Hallo zusammen,
wir haben bei einem Versuch starke Schwierigkeiten die tatsächlich ablaufenden chemischen Reaktionen nachzuvollziehen beziehungsweise diese zu beobachten.
Deshalb hab ich an eine Softwaresimulation gedacht, die uns wenigstens Ansatzweise der Lösung näherbringt. Das Programm sollte die Eingabe von verschiedenen Stoffen (fest,flüssig,gasf.) ermöglichen. Dann die Art der Belastung auf die Grenzflächen der verschiedenen Körper, z.B. bei Zusammenpressen unter hohem Druck, Lichteinfall, Zuführung thermischer oder mechanischer Energie etc, etc.
Besonders wichtig ist auf jeden Fall eine Analyse der Reaktionen an den Grenzschichten der verschiedenen Körpern/Medien.
Wer-weiss-was???
grüße, rené
Hi,
unter http://www.uni-bielefeld.de/ (link Fakultaeten, link Forschungsschwerpunkt Mathematisierung) gibt es eine Liste mit Personen. Ich weiss, dass Modelle zur Simulation von Reaktionskinetik komplexer Katalysatoren entwickelt haben. Es gibt da auch ein link zum downloaden von Software, ob Du da fuendig wirst weiss ich aber nicht.
Gruss
Thorsten
Deshalb hab ich an eine
Softwaresimulation gedacht, die uns
wenigstens Ansatzweise der Lösung
näherbringt. Das Programm sollte die
Eingabe von verschiedenen Stoffen
(fest,flüssig,gasf.) ermöglichen. Dann
die Art der Belastung auf die
Grenzflächen der verschiedenen Körper,
z.B. bei Zusammenpressen unter hohem
Druck, Lichteinfall, Zuführung
thermischer oder mechanischer Energie
etc, etc.
So etwas halte ich derzeit für unmöglich. Wenn die Reaktionen schon nicht experimentell zu verfolgen sind, wird man sie erst recht nicht simulieren können. Dazu braucht man nämlich Parameter die nur experimentell zugänglich sind.
Wenn man beispielsweise die chemischen Reaktionen in der Phasengrenze für eine bestimmte Kombination von Druck, Temperatur und Lichteinfall berechnen will, dann muß man die Kinetik dieser Reaktionen vorher unter Variation genau dieser Parameter vermessen haben und kann dann (mit etwas Glück) zwischen den Meßbedingungen interpolieren oder (mit sehr viel Glück) über den Meßbereich hinaus extrapolieren.
Die Simulation von chemischen Reaktionen ohne die Kenntnis der entsprechenden kinetischen und thermodynamischen Parameter ist derzeit nur für Elementarreaktionen und mit gigantischem Rechenaufwand möglich.