Hallo Oliver,
ich habe mal wieder einen Einwand, da ich die Sache nicht so
einfach sehe 
mein Motto ist eben: think simple! 
ich denke, der genaue(re) Vorgang ist zu interessant um ihn zu vereinfachen.
[…]
Naja, soviele Einwände waren es ja diesmal nicht. In der
Hauptsache stimmst du aber mit mir über ein, dass die Lampe
frühstens nach
t=d/c
zu brennen anfängt. Wobei d der Abstand von Schalter zur Lampe
ist.
(und von Details wie Leuchtstärke-Zeit-Veralten mal
abgesehen.)
Na gut, dann betrachte es als Ergänzung 
Mal, was anderes. Ich wollte dir doch mal vor geraumer Zeit
den Artikel aus dem Gerthsen zum Themo Transformatorbrummen
schicken. Hier ist er:
An dem Text habe ich eigentlich nichts auszusetzen. Deine Schlussfolgerung kann ich nicht nachvollziehen. Lesen wir ihn also nochmal genau durch:
"Man könnte das Brummen auf ein Scheppern der Bleche des
Trafo-Kerns zurückführen, die ständig mit 50Hz ummagnetisiert
werden, also sich mit 100 Hz abwechelnd abstoßen oder nicht.
Das mag sein, aber dieser Anteil des Brummens ändert sich kaum
mit der Belastung, denn in erster Näherung sind phi und B im
Eisen unabhängig von der Belastung, nämlich so groß, dass sie
die Primärspannung U1 induzieren: N1 d(phi)/dt=N1 A dB/dt=U1.
Hier schreibt er, dass das Magnetfeld im Kern ein annähernd konstantes Brummen erzeugen kann.
Unter Berücksichtung der Kupferversulse, verteilt sich
allerdings diese Spannung U1 je nach Belastung verschieden auf
den ohmschen und den induktiven Teil: Bei Belastung, also
größerem Primärstrom I1, entfällt mehr Spannung auf R1, also
müste danach ein besateter Trafo leiser brummen.
Bei Belastung müßte sich dieser Brummanteil geringfügig reduzieren, weil sich durch den Spannungsabfall am ohmschen Widerstand der Primärspule deren Induktionsspannung und damit auch die magnetische Feldstärke im Kern reduziert.
Er brummt aber i.allg. lauter!
hier schränkt er bereits ein, dass es nicht immer so sein muss.
Das kann nicht am Eisen liegen, sondern an den Wicklungen. Das
B-Feld, das die Prmärspule außerhalb des Eisens durchsetzt
(Streufeld), hängt vom eigenen Strom I1 ab und ist bei
Belastung größer. Nicht ganz fest vergossene Wicklungen, von
parallelen Strömen durchflossen, scheppern infolge der
gegenseitig wechselnden Anziehung."
das müssen wir genau lesen: Es kann also nicht am Eisen liegen, dass er bei Belastung lauter brummt. Es kann aber durchaus am Eisen liegen, dass er schon im Leerlauf laut brummt. Das wird in diesem Text nicht bestritten. In diesem Fall wäre das Hauptfeld im Eisenkern der Hauptverursacher des Brummens.
Also ist das Streufeld doch Hauptverursacher.
Aber nur dann, wenn das Hauptfeld kein nennenswerten Brummanteil produziert.
Jörg