Hallo,
habe hier zur Zeit eine Simson Schwalbe die ich für einen Bekannten instandgesetzt habe. Musste die Kickstarterwelle´und das dazugehörige Ritzel erneuern (die Zahnfee war da)
Hat soweit alles gut geklappt.
Vorab; Sprit ist genug drinne, Saugt gut, Funke gut, Zündzeitpunkt OK, Vergaser hat die richtigen Düsen und ist sauber.
Während der ersten Proberunde ca nach 3 Kilometer ging der Motor einfach aus und konnte auch nicht mehr zum laufen gebracht werden.
Also ab in meine Werkstatt geschoben, auf Funke und richtigen Zündzeitpunkt geprüft, war OK. Vergaser raus, alles nochmal gereinigt und wieder alles zusammengebaut.
Mind. Hundert mal angekickt (mein rechter fuss tut jetzt noch weh) aber immer noch nix.
Gestern den ganzen Abend rumgebastelt, ohne Erfolg, relativ gefrustet ab ins Bettchen.
Heute abend, habe ich weil ich es mir nicht erklären konnte einfach den Kerzenstecker abgeschraubt und das Zündkabel direkt an die Kerze geklemmt.
Einmal getreten und siehe da „brummbrumm knatter knatter“
Habe einen anderen entstörten Kerzenstecker montiert und alles lief super mit nur einmal treten. Den alten Stecker habe ich im Schraubstock geknackt und siehe da der Entstörkondensator war nur noch Asche.
Also bin ich gleich auf zur nächsten Proberunde. Alles ging gut bis anscheinend der von mir angebrachte Stecker erneut den Geist aufgab. Es war kein neuer Stecker sondern irgendeiner aus meinem Fundus. Hatte bis dahin eigendlich noch nie Probleme mit Kerzensteckern, wahrscheinlicher währe, ein Problem mit der Temperatur weil es immer so um die 3 Kilometer dauert bis der Motor ausgeht
Nun meine Frage zu enstörten und nicht entstörten Kerzensteckern.
Schadet es eventuell der Zündspule oder dem Unterbrecherkontakt wenn entgegen dem original ein nicht entstörter Stecker montiert werden würde? Warum muss ein entstörter Stecker durch einen in gleicher Bauart ersetzt werden?
Gruss, Bernd
,
