Signalabgriff - WIE ?

Hallo,
eine Heizungspumpe, die per Phasenanschnitt angesteuert wird, soll ein externes Gerät (220V) steuern und zwar so, dass das externe Gerät angeschaltet wird, wenn die Heizungspumpe läuft - egal mit welcher Leistung. Ist die Pumpe ganz aus, so soll auch das exteren Gerät (230V Wechselspannung) ausgeschaltet werden.

Problem: Zugänglich für einen Signalabgriff ist nur der Anschluss der Pumpe und hier liegt ein phasenanschnittgesteuertes Signal an.

Danke für jeden Tipp
Frank

Hallo,
eine Heizungspumpe, die per Phasenanschnitt angesteuert wird,
soll ein externes Gerät (220V) steuern und zwar so, dass das
externe Gerät angeschaltet wird, wenn die Heizungspumpe läuft

  • egal mit welcher Leistung. Ist die Pumpe ganz aus, so soll
    auch das exteren Gerät (230V Wechselspannung) ausgeschaltet
    werden.

Problem: Zugänglich für einen Signalabgriff ist nur der
Anschluss der Pumpe und hier liegt ein
phasenanschnittgesteuertes Signal an.

Danke für jeden Tipp

Hallo Frank.
Pumpenmotor-Ansteuersignal auf 220~/24 V= Optokoppler geben. 24 V= Seite mit RC-Glied glätten und rel. hochohmiges Relais dranhängen. fertig. 24 V= ist die maximale sek. Betriebsspannung. Der Koppler läuft auch mit weniger. (Steckernetzteil!)
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim

Hallo Alexander,

danke für die Antwort. Aber beim Optokoppler sehe ich das Problem, den Eingang abzugleichen bzw. abzustimmen, da das abgegriffene Signal in der Spannung/Leistung sehr schwankt. D.h. ich befürchte, dass das Eingangssignal dann entweder zu schwach (->kein Ausgangssignal) oder zu groß (Koppler geht kaputt) ist.

Oder gibt es Koppler, die hie rien große Bandbreite haben ? Kannst Du mir einen nennen für diesen Zweck ?

Danke nochmals
Frank

Hallo Frank,

Problem: Zugänglich für einen Signalabgriff ist nur der
Anschluss der Pumpe und hier liegt ein
phasenanschnittgesteuertes Signal an.

Prinzip:

Mit der Motorspannung auf einen Brückengleichrichter gehen.
Auf der Gleichspannungsseite eine Spannungsstabilisierung mit R und Z-Diode bauen, den Optokoppler mitz serienwiderstand über der Z-Diode anschliessen.

Die beiden Widerstände müssen so berechnet werden, dass bei der kleinsten Eingangsspannung die LED genügend Strom erhält. Dann kannst du die Verlustleistung von R und der Z-Diode berechnen, da werden einige Watt zusammenkommen.

Alternativ nimmst statt dem Widerstand einen PTC (Kaltleiter), es gibt spezielle für genau diesen Zweck.

Manche Spannungsprüfer funktionieren nach diesem Prinzip. Siemens hat solche als erste gebaut. Die einfachste ausführung hatte zwei LEDs um die Polung anzuzeigen. Diese DInger konnte man einfach überall reinstecken, war egal ob da 6V oder 400V drauf waren.
Möglicherweise ist es für dich einfacher so einen Spannungsprüfer zu kaufen und zu zerlegen. Da ist dann der Heissleiter, ein Serienwiederstand und die beiden LEDs drin. Anstelle der einen LED baust du den Optokoppler ein. Die Zweite LED musst du drin lassen, weil sonst die SPerrspannung der anderen LED überschritten wird.

MfG Peter(TOO)

Hallo Frank.

Oder gibt es Koppler, die hie rien große Bandbreite haben ?
Kannst Du mir einen nennen für diesen Zweck ?

Ich habe Optokoppler von Weidmüller für Hutschienen-Schnappmontage. Die haben eine Nenn-Eingangsspannugn von 240 V~ und zünden so etwa ab 50 V. Das könnte zu niedrig sein. Da hast Du recht.
Aber der erste Vorschlag von Peter ist gut mit Brückengleichrichter und Z-Diode.
Gruß Alexander

Hallo Alexander,

Aber der erste Vorschlag von Peter ist gut mit
Brückengleichrichter und Z-Diode.

Das mit dem PTC funktioniert auch, bei mir schon seit 20 Jahren, serienmässig in verschiedenen Geräten.
Allerdings ist es für Bastler nicht unbedingt einfach an den richtigen Typ zu kommen.
Ich hatte damals so einen Diodentester von Siemens und nach einem Telefonat mit Siemens bekam ich auch genau diesen Typ geliefert, obwohl er noch nicht im Datenbuch aufgeführt war :wink:)

MfG Peter(TOO)