Sind 20 Wochen 5 Monate?

Hallo,

meine Tochter Leandra ist nun 20 wochen alt und wird im Moment noch ausschliesslich gestillt. Da es immer heißt, man soll spätestens mit 6 Monaten die Beikost einführen, frage ich mich nun, ob das nun mit 24 Wochen oder vom Geburtsdatum 6 Monate gerechnet ist.
Kann mir da jemand helfen?

Vielen Dank

Viele Grüße

Kerstin

Hallo,

meine Tochter Leandra ist nun 20 wochen alt und wird im Moment
noch ausschliesslich gestillt. Da es immer heißt, man soll
spätestens mit 6 Monaten die Beikost einführen, frage ich mich
nun, ob das nun mit 24 Wochen oder vom Geburtsdatum 6 Monate
gerechnet ist.
Kann mir da jemand helfen?

Woher kommt diese Behauptung, daß ab 6. Monat zugefüttert
werden muß?
Wenn ein Baby satt wird und gut zunimmt, gibt es keine
zwingende Notwendigkeit dafür. Dann eher etwas später mit
Beikost anfangen.

Der Nebeneffekt der Beikost kann auch sein, das Baby
plötzlich nicht mehr saugen will, wenn’s „Futter“ auf andere
Weise viel leichter zu haben ist.

Infos dazu z.B. hier:
http://web4health.info/de/answers/child-baby-breastf…
http://www.netdoktor.at/ratschlaege/fakten/stillen.htm
http://www.hebamme4u.net/danach-beikost.html

Gruß Uwi

Hallo,

naja, das steht so hauptsächlich in den Broschüren der Babynahrungshersteller.

Die Babys zeigen eigentlich selbst, wann sie bereit sind für Beikost:

Die Bereitschaft zur Beikost erkennest Du bei einem voll ausgetragenen gesunden Kind an den folgenden Anzeichen:

• es ist in der Lage alleine aufrecht zu sitzen,
• der Zungenstoßreflex, durch den das Baby feste Nahrung automatisch wieder aus dem Mund herausschiebt, hat sich abgeschwächt,
• es zeigt Bereitschaft zum Kauen,
• es kann selbstständig Nahrung aufnehmen und in den Mund stecken,
• es zeigt ein gesteigertes Stillbedürfnis, das sich nicht mit einer Erkrankung, dem Zahnen oder einer Veränderung in seiner Umgebung oder in seinem Tagesablauf in Verbindung bringen läßt.

Wenn alle diese Punkte erfüllt sind, ist der Zeitpunkt für den Beginn der Beikost gekommen (meist ist das Kind dann etwa ein halbes Jahr alt, es kann aber auch eventuell jünger (eher selten) oder älter (nicht ganz so selten) sein).

Solange dein Kind gut gedeiht und sich altersgemäß entwickelt besteht nun sicher noch kein Grund zu Eile, es zum Essen bringen zu wollen.

Ein paar hilfreiche Links noch:

http://www.rabeneltern.org/ernaehrung/wissenswertes/…

oder bei Fragen:

http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/show.php3?..

Mein Sohn ist übrigens 11 Monate voll gestillt worden, einfacher und streßfreier kannst Du Dein Kind kaum ernähren.

Und am Wettbewerb „Mein Säugling ißt als erster Schnitzel“ muss man sich ja nicht beteiligen :wink:

Viele Grüße + viel Spaß mit Leandra,

Birgit

Hallo,

du musst wirklich nicht zwingend mit 6 Monaten zufüttern. Meine Tochter hat über 7 Monate voll gestillt, sie wollte einfach nichts anderes. Hab es halt immer mal wieder probiert irgendwann hat es dann geklappt. Lass dir zeit und vor allem deinem Kind :o)

LG
Sandy
(habe übrigens 17 Monate gestillt und keinen Tag bereut.)

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Hallo Kerstin,

der richtige Zeitpunkt zum zufüttern ist ???
Genau! Dein „Bauchgefühl“ und dein Kind werden dir den richtigen Moment sagen. Vertraue dir selbst und deinem Kind, da kann nichts mehr schief gehen.

Viel Glück

Katrin

PS: die meisten Mütter füttern zu früh zu. Das kann Allergien auslösen.

HAllo,

es wird in Wochen gezählt!

Aber tu dir und deinem Kind den Gefallen und still noch den 6. Monat durch, das schützt vor Allergien! Und es gibt doch nichts schöneres…

LG MAnu

Hallo Kerstin,
ich habe den halbsten Geburtstag genutzt um mit der Beikost anzufangen. War kein Spass anfänglich, also, wenn Du erst mit sieben oder acht Monaten anfängst ist es auch kein Beinbruch. Ich finde nur, ein Kind sollte irgendwann mal damit anfangen, zu lernen, sich auf andere weise zu ernähren.
Viele Grüße
Simone

Hallo Manu,

Aber tu dir und deinem Kind den Gefallen und still noch den 6.
Monat durch, das schützt vor Allergien! Und es gibt doch
nichts schöneres…

Der Zusammenhang zwischen Stillen und Allergien ist zum großen Teil ein Ammenmärchen. Während der ersten sechs Lebensmonate ist das Immunsystem des Kindes noch gar nicht voll ausgereift. Es wird durch die Muttermilch vor gewissen Erregern geschützt. Allerdings eben nur vor denen, gegen die das mütterliche Immunsystem schon Antikörper gebildet hat. Deshalb wird ja auch nicht während dieser Zeit geimpft, weil überhaupt nicht der Erfolg der Impfung festgestellt werden kann. Es gibt zwar einige wenige Impfungen, die unmittelbar nach der Geburt gesetzt werden, aber auch da muss bis zum 6. Lebensmonat abgewartet werden, ob die Schutzfunktion aufgebaut wird.

Treten während der ersten Monate auf den ersten Blick allergische Hautreaktionen auf, dann handelt es sich hier zumeist um das so genannte Neugeborenen-Ekzanthem, das auf erste Auseinandersetzungen des kindlichen Immunsystems mit der Umwelt hinweist, aber eben nicht eine Allergie im klassischen Verständnis bedeutet. Das tritt aber genauso bei nicht-gestillten Kindern auf.

Viele Grüße
Jana

Hallo Uwi,

Woher kommt diese Behauptung, daß ab 6. Monat zugefüttert
werden muß?

Muttermilch enthält kaum Eisen. Das Kind kommt mit enormen Mengen gespeichertem Eisen (das es der Mutter im Mutterleib abgezapft hat) zur Welt. Nach ca. einem halben Jahr ist der Speicher aufgebraucht und Eisen sollte deshalb mit Beikost zugefüttert werden.

Viele Grüsse, Nicola

Hallo Kerstin,

lass Dich nicht verrückt machen: Kinder sind keine Terminkalender :smile: Ich weiß, man ist da manchmal unsicher. Ist es Dein erstes Kind???

Vielleicht fängst Du ja langsam mit dem Zufüttern an, wenn der erste Zahn gekommen ist. Meine Kinderärztin hatte mir das mal so als Faustformel mit auf den Weg gegeben… Aber wenn sich Deine Kleine normal entwickelt und Du das Gefühl hast, sie wird von der Muttermilch noch gut satt, dann hat das meines Erachtens auch keine Eile. Höre auch auf Dich und Dein eigenes Gefühl. Vielleicht ist es Dir ja auch gar keine so große Freude zu stillen und Du sehnst (unbewusst) das Ende dieser Zeit herbei? Dann hast Du Deiner Pflicht genüge getan und brauchst auch kein schlechtes Gewissen haben. Ich fand das Stillen immer etwas seltsam und habe dabei eher weniger bis gar nicht die von allen anderen Müttern öffentlich proklamierten Glücksgefühle empfunden.

Liebe Grüße
Jana

Hallo Jana,

also ich habe gehört (allerdings zu Zeiten meiner Tochter, die schon studiert), dass eben deswegen:

Während der ersten sechs Lebensmonate
ist das Immunsystem des Kindes noch gar nicht voll ausgereift.

die Neigung zu Lebensmittelallergien entstehen kann: Weil das unausgereifte Immunsystem leichter zu irritieren ist.

Treten während der ersten Monate auf den ersten Blick
allergische Hautreaktionen auf, dann handelt es sich hier
zumeist um das so genannte Neugeborenen-Ekzanthem, das auf
erste Auseinandersetzungen des kindlichen Immunsystems mit der
Umwelt hinweist, aber eben nicht eine Allergie im klassischen
Verständnis bedeutet. Das tritt aber genauso bei
nicht-gestillten Kindern auf.

Es geht also gerade nicht um die Reaktionen im Säuglingsalter sondern um die spätere Neigung.

Gruß, Karin

Hallo Karin,

mein Sohn ist ja auch bald schon 12 Jahre alt. Und aus seiner Zeit weiß ich das mit den Impfungen. Das ist die eine „Kiste“ :wink: Nun bin ich aber momentan gerade wieder schwanger, im 7. Monat. Und da wurde ich auf die Möglichkeit des Einfrierens von Nabelschnurblut (also Stammzellen) aufmerksam gemacht. In diesem Zusammenhang habe ich viel gelesen, und es ging eben auch um das Phänomen des Neugeborenenblutes, das noch keinerlei Abwehrstoffe enthält, weshalb es ja so wertvoll, weil praktisch universell bei wirklich jedem Empfänger einsetzbar ist.

Keine Abwehrstoffe aber bedeutet eben auch, dass bei beispielsweise Fütterung (also nicht dem Stillen) das Immunsystem nicht nur keine Abwehrreaktionen zeigen kann, es entwickelt auch gar keine!

Erst nach und nach mit den Wochen und Monaten stellt sich das Immunsystem entsprechend ein. Das beginnt mit der Auseinandersetzung der eigenen Blutgruppe des Kindes und auch natürlich Umweltfaktoren. Aber dass hierbei fast natürlicherweise Empfindlichkeitsreaktionen auftreten, heißt nicht gleichzeitig, dass eine Allergie vorliegt.

Die Muttermilch schützt also vor allem vor den schädlichen Umweltfaktoren, so die Mutter dagegen einen Schutz aufgebaut hat. Ab dem 6. Monat (in etwa) jedoch bietet die Muttermilch keinen Schutz mehr für das Kind. In diesem Sinne stärkt es das sich entwickelnde Immunsystem des Kindes ganz bestimmt. Aber ich meine, das Problem beim zu frühen Zufüttern des Kindes liegt vor allem in der ungenügenden Reife des Verdauungssystems des Kindes begründet.

Es geht also gerade nicht um die Reaktionen im Säuglingsalter
sondern um die spätere Neigung.

Das verstehe ich jetzt aber irgendwie nicht…

Viele Grüße
Jana *die-über-jede-Info-dankbar-ist*

Hallo Jana,

mein Sohn ist ja auch bald schon 12 Jahre alt. Und aus seiner
Zeit weiß ich das mit den Impfungen.

ja, das war auch schon vor 25 Jahren bekannt. :smile:

Das ist die eine „Kiste“
:wink: Nun bin ich aber momentan gerade wieder schwanger, im 7.
Monat. Und da wurde ich auf die Möglichkeit des Einfrierens
von Nabelschnurblut (also Stammzellen) aufmerksam gemacht. In
diesem Zusammenhang habe ich viel gelesen, und es ging eben
auch um das Phänomen des Neugeborenenblutes, das noch
keinerlei Abwehrstoffe enthält, weshalb es ja so
wertvoll, weil praktisch universell bei wirklich jedem
Empfänger einsetzbar ist.

Hm, aber Abstoßungsreaktionen kann es doch schon hervorrufen? Oder ist das Problem „Rhesus-positves Kind und Rhesus-negative Mutter“ nicht mehr so erklärt, dass da solche Reaktionen ablaufen?

Keine Abwehrstoffe aber bedeutet eben auch, dass bei
beispielsweise Fütterung (also nicht dem Stillen) das
Immunsystem nicht nur keine Abwehrreaktionen zeigen kann, es
entwickelt auch gar keine!

Es entwickelt sich aber. Und wenn es während der Entwicklung z.B. der allergenhaltigen Kuhmilch ausgesetzt ist, dann kann es leichter eine spätere Milchallergie (andere Allergene beliebig einsetzen) entwickeln, weil eben die Reaktion auf das Allergen schon sehr früh "einprogrammiert wurde.

Es geht also gerade nicht um die Reaktionen im Säuglingsalter
sondern um die spätere Neigung.

Das verstehe ich jetzt aber irgendwie nicht…

Passt es mit der o.g. Info besser?

Gruß, Karin

Hallo Nicole,

Woher kommt diese Behauptung, daß ab 6. Monat zugefüttert
werden muß?

Muttermilch enthält kaum Eisen.

Hnägt das nicht eher mit der Ernährung der Mutter zusammen? Wenn die sich eisenarm (z.B. durch den Fehler, Milch zu trinken um Milch zu geben) ernährt, dann ist auch die Milch eisenarm. Wenn die Mutter sich aber in Bezug auf Eisen ausgewogen ernährt, dann ist auch die Muttermilch eben nicht eisenarm.

Übrigens, ich habe meine Tochter bis zum 8. Lebensmonat voll gestillt, und dann nur auf Anforderung durch das Kind (die wollte dann halt zunehmend mitessen) zugefüttert.

Abgestillt habe ich mit 1,5 Jahren, aber dies eher, weil wir zu der Zeit mal ein paar Tage getrennt waren. Da war in dem Alter das Getute mit Abpumpen einfach zu lästig.

Gruß, Karin

Hallo Kerstin,

die Monate werden ab der Geburt ganz normal als Kalendermonate gerechnet. (In der Schwangerschaft gilt ja 1 Monat als 4 Wochen.) Sonst würde dein Kind ja nach 48 Wochen, wenn die theoretischen 12 Monate um sind, 1 Jahr alt. 1 Jahr hat aber nun mal 52 Wochen, jedoch keine 13 Monate. Daher funktioniert das mit 4 Wochen = 1 Monat nur im Februar, sonst jedoch nicht (und in Schaltjahren nicht mal dann).
Was die Beikost anbelangt, so füttere dann zu, wenn dein Baby soweit ist. Es zeigt von allein Interesse, keine Sorge. Bei manchen ist das mit gerade mal 4 Monaten der Fall, andere wollen 9 Monate lang ausschließlich voll gestillt werden. Beides ist okay.

Viele Grüße, Heike

Hallo,

ja, das war auch schon vor 25 Jahren bekannt. :smile:

Wenn ich Dich damals schon gekannt hätte, hättest Du mir die äußerst schwere Entscheidung ja abnehmen können, ob ich ihn unmittelbar nach der Geburt gegen Hirnhautentzündung impfen lassen sollte oder nicht mit der Aussicht, es frühestens erst nach dem 6. Monat zu wissen, ob sie erfolgreich war bzw. (viel schlimmer) schädliche Nachwirkungen haben wird. Impfungen sind ja kein Kinderspiel, gelle?

Das ist die eine „Kiste“
:wink: Nun bin ich aber momentan gerade wieder schwanger, im 7.
Monat. Und da wurde ich auf die Möglichkeit des Einfrierens
von Nabelschnurblut (also Stammzellen) aufmerksam gemacht. In
diesem Zusammenhang habe ich viel gelesen, und es ging eben
auch um das Phänomen des Neugeborenenblutes, das noch
keinerlei Abwehrstoffe enthält, weshalb es ja so
wertvoll, weil praktisch universell bei wirklich jedem
Empfänger einsetzbar ist.

Hm, aber Abstoßungsreaktionen kann es doch schon hervorrufen?

Nein, Nabelschnurblut eben nicht. Deshalb sind die wohl alle so scharf drauf. Wenn Du Leukämie hast, ist das als einziges bei wirklich jedem Kranken, welcher Blutgruppe etc. auch immer, anwendbar.

Oder ist das Problem „Rhesus-positves Kind und Rhesus-negative
Mutter“ nicht mehr so erklärt, dass da solche Reaktionen
ablaufen?

Dieses Problem ist nur relevant, wenn die Mutter und der Vater die gleiche Blutgruppe haben. DANN spielt es eine Rolle, welchen Rhesusfaktor die Mutter hat. Ist sie Rhesusfaktor positiv, wird heutzutage prophylaktisch bei jeder ungeraden Schwangerschaft das Blut ausgetauscht. DIESE Info liegt allerdings wirklich fünf Jahre zurück. Da gibt es vielleicht mittlerweile besser Methoden. Ist die Mutter negativ, ist es völlig egal.

Im Übrigen sprachen wir aber ja wohl über Allergien im Zusammenhang mit Stillen, oder?

Keine Abwehrstoffe aber bedeutet eben auch, dass bei
beispielsweise Fütterung (also nicht dem Stillen) das
Immunsystem nicht nur keine Abwehrreaktionen zeigen kann, es
entwickelt auch gar keine!

Es entwickelt sich aber. Und wenn es während der Entwicklung
z.B. der allergenhaltigen Kuhmilch ausgesetzt ist, dann kann
es leichter eine spätere Milchallergie (andere Allergene
beliebig einsetzen) entwickeln, weil eben die Reaktion auf das
Allergen schon sehr früh "einprogrammiert wurde.

Diese Art Allergie entwickelt das Kind aber, egal ob es gestillt worden ist oder nicht. Oder? Und wie erklärst Du Dir dann den Erfolg der Hyposensibilisierungsverfahren? Der Rückschluss, dass ein Aussetzen mit einem Nahrungsmittel eine Allergie darauf zur Folge hat, erscheint mir aber irgendwie abenteuerlich. Aber ich gebe zu, dass ich da nicht den hundertprozentigen Durchblick habe.

DIE Argumente, die ich schon alle gehört habe (denn als junge Mutter mischt sich leider wirklich jeder in solche Dinge ein), waren meistens so allgemein und dann auf Nachfragen schlecht bis widerlegbar erklärt, wie halt diese Aussage, langes Stillen wirke Allergien vor. Und SO einfach ist das eben scheinbar doch nicht.

Ich habe ja meinen Sohn auch ein halbes Jahr voll gestillt, und trotzdem kämpft er mit Kontaktallergien. Gerade bei diesen Neurodermitisgeschichten aber konnten bislang keinerlei echte Zusammenhänge zum Stillverhalten bewiesen werden. Wenn doch, und ich habe es überlesen, kläre mich bitte auf. Oder vielleicht weißt Du ja Mittel und Wege, wie ich meinem Sohn den permanenten Juckreiz und mir den Geldbeutel wegen des teuren Allergikerwaschmittels erleichtern kann. *verzweifelt*

Es geht also gerade nicht um die Reaktionen im Säuglingsalter
sondern um die spätere Neigung.

Das verstehe ich jetzt aber irgendwie nicht…

Passt es mit der o.g. Info besser?

Tja, ein ziemlich weites Feld.

Was mich aufbringt, ist das ewig schlechte Gewissen, das einem gemacht wird mit dem Stillen. Und dann will man konkrete Dinge hören und bekommt sie leider nicht ;-(

Aber ich danke Dir trotzdem für Deine detaillierten Ausführungen.

Liebe Grüße
Jana

Hallo Jana,

das wichtigste zuerst:

Was mich aufbringt, ist das ewig schlechte Gewissen, das einem
gemacht wird mit dem Stillen. Und dann will man konkrete Dinge
hören und bekommt sie leider nicht ;-(

Wenn Du ein halbes Jahr lang gestillt hast, kann von zuwenig stillen sowieso nicht die Rede sein.

Wenn ich Dich damals schon gekannt hätte, hättest Du mir die
äußerst schwere Entscheidung ja abnehmen können, ob ich ihn
unmittelbar nach der Geburt gegen Hirnhautentzündung impfen
lassen sollte oder nicht mit der Aussicht, es frühestens erst
nach dem 6. Monat zu wissen, ob sie erfolgreich war bzw. (viel
schlimmer) schädliche Nachwirkungen haben wird. Impfungen sind
ja kein Kinderspiel, gelle?

Hm, hatte er denn verstärkt Kontakt? Sowas habe ich zu meiner Jungmutter-Zeit nur für Krippenkinder empfohlen gekriegt.

Dieses Problem ist nur relevant, wenn die Mutter und der Vater
die gleiche Blutgruppe haben. DANN spielt es eine Rolle,
welchen Rhesusfaktor die Mutter hat. Ist sie Rhesusfaktor
positiv, wird heutzutage prophylaktisch bei jeder ungeraden
Schwangerschaft das Blut ausgetauscht.

Da kenne ich aber das Gegenteil, dass es Probleme gibt, wenn die Mutter rhesus-negativ ist. Sonst würde sie ja gar keine Antikörper gegen Rhesusfaktor positiv entwickeln. Zumindestens wurde mir das (vor noch viel mehr Jahren) bei der Schädigung meines Neffen (geboren 1959) so erklärt.

Im Übrigen sprachen wir aber ja wohl über Allergien im
Zusammenhang mit Stillen, oder?

Ja klar, Du hast mit dem Nabelschnurblut angefangen.

Diese Art Allergie entwickelt das Kind aber, egal ob es
gestillt worden ist oder nicht.

Bei Lebensmittelallergien soll es sehr wohl einen Einfluss haben.

Oder? Und wie erklärst Du Dir
dann den Erfolg der Hyposensibilisierungsverfahren?

Ich kann mir gut vorstellen, dass ausgereifte Immunsysteme anders funktionieren.

Der Rückschluss, dass ein Aussetzen mit einem Nahrungsmittel eine
Allergie darauf zur Folge hat, erscheint mir aber irgendwie
abenteuerlich.

Das habe ich jetzt nicht verstanden. Ich meinte, dass die Kuhmilallergie leichter entsteht (entstehen soll), wenn das Kind eben viel zu früh damit in Kontakt kommt.

Ich habe ja meinen Sohn auch ein halbes Jahr voll gestillt,
und trotzdem kämpft er mit Kontaktallergien.

Nun ja, dann kann man es auch so sehen, dass Du ihn möglicherweise vor Schlimmerem bewahrt hast. Du weißt ja nicht, was er alles entwickelt hätte, hättest Du ihn nicht so lange voll gestillt. Und ein halbes Jahr ist durchaus nicht kurz.

Tja, ein ziemlich weites Feld.

Das kann man wohl sagen. Zur Neurodermitis und ähnlichem kann ich noch beisteuern: Wenn ihr es euch leisten könnt, dann gönnt euch drei Wochen an der Nordsee, z.B. im frühen Herbst. Einer meiner Neffen, ein Jahr jünger als meine Tochter, hatte ständig Windeldermatitis trotz häufig gewechselter Stoffwindeln usw. Nach drei Wochen Nordsee im September kurz nach seinem 1. Geburtstag konnte man ihn ohne weitere Pflege nur mit der Stoffwindel wickeln.

Ist zwar ein anderes Symptom als das, was Du über Deinen Sohn berichtest, aber vielleicht hilft es auch da.

Liebe Grüße, Karin

Hallo Karin,

lieb, dass Du nochmal geantwortet hast.

Wenn Du ein halbes Jahr lang gestillt hast, kann von zuwenig
stillen sowieso nicht die Rede sein.

Und trotzdem übertrumpft sich eine nach der anderen mit den Monaten, die sie aufzuweisen hat ;-( Naja, damals war ich noch richtig jung und naiv und habe mich total verrückt machen lassen. Vielleicht lag es auch am „ersten Kind“? Jetzt bin ich wieder schwanger. Ich werde auch dieses Mal so lange stillen. Aber aus anderen Gründen, zum Beispiel weil es die praktischste Sache der Welt ist *gg*.

Hm, hatte er denn verstärkt Kontakt? Sowas habe ich zu meiner
Jungmutter-Zeit nur für Krippenkinder empfohlen gekriegt.

Nee, eigentlich nicht. Die haben mich alle verrückt gemacht, eben. Wie mit dem Stillen! Schien gerade schwer „Mode“ gewesen zu sein in dem Krankenhaus…

Dieses Problem ist nur relevant, wenn die Mutter und der Vater
die gleiche Blutgruppe haben. DANN spielt es eine Rolle,
welchen Rhesusfaktor die Mutter hat. Ist sie Rhesusfaktor
positiv, wird heutzutage prophylaktisch bei jeder ungeraden
Schwangerschaft das Blut ausgetauscht.

Da kenne ich aber das Gegenteil, dass es Probleme gibt, wenn
die Mutter rhesus-negativ ist. Sonst würde sie ja gar keine
Antikörper gegen Rhesusfaktor positiv entwickeln. Zumindestens
wurde mir das (vor noch viel mehr Jahren) bei der Schädigung
meines Neffen (geboren 1959) so erklärt.

Hab ich verwechselt - sorry. Bin ja selber 0 neg. *sorry-peinlich-berührt-sei*

Im Übrigen sprachen wir aber ja wohl über Allergien im
Zusammenhang mit Stillen, oder?

Ja klar, Du hast mit dem Nabelschnurblut angefangen.

Genau *g*. Da gab es eine tolle Reportage bei der BBC. Und nun eben die Möglichkeiten in Deutschland…

Diese Art Allergie entwickelt das Kind aber, egal ob es
gestillt worden ist oder nicht.

Bei Lebensmittelallergien soll es sehr wohl einen
Einfluss haben.

Alle Berichte fußen bislang lediglich auf Mutmaßungen. Und ich habe inzwischen auch den Verdacht, dass eine Unverträglichkeit allzu schnell mit Allergie gleichgesetzt wird.

Ich habe ja meinen Sohn auch ein halbes Jahr voll gestillt,
und trotzdem kämpft er mit Kontaktallergien.

Nun ja, dann kann man es auch so sehen, dass Du ihn
möglicherweise vor Schlimmerem bewahrt hast. Du weißt ja
nicht, was er alles entwickelt hätte, hättest Du ihn nicht so
lange voll gestillt. Und ein halbes Jahr ist durchaus nicht
kurz.

Das ist eine interessante Denkalternative :wink:

Zur Neurodermitis und ähnlichem kann
ich noch beisteuern: Wenn ihr es euch leisten könnt, dann
gönnt euch drei Wochen an der Nordsee, z.B. im frühen Herbst.

Vielleicht sollte ich das wirklich mal machen. Würde gerne nichts unversucht lassen. Bisher dachte ich immer, dass dieses Reizklima vor allem Auswirkungen auf Lunge u. ä. hat…

Ist zwar ein anderes Symptom als das, was Du über Deinen Sohn
berichtest, aber vielleicht hilft es auch da.

Ich danke Dir für Deine Tipps,
liebe Grüße
Jana

Hi,

Also so stimmt das nicht ganz es heisst das es ab sech Monaten stillen keinen mehrwert mehr hat es ist nun also egal ob du stillst oder nicht! Allerdings ist in der Milch wenig bis kein eisen vorhanden! Man sollte also um eisen mangel zu vermeiden ein mal täglich einen brei oder Folgemilch zu geben ist allerdingens nur vorbeugend und nicht zwingend notwendig! Ich habe beispielsweise bis zum 8 Monat voll gestill ohne probleme! Also mach dir darum keine Sorgen und schau darauf was dein Kind möchte (meine kleine wollte nach 7 1/2 Monaten par tout die Brust nich mehr).

Gruss Isa

Hi

Nein es stimmt schon das das Eisen hauptsächlich nicht mit in die Milch mitübertragen wird egal wie sich die Mutter ernährt. Das muss allerdings nicht heissen das ab dem sechsten Monat Eisenmangel herscht. Aber ärtzte empfehlen oft um dem vorzubeugen zuzufüttern.

Gruss Isa