ja, kenne ich mich mit aus (siehe VIKA) 
Papier ist geduldig.
Niemand mit einem ordentlich konfigurierten und kastrierten WIN-OS braucht einen Virenscanner.
Unreflektiert einen Virenscanner zu installieren, und dann zu glauben, dadurch sei ein System vor Viren geschützt, ist naiv.
Bauartbedingt funktionieren Virenscanner zunächst mal nur einigermaßen gut zum Erkennen von bereits bekannten Viren. Die Erkennung von unbekannten Viren, die manche Hersteller zu implementieren suchen, funktioniert prinzipiell nicht vollständig.
Zudem muss ein Virus erkannt werden, bevor er das erste Mal ausgeführt wird. Ist es einem Angreifer gelungen, unerwünschten Code z.B. über einen Virus auf einem System auszuführen, so muss dieses System ab da als kompromittiert betrachtet werden - und Virenscannern auf kompromittierten Systemen darf man wie aller Software auf solchen Systemen nicht mehr vertrauen.
Sinnvoller ist es, die Möglichkeiten zu beschränken, dass es überhaupt ermöglicht wird, unerwünschten Code auf Systemen automatisiert auszuführen. Das ist einer Prüfung, ob ungewünschter Code bereits vorliegt, in jedem Falle vorzuziehen.
Die meisten Hersteller und Entwickler von Betriebssystemen versuchen deshalb, das von Anfang an unmöglich zu machen - und müssen hin und wieder nachbessern.
Leider ist es auf Windows-Systemen so, dass diese verhältnismäßig viele Möglichkeiten bieten, Code automatisiert auszuführen. Deshalb ist es sehr schwierig, Windows-Systeme vor dem unberechtigten Ausführen von Code grundsätzlich zu schützen.
Virenscanner, bewusst eingesetzt, können hier als die zweitbeste Lösung gesehen werden. Sinnvoll angewandt, können Sie dazu dienen, zu erkennen, ob bereits unerwünschter Code vorliegt. Diese Prüfung funktioniert aber nur in einer Richtung - erkennt ein Virenscanner nicht, dass bereits unerwünschter Code (also Viren) vorliegen, bedeutet das noch lange nicht, dass wirklich keine vorliegen. (CCC)
Sonst: http://www.heise.de/security/dienste/antivirus/links…
Gruß
Sput