der Image Stabilizer, den es für SLR-Objektive meist nur für viel Geld gibt.

Wär das nicht ne Überlegung wert?

Gruß,

Thomas.

Hallo,

Mir stellen sich schon die Nackenhaare, wenn ich den Begriff
„Immer-drauf-Objektiv“ höre oder lese. Für was hat man dann
eine SLR?

Wo ist da der Widerspruch? Es kommt doch auf den Einsatzzweck an, und der kann ja durchaus wechseln. D.h. nehme ich die Kamera privat mit zu einer Hochzeit und will 90% Schnappschüsse machen, dann ist so ein Objektiv eine gute Wahl. Für die 10% gestellter Bilder setze ich dann das passende Objektiv ein. Im Urlaub ist das Verhältnis vielleicht 50:50, und wenn ich mal so richtig „zum Fotografieren“ losziehe, kann ich auf so eine Allzweckwaffe ggf. ganz verzichten. Klar, wenn ich ausschließlich Macrofotografie als Hobby betreibe, oder nur auf Wildtiere aus bin, dann reicht mir natürlich das ein oder andere Spezialobjektiv, aber für den „familientauglichen“ Mischeinsatz ist so ein Teil sicher (neben dem ein oder anderen Spezialobjektiv) eine gute Wahl.

Gruß vom Wiz

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Hallo,

ich besitze das Sigma 18-200 mit Minolta-Bajonett und betreibe es an meiner Dynax 7D. Für die von Wiz bereits beschriebenen Zwecke reicht es vollkommen aus. Es fühlt sich auch wertig an.

Es ist allerdings nicht besonders lichtstark und hat im Weitwinkelbereich die beliebten tonnenförmigen Verzerrungen. Da ich aber zu 90% keine Gebäude fotografiere ist das für mich uninteressant.

Wenn ich in irgendwelchen Foren von den Schwächen irgendwelcher Objektive lese muss ich gestehen, dass ich in den meisten Fällen die optischen Fehler über die dort anhand von Beispielbildern heiß diskutiert wird, gar nicht erkennen kann („achtet doch mal auch die leichte Vignettierung in der oberen rechten Bildecke!“). Puristen werden nun aufheulen, aber Puristen kaufen sich kein Immerdrauf-Superzoom.

Für mich war das 18-200er eine gute Wahl, da ich damit beim Neukauf meiner 7D7 in etwa denselben Brennweitenbereich abgedeckt hatte, den ich vorher mit meiner HP 850 hatte. So bin ich auf die üblichen Situationen gut vorbereitet und kann in Ruhe anhand des Riesenobjektivparks meines Vaters testen, was ich sonst noch so brauche.

An Deiner Stelle würde ich mich in Canon-Spezialforen über Erfahrungen mit dem Objektiv informieren. Das Ding wird sich an jeder Kamera anders verhalten. Bei meiner Minolta ist ja ein Antishake eingebaut, was die Lichtschwäche des Objektives ein bißchen ausgleicht.

Hier ein paar Schnappschüsse aus dem Kölner Zoo, alle aus der Hand, weil ich zu faul zum Stativschleppen war, und mit dem Sigma Suppenzoom:

http://www.napfsuelze.de/images/flughund_1024.jpg
http://www.napfsuelze.de/images/spider1280.jpg
http://www.napfsuelze.de/images/lion1280.jpg

Gruß,

Myriam

Exakt! owT

Wo ist da der Widerspruch? Es kommt doch auf den Einsatzzweck
an, und der kann ja durchaus wechseln.

Tach,

Es ist allerdings nicht besonders lichtstark und hat im
Weitwinkelbereich die beliebten tonnenförmigen Verzerrungen.
Da ich aber zu 90% keine Gebäude fotografiere ist das für mich
uninteressant.

Dito

oberen rechten Bildecke!"). Puristen werden nun aufheulen,
aber Puristen kaufen sich kein Immerdrauf-Superzoom.

lol. Ist Dir nich aufgefallen, dass in deinem dritten Bild eine
derartige Verzerrung ist, dass der Baum quasi durch den Zaun wächst?
Sowas ist inakzeptabel, ich würde das Objektiv sofort einschicken!

http://www.napfsuelze.de/images/lion1280.jpg

Dank Dir,
Lalle