Hallo
Ich möchte meine Diplomarbeit über den Materialfluss im Industriebetrieb xy schreiben. Die aktuelle Situation im Betrieb ist dass Stapler auf Zuruf eine Maschine mit Teile beliefert oder die Teile zum Lager oder zu einer anderen Maschine abtransportieren.
Ich möchte dies gerne über ein Staplerleitsystem regeln. Staplerleitsystem bedeutet dass jeder Stapler über eine Zentralle informiert wird wo seine
nächste Station ist. Wir reden hier von einer Abteilung mit ca. 30 Maschinen (Testphase). Jetzt wollte ich fragen ob es kompliziert ist die
Ist-Situation und Soll-Situation zu simmulieren und welche Software hierfür geeignet wäre. Es ist nicht nötig die Produktionsschritte usw.
darzustellen sondern lediglich die An- und Abfahrten an den Maschinen. Ziel sollte es sein die Veränderung bezüglich DLZ, Anzahl Stapler usw.
angeben zu können. Danke
Das Problem dürfte mit jedem gängigen Simulationssystem für diskrete Ereignissimulation lösbar sein; man braucht dazu allerdings etwas Erfahrung mit dem System. Es macht Sinn, zunächst die Klassen Maschine, Lager, Stapler und Dispathcer zu definieren und das Veerhalten dieser System und deren Interaktion zu codieren.
Ein ganz ähnliches Problem ist die Modellierung des Taxisbetriebs in einer Stadt mit Dispatcher, Taxis und Kunden. Hier ist mal ein Link zu einem GPSS-Modell für dieses System:
http://isgwww.cs.uni-magdeburg.de/pelo/sa/sa5/sa54.p…
Eine Werkstatt mit nur 30 Maschinen dürfte mit Hilfe von kostenfreien Studentenversionen von Simulationssoftware lösbar sein. Man brauch allerdings ein paar Tage zur Einarbeitung …
Hallo,
ich würde hierzu sowohl die notwendigen Ressourcen als auch eine entsprechende Software im Rahmen einer Pilotphase zur Verfügung stellen. Bei Interesse einfach nur melden
Hallo,
also als erstes muss ich mal anmerken, dass ein Staplerleitsystem, welches von einer Zentrale gesteuert wird, so nicht so leicht machbar ist. In der Regel werden die Stapler vom Versnd bzw. der Logistik gesteuert, der Maschinenpark von der Produktionsleitung. Ihr Plan würde dann so aussehen (Informationsfluss) Maschine–>:stuck_out_tongue_winking_eye:roduktionsleitung–>Logistik–>Stapler
Im innerbetrieblichen Verkehr geht das aber über die kurzen Wege z.B. Maschine–>Stapler.
Diesen kurzen Weg kann man auch mit dem besten Leitsystem nur verlängern, so dass ds irrational wäre.
Es gibt Software für die Steuerung der betrieblichen Transporte, da müssen Sie zu Logistik-Software greifen. Leider ist mir da aber kein Programm bekannt.
Ein System, wie es Ihnen vorschwebt, würde lediglich bei vollautomatischer Vernetzung aller Punkte funktionieren, so das der Maschinist seine Anforderung ins System eingibt und diese Anforderung automatisch zum Staplerfahrer weitergeleitet wird, ohne das Prod.-Leitung oder Logistik da manuell die Finger drin hat. Wenn Sie mir ein wenig mehr Input geben können, kann ich mich vielleicht auch etwas ausführlicher äußern.
LG
Uwe
Hallo Uwe,
bitte entschuldige dass ich dieses Detail vergessen habe und danke für die rasche Antwort. Ich habe es mir genau so vorgestellt wie Sie es beschrieben haben. Der Maschinist gibt über z.b. Touchscreen Bedarft oder Abholen ein und dies wird direkt auf den Monitor des Staplers übertragen. Die Hard- und Software wird von z.B. Still oder Jungheinrich angeboten.
Ich bin erst noch beim sammeln von Ideen für die Arbeit, dass heißt ganz am Anfang. Ich bin der Meinung dass es schwierig wird eine umfangreiche Arbeit nur über die Einführung des Staplerleitsystem zu schreiben und um alles interessanter zu gestalten wollte ich durch die Simulation die Veränderungen aufzeigen.
Lg, Julian
kann ich leider nichts zu sagen. tut mir leid
Hi Julian,
es gibt auch noch eine weitere Möglichkeit, die Sie mit in die Arbeit einfliessen lassen können. Es gibt computergesteuerte, innerbetrieblich Fahrwege, über die die Transportwagen (oder auch Stapler) gesteuert durch eingelassene Kontakte im Boden gesteuert werden. Ein Beispiel in gaaaanz groß sind die modernen Containerterminals in den Häfen. Da läuft der gesamte Lade- und Entladeverkehr vollautomatisch und sogar ganz ohne Fahrer. Da könnten Sie sich auch noch eine Menge Anregungen holen. Habe letztens darüber einen Bericht auf N24 gesehen, der war immens interessant.
Wenn Sie sonst irgendwelche fachlichen Fragen haben, ich habe über 30 Jahre in der Logistik bei Spedition und abrikanten gearbeitet, kenne mich also ein wenig aus.
LG
Uwe
Hallo,
damit habe ich mich nicht direkt beschäftigt. Doch ein Blick in die Listen bei:
http://www.dmoz.org/Science/Software/Simulation/
http://www.dmoz.org/World/Deutsch/Wissenschaft/Ingen…
http://www.dmoz.org/Science/Technology/Software_for_…
dürfte sich lohnen.
Gruß
G. Aust
Moin,
Kannst Du den zeitlichen Ablauf der An- und Abfahrten als Diagramm angeben? Dann sollte die Simulation nicht so schwer sein. Wie das geht, sage ich Dir, nachdem Du mit die Sizze geschickt hast.
Axel
Keine Ahnung, sorry.
Hallo, zu Ihrer Anfrage kann ich leider nur sehr pauschal antworten. Ich kenne das Thema Staplerleitsystem aus der Praxis in einem Zentrallager mit teilweise unbemannten Flurföderzeugen. Auch kenne ich betriebsintern eine Simulation von Wegstrecken mit der zum Ist auch Varianten dargestellt werden können. Da ich reiner Anwender der Ergebnisse solcher Simulationen bin kann ich ihnen keine Details erklären aber ich gehe davon aus der Markt hier sehr groß ist.
Sorry das ich nicht helfen kann und viel Erfolg mit Ihrem Thema. Gruss, J. Schneider
Ein zu verwendendes Simulationssystem sollte auf jeden Fall erlauben, einfach mit Warteschlangen umgehen zu können.
Warteschlangen, deswegen, weil die abzufahrenden Teile evtl. auch mehrere Paletten sein können, so dass sich an einzelnen Maschinen Warteschlangen bilden können.
Es geht auch mit anderen Simulatoren; solche, die FIFO-Buffer haben.
Mit Simulatoren, die solche Konzepte (FIFO-Buffer, Warteschlangen, o.ä.) nicht anbieten, wird es schwierig, weil man dann die FIFO-Buffer-Ansätze zunächst im Simulator selbst realisieren muss.
In das Simulationssystem muss zusätzlich das Leitsystem integrierbar sein. Das Leitsystem ist ja die aktive Komponente, die Einfluss nimmt, die Ist-Situation zu einem Soll hin zu verändern.
Sie ist die Regelungskomponente in dem Gesamtsystem.
Dieses Leitsystem muss auch realisiert werden. Denn wie soll eine Soll-Situation simuliert werden? Sie stellt sich im Besten Fall mit dem Leitsystem als eine momentane Ist-Situation ein. Solange, bis es wieder Störungen gibt.
In das Leitsystem sind alle Vorstellungen zur Soll-Situation integriert. Dort fließt ein, wie ein jeweilige Ist-Situation bewertet wird, nach welchen Maßstäben bzw. Grundsätzen Entscheidungen zur Verbesserung der Ist-Situation gefällt werden.
In der Simulation kann dann festgestellt werden, ob die Maßnahmen auch im dynamischen Fluss funktionieren, wie man es sich vorgestellt hat.
Freundliche Grüße
Jörg Schultz
Hallo,
da kann ich Ihnen momentan so keine Antwort drauf geben, da es sich ja doch schon um ein komplexes Thema handelt!!!
sorry
mfg
Hallo logiker,
leider kann ich Dir nicht wieter helfen.
Aber soweit ich wiess arbeitet die Lufthansa Werft in Hamburg mit so einem System .
Hallo,
schaue Dir NetLogo an.
http://ccl.northwestern.edu/netlogo/
Damit kannst Du rel. schnell viel selber programmieren.
Gruss
Michal