Signalübertragung/ Baudrate

Hallo,

ich habe ein kleines problem, es geht um signalübertagung,
ich verwende der optokopler 6N137 er hat 10 MBD geschwindigkeit
er soll das PC galvanisch trennen,
die aufgabe ist digitaledaten in analog umwandel mit einem DAC

ich möchte wissen wieviel die 10 MBD Hz bzw. Bit/sekunde entsprechen

ich vermute das man diese Formel verwenden kann:
bps = Baud pro Sekunde x die Anzahl der Bit pro Baud

was mich verwirrt, wie komme ich auf die anzahl der Bit pro Baud
und ist hier die anzahl Baud /sekunde 10 MBD ?

meinem Dank im Voraus
Botros

Hallo,

ich habe ein kleines problem, es geht um signalübertagung,
ich verwende der optokopler 6N137 er hat 10 MBD
geschwindigkeit

sind hier also max. 10Mbit /sec.

er soll das PC galvanisch trennen,
die aufgabe ist digitaledaten in analog umwandel mit einem DAC
ich möchte wissen wieviel die 10 MBD Hz bzw. Bit/sekunde
entsprechen

Eben 10Mbit pro sec.

ich vermute das man diese Formel verwenden kann:
bps = Baud pro Sekunde x die Anzahl der Bit pro Baud

Baud ist in dem Fall schon Bits/sec, weil 1 Bit = 1 Symbol.
http://de.wikipedia.org/wiki/Baud.

was mich verwirrt, wie komme ich auf die anzahl der Bit pro
Baud und ist hier die anzahl Baud /sekunde 10 MBD ?

Da wirfst du aber alles ordentlich durcheinander.
Gruß Uwi

was mich verwirrt, wie komme ich auf die anzahl der Bit pro
Baud und ist hier die anzahl Baud /sekunde 10 MBD ?

Da wirfst du aber alles ordentlich durcheinander.
Gruß Uwi

ok danke für die antwort
was mich verwirrt hat dass manchmal mehrere Bit pro symbol
übertragen werden
Gruß zurück :smile:

ok danke für die antwort
was mich verwirrt hat dass manchmal mehrere Bit pro symbol
übertragen werden
Gruß zurück :smile:

Was verstehst Du unter Symbol?
merimies

Hallo merimies,

was mich verwirrt hat dass manchmal mehrere Bit pro symbol
übertragen werden

Was verstehst Du unter Symbol?

Wenn er es richtig verstanden hat dies:
http://de.wikipedia.org/wiki/Baud

Smbol ist der richtige deutsche Fachbegriff.

MfG Peter(TOO)

Hallo Fragewurm,

was mich verwirrt hat dass manchmal mehrere Bit pro symbol
übertragen werden

Ein einfaches Beispiel:

ein 4-Bit DAC wird regelmässig 1’000 mal pro Sekunde mit einem neuen Wert geladen.

Bezogen auf den analogen Ausgang beträgt die Baudrate 1’000.
Es gibt 16 unterschiedliche Spannungswerte, bzw. Symbole.
Die Übertragungsrate ist also 1’000 Baud entsprechend 4’000 Bit/s.

Wieso nun die „komischen“ Bauds ?
Für die Übertragungsstrecke ist vor allem die Baudrate wichtig. In diesem Fall bestimmt sie die minimale Grenzfrequenz.
Rauschen und Linearitätsfehler begrenzen dann die maximalen Bits/Symbol.

MfG Peter(TOO)

Hallo merimies,

Hallo Peter

was mich verwirrt hat dass manchmal mehrere Bit pro symbol
übertragen werden

Was verstehst Du unter Symbol?

Wenn er es richtig verstanden hat dies:
http://de.wikipedia.org/wiki/Baud

Smbol ist der richtige deutsche Fachbegriff.

So sehe ich das auch. Aber ich bin mir nicht sicher, dass er das auch so sieht (gesehen hat). Schließlich spricht er von „mehreren Bit pro Symbol“.

MfG Peter(TOO)

Gruß
merimies

ein 4-Bit DAC wird regelmässig 1’000 mal pro Sekunde mit einem
neuen Wert geladen.

Bezogen auf den analogen Ausgang beträgt die Baudrate 1’000.
Es gibt 16 unterschiedliche Spannungswerte, bzw. Symbole.

so wie ich verstanden habe, in jedem Bit 4werte bzw. symbole deswegen 16 unterschiedlich Spgswerte bzw. symbole

Die Übertragungsrate ist also 1’000 Baud entsprechend 4’000
Bit/s.

danke das war ein gutes beispiel
MFG

Hallo merimies,

Hallo Peter

was mich verwirrt hat dass manchmal mehrere Bit pro symbol
übertragen werden

Was verstehst Du unter Symbol?

Wenn er es richtig verstanden hat dies:
http://de.wikipedia.org/wiki/Baud

Smbol ist der richtige deutsche Fachbegriff.

So sehe ich das auch. Aber ich bin mir nicht sicher, dass er
das auch so sieht (gesehen hat).

ja hast du recht ich habe nicht gelesen :smile:
aber jetzt ist klar

Schließlich spricht er von
„mehreren Bit pro Symbol“.

ja ich habe hier gelesen >>> http://www.informationsarchiv.net/lexikon/eintrag/425
aber bei wiki ist besser erklärt, finde ich

Danke das hat mir geholfen

Gruss

Hallo Meremies,
kleine Anmerkung:
Man kann ja auch ein Symbol (Buchstabe) z.B. mit 5 Bit darstellen, dann hat man je Baud (=1 Schrtt per sec) 32 Zeichen (25) zur Verfügung. Früher, als es noch Telex und Lochstreifen in der „modernen Welt“ gab, wurden die Schritte (Bauds) mit genau eingestellten Schrittmotore abgestimmt, oder in der weiteren Folge mittels Start- und Stoppbaud synchronisiert.
Man kann aber auch mal googeln oder wikipedien: CCITT, ASCII …
Ich hoffe ich habe zum Verständnis beigetragen.

  • Volker Wolter -

Hallo Meremies,

Mer i mies (mit Namen sollte man sorgfältig umgehen, sie sind ein Teil der Persönlichkeit)

Hallo Volker!

kleine Anmerkung:
Man kann ja auch ein Symbol (Buchstabe) z.B. mit 5 Bit darstellen, dann hat man je Baud (=1 Schrtt per sec) 32 Zeichen (25) zur Verfügung.

Einspruch, Euer Ehren!

In der „Guten alten Zeit“ wurden die Fernschreibsignale mit 50 Baud - das sind 50 Bit pro Sekunde – übertragen. Und da für die Codierung der „Zeichen“ (nicht mit Symbol zu verwechseln) noch der „gute alte 5-bit CCITT-Code“ (ohne Paritybit, das konnte man mit den damals üblichen Mechaniken noch nicht auswerten) verwendet wurde, benötigte man für ein „Zeichen“ 8 Übertragungsbit (1½ Startbit, 5 Datenbit und 1 Stoppbit). Das heißt, man konnte bei 50 Baud ca. 6 Zeichen in der Sekunde übertragen…

Heute benutzt man für die asynchrone Datenübertragung den 8-Bit ASCII-Code, der ein erweiterter CCITT-Code ist. Mit 8 Bit kann man 256 unterschiedliche Zeichen codieren. Dabei benötigt man pro Zeichen mindestens 11,5 Übertragungsbit (1½ Startbit, 8 Datenbit, 1 Paritybit und 1 bis 2 Stoppbit). Das macht bei einer Baudrate von 9600 Baud (bei Übertragung auf nicht abgestimmten Leitungen lange Zeit die Geschwindigkeitsgrenze) eine max. Übertagungsrate von 9600 / 11,5 = 834 Zeichen pro Sekunde.

Früher, als es noch Telex und Lochstreifen in der „modernen Welt“ gab, wurden die Schritte (Bauds) mit genau eingestellten Schrittmotore abgestimmt, oder

und

in der weiteren Folge mittels Start- und Stoppbaud

Stopp bit

synchronisiert.

Der Antrieb der Sende/Empfangsmechanik war kein Schrittmotor (ich glaube, die gab es in der „Guten alten – damals modernen - Zeit“ noch gar nicht), sondern ein Motor mit Fliehkraftregler. Der war nicht ganz so genau. Ich habe noch mit einer Teletype mit Lochstreifenleser und –stanzer als Eingabegerät für Prozesssteuerungen gearbeitet

Man kann aber auch mal googeln oder wikipedien: CCITT, ASCII …
Ich hoffe ich habe zum Verständnis beigetragen.

Hast Du.

  • Volker Wolter -

merimies

Hallo Meremies,

Mer i mies (mit Namen sollte man sorgfältig
umgehen, sie sind ein Teil der Persönlichkeit)

Entschuldigung

Hallo Volker!

Hallo Merimies

kleine Anmerkung:
Man kann ja auch ein Symbol (Buchstabe) z.B. mit 5 Bit darstellen, dann hat man je Baud (=1 Schrtt per sec) 32 Zeichen (25) zur Verfügung.

Einspruch, Euer Ehren!

genehmigt :smile:

In der „Guten alten Zeit“ wurden die Fernschreibsignale mit 50
Baud - das sind 50 Bit pro Sekunde –
übertragen. Und da für die Codierung der „Zeichen“ (nicht mit
Symbol zu verwechseln) noch der „gute alte 5-bit CCITT-Code“
(ohne Paritybit, das konnte man mit den damals üblichen
Mechaniken noch nicht auswerten) verwendet wurde, benötigte
man für ein „Zeichen“ 8 Übertragungsbit (1½ Startbit, 5
Datenbit und 1 Stoppbit). Das heißt, man konnte bei 50 Baud
ca. 6 Zeichen in der Sekunde übertragen…

Ist richtig, wollte es etwas laienhafter ausdrücken

Heute benutzt man für die asynchrone Datenübertragung den
8-Bit ASCII-Code, der ein erweiterter CCITT-Code ist. Mit 8
Bit kann man 256 unterschiedliche Zeichen codieren. Dabei
benötigt man pro Zeichen mindestens 11,5 Übertragungsbit (1½
Startbit, 8 Datenbit, 1 Paritybit und 1 bis 2 Stoppbit). Das
macht bei einer Baudrate von 9600 Baud (bei Übertragung auf
nicht abgestimmten Leitungen lange Zeit die
Geschwindigkeitsgrenze) eine max. Übertagungsrate von 9600 /
11,5 = 834 Zeichen pro Sekunde.

Ist richtig, wollte es etwas laienhafter ausdrücken

Früher, als es noch Telex und Lochstreifen in der „modernen Welt“ gab, wurden die Schritte (Bauds) mit genau eingestellten Schrittmotore abgestimmt, oder

und

in der weiteren Folge mittels Start- und Stoppbaud

Stopp bit

o.k.

synchronisiert.

Der Antrieb der Sende/Empfangsmechanik war kein Schrittmotor
(ich glaube, die gab es in der „Guten alten – damals modernen

  • Zeit“ noch gar nicht), sondern ein Motor mit
    Fliehkraftregler. Der war nicht ganz so genau. Ich habe noch
    mit einer Teletype mit Lochstreifenleser und –stanzer als
    Eingabegerät für Prozesssteuerungen gearbeitet

stimmt, wollte es etwas laienhafter ausdrücken,
Ich habe beim Bund (1979) die T100Z zu hunderten eingestellt (Stimmgabel)und repariert. In unserer Kaserne waren auch Amerikaner stationiert die mit 45 Bd arbeiteten. Wenn wir Deutschn runter regelten und die Amis hoch regelten war eine Übertragung fast fehlerfrei (Selbstversuche).

Man kann aber auch mal googeln oder wikipedien: CCITT, ASCII …
Ich hoffe ich habe zum Verständnis beigetragen.

Hast Du.

  • Volker Wolter -

merimies

  • Volker Wolter -