Simatic S7, 2 Cpu`s als Master-Slave

Hallo,
ich möchte 2 CPU`s 414dp2 als Master - Slave aufbauen.

Wenn der Master ausfällt soll er selbst oder der Slave es erkenne und die Arbeit an sich reissen.
Also mit 2 ganz gleichen CPU`s + Ein, Ausgängen, Analogkarten.

Hat da jemand eine einfach aber sichere Lösung für?

Ich dachte mir erst mal sich slbst anstossen mit Takten im OB 30-35 also ein Ausgang Takten und selbst wieder messen.
Dazu eien Fehlerauswertung der Analggruppen und im ob 122 den Stop definieren. Dazu auch noch eine HArdware Takt eines Relais (1s oder so). Der Master immer immer zum Slave seine DB schreibt udn wenn der Master nimmer mag oder fehler meldet der Slave gleich weiter arbeitet und seine Ausgänge Spannung schlatet, den Master ab.
Weiss jemand eien bessere Lösung oder hat was fertges für?
Oder Tips?

Ah udn wi emache ich es das beide SPS die gleiche MPI und Profibusadresse haben ohne das es Fehler entsteht?

Grüsse Zoomi

Hallo Zoomi,

wie die letzte Frage schon zeigt, geht das nicht ohne massive Eingriffe ins Betriebssystem der Steuerung. Genausowenig kann man ohne spezielle BS-Zusätze oder ein Cluster-Betriebssystem 2 PC-Server parallel schalten, die Probleme sind ungefähr die gleichen.

In einfachen Fällen könnte man ein System davorschalten, das beide überprüft und eine defekte Steuerung von den Ausgängen trennt - besser wäre eine Mehrheitsentscheidung 2 aus 3. Dann stellt sich aber die Frage nach der Zuverlässigkeit der Überwachung, wenn du die selbst baust, ist das Gesamtsystem nachher zwar 10x so teuer, aber weniger zuverlässig als ein einzelnes.

Gruss Reinhard

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Hallo zoomi,
wie schon erwähnt ist das nicht so einfach.
Ich würde dir empfehlen einfach mal bei siemens in Mannheim anzurufen.
Die haben dort richtige Spezies die auch die ganzen Schulungen für S7 usw. machen.

Hier die Visa von Herrn Keller:

Automation and Drives (A&D)

Klaus Keller
[email protected]
Tel.: +49 (621) 456-2802
Fax: +49 (621) 456-2931
Dynamostr. 4
68165 Mannheim

Die Jungs dort können dir sicher helfen.

Grüße

Chrissy

Hallo danke euch,
habe bei Siemens schon nachgesehen udn nachgefragt.
Die weisen auf ein Paket wo beide 400 mit einer 200 er überwacht werden.
Das ist etwas zuviel und vom Platz her auch als ich brauche.
Anforderung ist einfach, will die eine SPS nicht mehr (Also Ob 80, 100 oder 122 angesprochen wird) soll die andere einspringen.
Wollen beide nicht soll Anlage stehen bleiben.
Eigentlich soll hie rnur durch Geld ein Hardwarefehler der SPS umgangen werden. Also ist bei der Einen SPS die CPU, eien Ein, Ausgangs oder Analogkarte defek oder einfach der Takt dauert zu lange soll die 2. arbeiten.
Da die ganze Anlage Hardwaretechnisch (Schütze) verriegelt ist kann nie ein kritischer Zustand durch die SPS erreicht werden.

Lustig ausgedrückt ist es wie bei der Budneswehr mit UVD und GVD.
Die sitzen beide rum und der UVD arbeitet, der GVD schaut zu. Geht der UVD aufs klo, oder kippt um springt der GVD ein.

Also die 2. SPS muss erkenen wenn die 1. nicht mehr mag und den Job an sich reissen. Ihre Ausgänge mit Spannung versorgen und die der 1. weg schalten. Die 1. soll so lange sie funktioniert immer ihre DB`s und Zustände in die 2. kopieren.

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Moin,
wo ist das Problem?

ich möchte 2 CPU`s 414dp2 als Master - Slave aufbauen.

Jep.

Wenn der Master ausfällt soll er selbst oder der Slave es
erkenne und die Arbeit an sich reissen.

Wenn der Master ausfällt, erkennt er nix mehr *g*
Der Slave muß es erkennen.

Also mit 2 ganz gleichen CPU`s + Ein, Ausgängen, Analogkarten.

Also komplett redundant aufgebaut incl. Peripherie.
Whow, da hat einer Geld übrig…

Ich dachte mir erst mal sich slbst anstossen mit Takten im OB
30-35 also ein Ausgang Takten und selbst wieder messen.
Dazu eien Fehlerauswertung der Analggruppen und im ob 122 den
Stop definieren. Dazu auch noch eine HArdware Takt eines
Relais (1s oder so). Der Master immer immer zum Slave seine DB
schreibt udn wenn der Master nimmer mag oder fehler meldet der
Slave gleich weiter arbeitet und seine Ausgänge Spannung
schlatet, den Master ab.

Warum so kompliziert ?
Du mußt die beiden CPUs kommunizieren lassen. Wie, ist egal: Profibus-Master-Slave-Konfiguration, MPI Globale Datenkommunikation, SFCs für Normslaves (SFCs 13-15), X_GET und X_PUT müsste gehen…
Wie gesagt: egal.
Beide Partner senden sich laufend sich-ändernde Daten oder du machst einen einfachen Handshake nach dem Motto:
Erst wenn der andere Partner eine Signaländerung empfängt, sendet er seinerseits ein neues Signal.
Kommt kein neues Signal, ist der Partner „tot“, Kollege springt ein (Zeitverhalten ?).
Weitere Kriterien für das Umschalten der „aktiven“ CPU: z.B. Busfehler der Peripherie, Baugruppen-Diagnosefehler, Plausibilitätsprüfungen usw. können beliebig mit reingenommen werden.

Auf jeder CPU:
Ein FC nur zur gegenseitigen Lebensüberwachung. Hier wird entschieden, welche CPU „aktiv“ sein soll. Davon hängt ab, wer an seine Ausgänge auch wirklich schreiben darf.
Eingänge lesen: immer (schadet nix).
Ausgänge schreiben: nur die „aktive“ CPU

Die wichtigste Spezifikation hast du nicht angegeben:
Wie schnell muß das Umschalten erfolgen ?

Ah udn wi emache ich es das beide SPS die gleiche MPI und
Profibusadresse haben ohne das es Fehler entsteht?

Das wird natürlich nicht gehen. Aber warum willst du gleiche Adressen haben ?
Was hängt noch am Bus ?
Wenn’s um HMI geht, muss das HMI-System ebenso redundant ausgelegt sein oder die Projektierung mit doppelt ausgeführten Adressen gemacht werden.
Jedes halbwegs intelligente Leitsystem (wenn’s darum geht) wird sich mit zwei (abhängig vom „Lebensbit“ umschaltbaren) Prozeßverbindungen ausstatten lassen.

Gruß
H.

Hallo zoomi,

Also die 2. SPS muss erkenen wenn die 1. nicht mehr mag und
den Job an sich reissen. Ihre Ausgänge mit Spannung versorgen
und die der 1. weg schalten. Die 1. soll so lange sie
funktioniert immer ihre DB`s und Zustände in die 2. kopieren.

Das Problem ist, was alles als Fehler erkennt werden muss.

Also CPU1 rechnet 2+3=5; CPU2 rechnet 2+3=6 … Also muss CPU2 die Steuerung an sich reissen !!

MfG Peter(TOO)

Hi !

So etwas bietet Siemens fertig unter dem Namen H-Steuerung (hochverfügbar) an. Ist zwar teuer, aber funktioniert.
Wenn Deine Anlage so wichtig ist, dass Du über redundante Systeme nachdenkst, dann gibt das Geld aus. Alles andere ist gebastelt.

Gruß Markus

Hallo,
hängen nur noch Visualisierungen mit Protool dran, also 360er PC`s.
Da haben wir es schon geschaft da sie erkennt welche CPU gerade das sagen hat und atomatisch die Variablen ändert (Zum Glück weil dachte schon müssen alle Variablen 2 mal eingeben udn verknüfen)
Das Umschalten muss realtiv schnell gehen. Die Anlage sollte nicht in Stop gehen, aber wenn sie kurz ausschaltet und nach wenigen Sekunden wieder OK ist ist das auch in ordnung.
Hattest du schon eimal so ein Projekt und hättest Lust zu tauschen (Habe grosse Sammlung an von mir sehr gut selbst geschrieben und gut dokumentierten, oder getauschten Reglerbausteinen, Frequenzumrichter ansteuerungen, Analogauswertungen, Tracingbausteinen usw. wo ich dir falls du Verwendung hast zum Tausch welche gebe)

Grüsse Zoomi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]