Silber putzen

Zum Putzen silberner Bestecke verwende ich eine Mischung aus Kochsalz und Soda: in eine Plastik- oder Porzellanschüssel einen Bogen Alufolie auslegen, die angelaufenen Bestecke hineinlegen (alles muß Kontakt zur Folie haben) und die Mischung drüberstreuen. Dann kochendheißes Wasser einfüllen, bis die Bestecke bedeckt sind. Die Beläge verschwinden.
So, nun kommt mein Problem:
Die so gereinigten Bestecke bekommen im Geschirrspüler eine leichte Färbung ins gelblich / bräunliche. Bei Handwäsche nicht. Kennt jemand das Phänomen? Gibt es eine Möglichkeit, diese Anlaufen zu vermeiden?
Welche Reaktion steckt dahinter?
Vielen Dank!
Klaus

Zum Putzen silberner Bestecke verwende ich eine Mischung aus
Kochsalz und Soda:

Kennt jemand das Phänomen? Gibt es eine Möglichkeit,
diese Anlaufen zu vermeiden?
Welche Reaktion steckt dahinter?

Hallo Klaus

Unsere Großmutter verwendete früher zum Silber putzen > ZAHNPASTA

Hallo Klaus,

vielleicht hilft Dir das hier weiter:

Silber

läuft bekanntlich auch dann an, wenn es nicht in Gebrauch ist. Dafür verantwortlich sind Verunreinigungen in der Luft wie z.B. Schwefel-Verbindungen. In gleicher Weise läuft Silber im Geschirrspüler bei Gegenwart von Speiseresten an, die schwefelhaltige Substanzen enthalten wie Eier, Mayonnaise, Senf, Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Fisch, etc…
Silberschutzzusätze im Geschirrspülmittel vermögen diesen Effekt zu verzögern, ansonsten ist aber doch eine mechanische Reinigung mit einem speziellen Silberreiniger oder Reinigungstüchern notwendig.

Qulle: http://www.mifa.ch/produkte/geschirr/tipps.html

olli

Hi Klaus,

Die so gereinigten Bestecke bekommen im Geschirrspüler eine
leichte Färbung ins gelblich / bräunliche. Bei Handwäsche
nicht.

Silber (aber auch gute Messer etc.) gehören schlicht und ergreifend nicht in die Spülmaschine!
Wenn Du Dir den Luxux von Silberbesteck gönnst, mußt Du auch die Handwäsche in kauf nehmen.

Gandalf

ups, so hat meine Mama
noch nie mit mir geschimpft!

Warum ist das so? Und was sind „gute Messer“?

LG, Karin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Karin,

Warum ist das so?

weil Silber relativ weich ist und in der Spülmaschine schnell zerkatscht.

Und was sind „gute Messer“?

Alles, was keine Schmiermesser sind.
Im Ernst; alle Messer die eine scharfe Schneide haben gehören nicht in die Spülmaschine, auch wenn die Hersteller sagen, daß es ginge. Die Schneiden werden schnell stumpf und manchmal sogar riefig (es brechen Ecken aus der Schneide).
Zudem kann es zur Bildung von Flugrost kommen.

Gandalf

Hi Gandalf

Warum ist das so?

weil Silber relativ weich ist und in der Spülmaschine schnell
zerkatscht.

  1. Ich habe kein echtes Silber, sondern es ist nur „versilbert“, die
    Schneide ist aus Edelstahl

  2. Du bist in der Wortbildung ebenso geschickt wie Pippi Langstrumpf
    und Fritz Ruppricht: verkatscht.
    Das kommt von katschen, sicherlich
    und unser Familienname wird auch so abgekürzt: Katscha, Katschi

Wie wirst du mir jetzt deinen Wortinhalt von „verkatscht“ erklären?

Die Schneiden werden schnell stumpf

3´. Gegen stumpfe Schneiden benutze ich einen Stahl.
Größere Schäden habe ich noch nie bemerkt. Bei mir
brechen die Klingen, wennn ich Deckel von Gläsern
anheben will. Das ist wirklich ungesund. (Kann auch
ins Auge gehen)

Vielen Dank
lieben Gruß

Karin

Liebe Leute,
ich bin von der Anteilnahme an meinem Problem begeistert.
Allerdings entringt sich mir auch ein leiser Seufzer - ich hatte naiverweise auf eine Patentlösung gehofft. Meine „Billig-und-bequem“ Variante des Siberputzens funktioniert, aber eben nicht in Kombination mit dem Geschirrspüler. (Übrigens verkatscht da auch nix, da Besteckschublade). Aber ich beuge mich der geballten Kompetenz (ohne Ironie) und werde das „gute Besteck“ in Zukunft wohl mit der Hand abwaschen müssen, wie ich das mit meinen Kochmessern ohnehin mache - die werden sonst tatsächlich schnell stumpf.
Jedenfalls werde ich auch weiterhin auf die sauteuren und vermutlich ebenso giftigen Silberputztinkturen verzichten.
Also nochmals vielen Dank - vielleicht kann ich mich ja mal revanchieren.
Klaus