Signalqualität zwischen 2 Accesspoints

Hallo an alle,

weiss jemand wie man die Qualität des Signals zwischen zwei AP (Linksys WAP54) messen/feststellen kann?

Zum Hintergrund:
Ich bin im WLAN Bereich noch nicht so fit und es galt folgendes Problem zu lösen…
Unser alter WLAN Router (Vigor 2500) im Keller schaffte es kaum bis ins 1.OG und Repeater o.ä. vertragen sich mit dem nicht (oder?). Daher habe ich 2 AP gekauft, den einen im Keller aufgestellt mit LAN an den Router (dessen WLAN abgeschaltet) und den zweiten als Repeater konfiguriert.
Wenn ich mich mit dem AP im Keller verbinde ist diese Verbindung schlecht (20-28%, Signal -85 bis -80 dBm).
Wenn ich micht mit dem AP im Obergeschoss verbinde ist das Signal gut bis sehr gut (-30 bis -50dBm).

Aber das gilt ja nur vom Laptop zum ersten AP.
Nun müssen die beiden AP ja wohl auch mit der schlechten Verbindung zurechtkommen und mich würde interessieren wie man das testen kann.

MfG A.Günther

Hallo Günther,
ist in der Tat eine kniffelige Angelegenheit. Wie die Verbindung der beiden AP’s definitiv untereinander ist, kannst Du eigentlich nur feststellen, wenn die AP’s solche Werte zu Verfügung stellen. Ist bei den meisten SOHO-Geräten jedoch nicht der Fall.

Die einzige Möglichkeit wäre dann mit einem Notebook oder PDA neben dem Repeater die Signalstärke des AP’s im Keller zu messen. Diese Messung ist jedoch nicht 100%ig identisch mit der Empfangsstärke des Repeaters selber, bedingt durch andere Antennen und einem anderen Radioteil. Kommt der tatsächlichen Empfangsstärke des Repeaters aber recht nahe.
Unter Linux gibts da einen ganzen Haufen Tools, unter Windows fällt mir da als kostenloses Tool nur der Netstumbler ein. Das Tool ist nur etwas wählerrisch, was die unterstützen WLAN-Karten angeht. Bei den kommerziellen Tools steht an erster Stelle AirMagnet, leider für den privaten Gebrauch unerschwinglich - aber von den Auswertungen und Statistiken her fantastisch.

Chris

Hallo Chris,

danke für die Antwort.
Mit Netstumbler habe ich gemessen und komme für den AP im Keller auf -80dBM als beste Werte (allerdings weiss ich gar nicht was das bedeutet?). Der AP in meiner Wohnung hat im geleichen Zimmer -30dBm und in den anderen ca. -50dBm.
Das die APs zwei Antennen (2dBi) haben und ja eigentlich immer horizontal zur Antenne abstrahlen sollte man jeweils eine so ausrichten, dass sich die Horizontalen sozusagen „schräg durch dir Decken“ begegnen?
Geht das ggf. auch mit anderen Antennen (+5dBi), da soll ja der verikale Abstrahlbereich kleiner werden?

Mfg Andreas

-80dBm reichen so gerade aus, um theoretisch eine Bandbreite von 24 MBit/s zu erreichen (beim .g Standard).
Die Anordnung der Antennen sollte man testen. Theoretisch wäre eine Neigung der Antennen sinnvoll. Nur, wie sich das Ganze in der Praxis darstellt muß man testen. Es kann also durchaus Sinn machen!

Mit 5dBi Antennen kann man das Ganze auch machen, allerdings ist die Frage, ob Dein AP die Möglichkeit bietet, Antennen auszutauschen. Aber es ist korrekt, dass der Abstrahlwinkel bei 5 dBi Antennen geringer ist. Durch die Reduktion des Winkels wird der Gewinn erziehlt.

Auch kann es ein Gewinn bringen, den Parallelbetrieb der beiden Antennen zu deaktivieren (Stichwort „Diversity“). Richtig Sinn macht Diversity eigentlich nur, wenn die WLAN-Clients mobil sind, und aus allen Richtungen einstrahlen können. Aber auch das ist wieder nur theoretisch und sollte in der Praxis getestet werden.

Chris