mein Hund reagiert zu Silvester immer panisch und läßt sich auch nicht beruhigen. Ich habe gehört, dass man zur Desensibilisierung Raketen-Geräusche zunächst ganz leise und dann mit der Zeit immer lauter abspielen kann.
Kennt einer die CD und habt Ihr damit Erfahrungen gemacht?
mein Hund schlägt zum Glück nur bei den vereinzelten Knallern vor und nach Silvester an.
Die CD gibt es bei ebay, ein Versuch ist sicherlich nicht verkehrt. Wichtig ist es, sehr langsam vorzugehen, den Hund nicht zu überfordern und mit positiver Verstärkung zu arbeiten.
Dass heißt: leises Geräusch, Hund ist ruhig -> loben, belohnen. Bißchen lauter, Hund ist ruhig -> loben, belohnen. Schluß für heute, am nächsten Tag weitermachen, wieder bei 0 anfangen, eine Stufe weiter gehen. Idealerweise kommt es nicht dazu, dass der Hund bellt. Wenn er es doch tut, ignorieren, auf keinen Fall das Geräusch ausmachen (das wäre ein Erfolgserlebnis). Warten bis er ruhig ist, dann loben.
Wenn er bellt und Angst zeigt, auf keinen Fall beruhigend auf ihn einreden, das wäre ebenfalls eine Belohnung des unerwünschten Verhaltens.
Es gibt für ängstliche Hunde ein homöopathisches Medikament, welches man kurmäßig einige Zeit vor Silvester beginnend verabreichen kann. Ich glaube persönlich nicht so sehr an Homöopathie, aber mehrere Tierschutzkollegen von mir haben damit sehr gute Erfolge bei ihren spanischen Angsthasen erzielt.
ich übe mit meiner Hündin (Flat Coated Retriever-Mix) auch so. Allerdings zünde ich bei den Übungen auch Streichhölzer an, wegen dem Schwefelgeruch. Da Hunde ja viel über die Nase wahrnehmen denke ich es ist so authentischer beim üben
mein Hund reagiert zu Silvester immer panisch und läßt sich
auch nicht beruhigen. Ich habe gehört, dass man zur
Desensibilisierung Raketen-Geräusche zunächst ganz leise und
dann mit der Zeit immer lauter abspielen kann.
Kennt einer die CD und habt Ihr damit Erfahrungen gemacht?
Danke!
Irena
ich kann mir nicht vorstellen, daß ein akkustisches Training alleine hilft…spontan hab ich noch folgende Vorschläge:
ich denke den Sommer über wird es häufiger Veranstaltungen mit abschließendem Feuerwerk in Deiner Gegend geben…geh hin so oft Du kannst und nimm Leckerlis mit
apropos Leckerlis…solltest Du es tatsächlich mit der CD versuchen, solltest Du damit unbedingt einen positiven Reiz verknüpfen
Hallo Irena;
Kommt natuerlich auch auf das alter des Hundes an aber meiner erfahrung moechte ich sagen, wenn er uber 2 Jahre alt ist (also erwachsen) und vor lauten gereuschen und geknalle schiss hat dann ist er und wird wohl nicht mehr „Schussfest“. Das is halt mal so und hat nichts mit dem wert des Hundes zu tun ausser es ist ein Jagdhund dann waehre das natuerlich nicht erwuenscht und er wuerde die zuchtpruefung nicht bestehen. Villeicht fraegst du mal einen professionellen Hundetrainer villeicht kann der was machen wenn das fuer Dich wichtig ist. Viele Gruesse, Karl.
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Hallo
aus jahrzehntelanger Erfahrung kennen ich nur ein Mittel, welches den Hund beruhigt: Vertrauen durch Zuwendung.
Wurde er einmal durch einen Knall erschreckt und er sucht Zuflucht beim Menschen, dann muß man ihm Geborgenheit geben und für ihn da sein. Und dies gerade an Sylvester.
Viel Fredue noch mit Ihrem Hund
Heinz J.
mein Hund reagiert zu Silvester immer panisch und läßt sich
auch nicht beruhigen. Ich habe gehört, dass man zur
Desensibilisierung Raketen-Geräusche zunächst ganz leise und
dann mit der Zeit immer lauter abspielen kann.
Liebe Tierfreundin
Eine Art Desensbilisierung mittels Geräuschkulisse
ist (bei jungen Hunden) möglich, doch heikel dass
keine negativen Verstärkungen erfolgen, also Vorsicht
mit Belohnungen.
Im Hunde-Training werden Junghunde behutsam an versch.
Geräusche gewohnt: knistern, scheppern knallen. Dabei
sind die Hunde in Gruppen und unter Anleitung von
Fachleuten.
Erwachsene oder ältere empfindliche Hunde sind nur sehr
schwer an die Knallerei zu gewöhnen - da ist eher Schutz
nötig. Aufenthalt möglichst abschirmen gegen Schall und
Lichtblitz, Radio laufen lassen und nicht zu viel
Trost geben, Menschennähe wirkt positiv.
Leichte Beruhigungsmittel geben (zB Bachblüten) in
schweren Fällen hilft der Tierarzt.
Nicht alle Hunde sind gleich empfindlich, die 4 meines
Kollegen, obwohl miteinander aufgewachsen und geschult,
reagieren sehr unterschiedlich. Einer schaut sich das
Feuerwerk von der Terrasse aus an, ein Anderer verkriecht
sich, den Rest interessiert eher was die Katzen wieder
anstellen.
Ergänzungen:
Knallkörper am 1. August, Silvester usw nichts
für feine Ohren http://mitglied.lycos.de/Tierinformation/hknallen.html
Mit tierfreundlichen Grüssen
Marc http://www.tierinformation.ch.tt/
wir waren vor 6 Jahren mit unserer Gini (jetzt 8), am Tag vor Sylvester an den Elbwiesen spazieren. Sie und ca 6 andere Hunde standen spielend zusammen in einem Pulk, als ein paar jugendliche Idioten einen Kracher mitten in das Hundrudel warfen und abhauten. Was dann passierte, kannst Du Dir sicher vorstellen. Alle Hunde stoben in wilder Panik in alle Richtungen davon; wir waren so damit beschäftigt, die Hunde wieder einzufangen und zu beruhigen, dass wir gar nicht dazukamen, uns diese Idioten zu schnappen. Unsere Gini rannte Richtung Straße und wäre auch noch um ein Haar von einem Auto angefahren worden.
Seit dem hat Gini panische Angst vor jedem Knall bzw. jedem Geräusch, das auch nur entfernt danach klingt. Sie hat es sogar schon fertig gebracht, 3(!) Tage nicht rauszugehen - nicht mal zum Pinkeln! Tja, und deshalb wird bei uns Sylvester immer zu Hause bei/mit den Hunden (wir haben inzwischen 3) gefeiert. Unsere Freunde wissen das und akzeptieren das auch. Es geht auch so!
In diesem Sinne (…alles für den Hund!)
mit den besten Wünschen an alle Wuffi’s
Robi
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Also normalerweise sollte man ja nicht so schnell zu „Drogen“ greifen, aber unser Hund war Sylvester ab morgens auch immer ziemlich verängstigt. Der hat immer total gezittert und war gar nicht zu beruhigen, auch wenn wir bei ihm geblieben sind. Unsere Tierärztin hat uns dann mal empfohlen ihm ne Beruhigungstablette zu geben. Dann bekommt er nämlich von dem ganzen Trubel nix mehr mit. Und das mit den Tabletten hat echt gut funktioniert.
Gruß
Petra
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damit bestätigst Du aber Deinen Hund noch in seiner Angst, gibst im praktisch das Gefühl:Ja, Du hast recht das macht auch mir Angst.
Viel besser finde ich wenn man den Hund in einer Hundeschule darauf schult wenn mans alleine nich hinkriegt.
Liebe Grüße
Yvonne
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das mit Silvester zuhause feiern praktizieren wir auch, das ist auch für uns kein Problem.
Ich finde es nur schlimm, wie das arme Tier tagelang aus dem Häuschen ist, weil die Deppen das Knallen natürlich schon eine Woche vor Silvester und auch noch eine Woche danach praktizieren.
leider kenne ich das Problem nur zu gut. Bei mir ist das ganze sogar so schlimme, dass ich zwischenzeitlich 3 ziemlich zerbissene und zerkratzte Türen hab. Meine Jacky war bis 2 Jahre absolut Schussfest. Ich weiß bis heute nicht, was in jener Nacht bei einem Gewitter passiert ist, auf alle Fälle bekommt sie seither bei jeder Knallerei die völlige Panik. Sylvester ist kein Problem, da bleib ich bei ihr, und setz mich mit ihr zusammen ins Schlafzimmer. Der Raum ist relativ ruhig und wir machen so richtig laute Musik. Aber bei uns im Ort wird manchmal noch ne Hochzeit angeknallt, da wird dann morgens geschossen und puff, hängt meine Jacky in der Tür. Bloß gut, dass ich da fast immer da bin. Schlimmer sind dann so tolle Festchen wo 1000ende dastehen und dieser super schönen Knallerei zuschauen - so bei Sommerfesten und sowas, das weiß ich leider nicht immer, tja, das hat mich schon 3 Türen gekostet ( … alle Versuche mit Desensibilisierung (Knallfrösche, Schreckschuss usw.) welche mir von verschiedenen Hundeausbildern empfohlen wurden, sind leider fehlgeschlagen. Das war leider immer nur für kurze Zeit erfolgreich. Auf gar keinen Fall darfst Du Deinen Hund trösten. Du würdest im damit sagen „brav, dass Du Angst hast“ … versuch ihn zu ignorieren und gib ihm ein Kommando, das er auszuführen hat. Ansonsten hilft nur mehr Lärm mit Radio zu machen, als die Sylvesterknaller. Vielleicht hast Du noch einen Raum in dem möglichst wenig Lärm ankommt, eventuell auch einen Kellerraum an den Du ihn vorher gewöhnen könntest. Natürlich mit Licht, Decke, Spielzeug, Futter und so. Soll ja kein Wegsperren, oder gar ne Strafe sein.
Falls Du mit der CD Erfolg haben solltest, fänd ich es super, wenn Du mir davon erzählen würdest, das hab ich nämlich bei meiner Jacky noch nicht probiert. Vielleicht schreibst ja kurz an [email protected] … DANKESCHÖN und ganz, ganz viel Erfolg.