Sinalkanaltenose

Hallo,
ich habe vor 4Jahren eine Banscheibenfusion im LWS über mich ergehen lassen müssen, jetzt 4Jahre spätter habe ich die gleichen Probleme wie vor der OP stechenden Schmerz im Gesäss mit ausstrahlen bis ins Bein,taubheitsgefühl und Fußheberschwäche. Ich war vor 5 agen auch wieder mal im CT der Arzt teilte mir mit das es sich um eine Spinalkanaltenose handet, im Bereich unter der der fusion direkt unter den Schrauben (mit der anmerkung da kann man nicht viel machen) desweiteren seien die Wirbel unter dem OP Bereich Kompremiert. Bei der heutigen Krankenkassen Politik möchte ich mich nicht einfach in das nächste Krankenhaus legen wo man an mir rum Doktort um Geld zu verdienen,daher meine frage,: Wer hat erfahrungen mit dieser Krankheit und kann mir Tipps geben was ich am besten tun kann?,welches die beste Klinik hierfür ist?,wie die Erfolgsaussichten sind? ect ect. Ich bin für alle Tipps und hinweise dankbar.

Hallo Wirschling,

bevor du dich wieder unters Messer begibst, sollten alle - wirklich alle konservativen Maßnahmen ausgeschöpft worden sein: Physikalische Behandlung bei einem erfahrenen Therapeuten, Bäder und Schmerztherapie durch einen versierten Arzt.

Es ist kein Geheimnis, dass Rötgenbilder oder MRT-Befunde mit dem klinischen Befund (also deinem Befinden) nicht korrespondieren müssen.
Und niemand wird dir verbindlich sagen können, dass du nach einer zweiten Op. schmerzfrei sein wirst.

Gruß
Montanus

Hallo,
mein Mann wurde vor einem Jahr an 2 Stellen erfolgreich operiert.
Er hat sich zuerst ein MRT machen lassen. Ein freischaffender Neurochirurg sagte daraufhin, er müsse an 4 Stellen operiert werden. Mein Mann ist dann aber noch zusätzlich zu einem Neurologen, der eine Myelographie vorschlug. Es hat sich gelohnt: Hätte er sich gleich operieren lassen, hätte er ein größeres Risiko gehabt und anschließend doch noch Schmerzen. Denn man hat dadurch festgestellt, dass er zusätzlich noch Zitterwirbel hat, die verschraubt werden mußten. Er wurde erfolgreich in der Neurochirurgie der Uniklinik Freiburg operiert. Seitdem ist er nahezu beschwerdefrei und „lernt“ wieder laufen. Vorher war vielleicht noch eine halbe Stunde laufen möglich. Letztes Jahr hat er beim Wanderurlaub schon wieder (wenn auch nicht mehr wie ein Junger) insgesamt 3 Stunden geschafft.
Er humpelt auch noch, - aber die Alternative war der Rollstuhl. Deshalb sind wir dankbar und glücklich.

Ein Freund hat sich bei dem erstgenannten Neurochirurgen sofort nach dem MRT operieren lassen. Danach hatte er wieder Schmerzen. Ihm wurde gesagt, er müsse dann noch an einer weiteren Stenose operiert werden.
auch das ließ er machen. Danach hatte er unveränderte Schmerzen und die bestehen leider bis heute.

Was ich damit sagen will: 1. Nach der persönlichen Erfahrung würden wir jedem zuraten, vorher auch eine Myelographie machen zu lassen.
2. Mit der Neurochirurgie der Uni Freiburg war mein Mann sehr zufrieden. Wer ganz woanders wohnt, sollte über Internet wenigstens mal recherchieren, welche Kliniken/Ärzte diese Eingriffe in welcher Anzahl schon vorgenommen haben und nach Beurteilungen schauen.

Alles Gute!
Hemba