Sind Amerikanische Soldaten überernährt?

Hallo zusammen,

ich habe eben mit einem Kollegen diskutiert ob die amerikanischen Soldaten überversorgt sind. Zum Vergleich sind die fr. Legionäre auch überall auf dem Planeten unterwegs, haben jedoch viel viel weniger Gepäck als die Amis ( Wasser + Munition das reicht der Legion) …

In Vietnam gabs auch eine Vollversorung für den GI im gegensatz zum Vietcong der sich mit nem Schüssel Reis am Tag zufrieden gab und wenns sein muß wird eben paar Tage gehungert.

Danke für eure Beiträge

Asi

hallo

Hallo zusammen,

ich habe eben mit einem Kollegen diskutiert ob die
amerikanischen Soldaten überversorgt sind. Zum Vergleich sind
die fr. Legionäre auch überall auf dem Planeten unterwegs,
haben jedoch viel viel weniger Gepäck als die Amis ( Wasser +
Munition das reicht der Legion) …

In Vietnam gabs auch eine Vollversorung für den GI im
gegensatz zum Vietcong der sich mit nem Schüssel Reis am Tag
zufrieden gab und wenns sein muß wird eben paar Tage
gehungert.

ja die ganz einfrach zu fett, deshalb haben die seit 45 auch keinen grossen Krieg mehr gewonnen :wink:

Danke für eure Beiträge

Mikesch

Asi

Hallo Asi,

Na ja, also ganz so waren die Dinge dann ja doch nicht. Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Truppen, die sich aus dem Land ernähren und Truppen, die versorgt werden. Heute wird zwar immer über die „Greueltaten“ der „bösen“ in Vietnam und Korea gesprochen, aber der „liebe“ Vietcong plünderte das Land gnadenlos aus. Die Bevölkerung durfte hungern, die kämpfende Truppe hatte Futter. Und wer es nicht rausrückte … Du kennst die Geschichte der Punji-Stäbchen und woher die eigentlich kamen?
Und natürlich kann jeder Asiate einen harten Kampfeinsatz mit einer Schüssel Reis pro Tag überstehen und wenn nötig mal hungern. Wunderhübsch, und bevor Du wieder irgendwelche Propaganda zitierst, mach Dich bitte über die physiologischen Gegebenheiten schlau. Denn so etwas mag mal ein paar Tage gehen, vielleicht auch zwei Wochen, aber dann ist Deine Truppe ganz einfach „durch“. Die stehen dann nämlich kaum noch auf den Beinen und das unabhängig von der Hautfarbe.

Ach ja, stimmt, die Amerikaner haben seit 1945 keinen größeren Krieg mehr gewonnen. Sie konnten in Korea verhindern, dass der Norden (zusammen mit China) den Süden überrollte, in Vietname erreichten sie letztendlich das gleiche, den Irak haben sie, auch wenn sie nicht glücklich sind. Und in Afghanistan haben sie ja doch immerhin erreicht, dass der größte Teil des Landes wieder talibanfrei ist. Also ganz so schlecht ist die Bilanz nicht, jedenfalls statistisch nicht, wie die deutsche Bilanz. Ich meine mich an ein 0:2 in Sachen Weltkriege zu erinnern. Aber vielleicht war ja die Wehrmacht bei Stalingrad auch nur zu gut ernährt …

Gruß
Peter B.

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Schonmal Legionäre gesehen?
Hallo Peter,

wenn ich mir die Berichte im Fernsehen angucke kann ich schnell einen Vergleich zwischen amerikanischen Soldaten und den französischen Legionären ziehen.

  • Flugzeug Landet
  • amerikanische Soldaten steigen aus
  • aufm Rücken 40kg Gepäck
  • äusserlich sehen Sie aus als wären sie Arnies kleine Brüder.

die nächste Version

  • Flugzeug Landet
  • französische Soldaten steigen aus
  • aufm Rücken kein Gepäck , nur leichter MG + Kampfmesser dabei
  • äusserlich sehen Sie recht Schlank aus. Fast keine Muskeln. Schlacksig.

Die Türken haben die PKK-Kämpfer in den Bergen erst eindämmen können als Sie auf den Trichter kamen Elitesoldaten auf die Berge zu postieren die nur minimalst Versorgt wurden. Diese Soldaten haben die gleichen Bedingungen wie Ihre Gegner gehabt.
Ein Guerillakrieg kann man gewinnen wenn man möglichst viele Soldaten auf eine breite Fläche verteilt. Die Aufständischen greifen ja auch nich mit Hundertschaften an sondern immer zu kleinen Gruppen zwischen 2-6 Mann. Der Aufwand solch kleine Gruppen aufzuspüren und beseitigen kann nur mit einer Gebietsverteilung und optimierter Versorgung in einem vernünftigen Rahmen gestaltet werden.
Sonst wirds ein ewiger Kampf wenn man die Posten die man bei Tageslicht erobert abends verlässt…Nächsten Tag geht das Spiel wieder von vorn los.

Mit freundlichen Grüßen

Asi

Hallo Asi,

schon mal mit solchen Einheiten unterwegs gewesen? Ich würde nicht alles glauben, was im Fernsehen kommt. Und natürlich hat die Versorgung der Einheiten nicht unbedingt estwas damit zu tun, Posten abends wieder zu verlassen. Abgesehen davon, dass die Idee „gehaltener Posten“ sowieso so ein Ding ist. Weißt Du, Guerillas aller Couleur gehen einfach drum herum. Und dass die Türken die PKK auf diesem Wege in den Griff bekommen haben, ist auch eher eine Latrinenparole. De facto ging es immer um zwei Dinge: Die Logistik (und die ist auch bei Guerilla-Organisationen kritisch) und die Führungsspitze. In diesem Falle war die treibende Kraft Öcalans und als der in Anbetracht eines Todesurteils öffentlich jammerte, verlor die PKK an Ruf und Nachwuchs. Öcalan, der sich immer noch im Gefängnis befindet, ist plötzlich ein ungeheurer Fan von Frieden und Dialog und die PKK schlägt immer noch hier und da zu, wenn auch nicht so koordiniert wie früher.
Und Deine „minimal in vernünftigem Ausmaß versorgten Soldaten“ der Türkei ernähren sich sehr wohl aus dem Land, stehlen von der Zivilbevölkerung und nehmen sich was sie brauchen. Was hier und da zu ein paar extra Toten führt, aber die Türken haben ja erst im Februar ein Dorf mit F-16 angegriffen weil sie dort eine PKK-Basis vermuteten.
Könntest Du Dich also ersteinmal über alle Faktoren schlau machen, bevor Du theoretische Taktik dozierst?

Gruß
Peter B.

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Hallo,

ich habe eben mit einem Kollegen diskutiert ob die
amerikanischen Soldaten überversorgt sind. Zum Vergleich sind
die fr. Legionäre auch überall auf dem Planeten unterwegs,
haben jedoch viel viel weniger Gepäck als die Amis ( Wasser +
Munition das reicht der Legion) …

Zum Marschgepäck der Fremdenlegion habe ich folgendes gefunden:
Verbunden mit dem Gewicht der persönlichen und kollektiven Ausrüstung (Motorsägen mit Betriebs-mittel, Sprengstoff, San Material usw.) – jeder Mann trägt so um die 40 kg, die Träger der Benzinkanister bis zu 60 kg - werden Marschleistungen von nur 5 bis 8 km pro Tag erreicht.
http://www.jagdkommando.at/publikationen/dsausb.html
Die kochen also auch nur mit Wasser und 30-40kg Kampf-Ausrüstung sind für einen NATO-Soldaten (denke ich) normal. Bei Umstationierungen verdoppelt sich das ganze locker noch, da du zusätzlich noch private Sachen, großen Dienstanzug, Sportzeug usw. mitschleppen mußt.

In Vietnam gabs auch eine Vollversorung für den GI im
gegensatz zum Vietcong der sich mit nem Schüssel Reis am Tag
zufrieden gab und wenns sein muß wird eben paar Tage
gehungert.

Der Durchschnitts-Europäer/ -Nordamerikaner braucht nun mal mehr Essen als der Durchschnitts-Asiate. Auch konnte sich der Vietnamese von dem ernähren was das Land hergab, was dem Amerikaner nicht möglich war.

Gruß

Nach dem Weltkrieg meinte ein Brite:

There are three things wrong with the American soldiers: They are overpaid, oversexed and over here!
Are the overfed, too?

Gruß- Rolf

Und Sie gewannen den Krieg als England mit dem Rücken zur Wand stand. Das werden die Briten ihnen nie verzeihen. lol.

Peter B.

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