Wenn jemand aus England oder Amerika mir einen Geld-Betrag nach Deutschland in Euro
oder Dollar überweisen möchte,
braucht er dann so etwas wie eine „Vorwahl“ bei der Bankleitzahl ? Oder sind deutsche
BLZen international ?
Peter
Wenn jemand aus England oder Amerika mir einen Geld-Betrag nach Deutschland in Euro
oder Dollar überweisen möchte,
braucht er dann so etwas wie eine „Vorwahl“ bei der Bankleitzahl ? Oder sind deutsche
BLZen international ?
Peter
hallo peter, die blz sollte schon genannt werden, damit es schneller geht, auch die swiftnummer der bankfiliale (ist für den absender aber mit extragebühren verbunden).
grüsse dieter
Vielen Dieter,
sorry für die laienhafte Frage, man benötigt also keine „Vorwahl“ wie beim Telefon für Deutschland ? Und was ist eine swiftnummer ?
Grüße
Peter
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
da immer größere Anforderungen an den reinen Zahlungsverkehr und damit auch an die Übermittlungsmedien gestellt werden, haben bedeutende Banken des In- und Auslandes sich zur Einrichtung und zum Betrieb eines Datenverbundsystems zusammengeschlossen mit dem Ziel, den internat. Zahlungsverk. schneller und rationeller abzuwickeln.
Dieser Verbund, die Society für Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) wurde im Jahre 1973 in Brüssel gegründet.
Die Zahlung via SWIFT ist sehr schnell und sicher, da die Empfängerbank schon bevor das Geld da ist, eine verbindliche Bestätigung erhält, daß das Geld auch wirklich kommt.
Im Grunde genügt auch die Angabe der deutschen Banleitzahl. Bei Überweisungen bis 5.000 DEM nimmt man sowieso eine Euroüberweisung, da passt gar kein SWIFT-Code rein. Bei Zahlungen ab 5.000 DEM muss man ein vom Gesetz vorgeschriebenes Formular ( Z1 ) ausfüllen. Mit dem Formular wird neben der Überweisung - auch mit SWIFT-Code - noch eine statistische Meldung im Aussenwirtschaftsverkehr gemacht. Diese Meldung muss kraft Gesetz gemacht werden. ( nur ab 5.000 DEM ).
In das aussereuropäische Ausland muss sowieso der Z1 Auftrag genommen werden.
Ansonsten no Panik !
Die Bank macht alles erforderliche …
Gebühren bis 5.000 DEM
ca. 15 DEM (Euroüberweisung)
ca. 30 DEM ( Z1 - Auftrag )
Gebühren ab 5.000 DEM
ca. 30-50 DEM ( Z1 - Auftrag )
CU
Falk
Im Grunde genügt auch die Angabe der
deutschen Banleitzahl. Bei Überweisungen
bis 5.000 DEM nimmt man sowieso eine
Euroüberweisung, da passt gar kein
SWIFT-Code rein. Bei Zahlungen ab 5.000
DEM muss man ein vom Gesetz
vorgeschriebenes Formular ( Z1 )
ausfüllen. Mit dem Formular wird neben der
Überweisung - auch mit SWIFT-Code - noch
eine statistische Meldung im
Aussenwirtschaftsverkehr gemacht. Diese
Meldung muss kraft Gesetz gemacht werden.
( nur ab 5.000 DEM ).
Die ‚Euroüberweisung‘ und der ‚z1‘ sind seid Januar in ein Formular zusammengefasst worden. Möchte man eine Euroüberweisung ausführen, macht man an der richtigen Stelle ein Kreuz und bekommt den günstigeren Preis.
thomas
Zusatz
Nach der fast schon lehrbuchartigen Darstellung von Falk:
SWIFT-Codes ,bzws BIC-Codes (Bank Identifier Code) - das ist im Prinzip das selbe - bestehen aus 8 oder 11 Stellen (Buchstaben/Zahlen).
Das sieht dann so aus mit 8:
DEUTDEFF = Deutsche Bank Frankfurt am Main
GENODESG = GZB Bank AG Stuttgart
COOPCHBB = Coop Bank Basel
oder mit 11:
GENODES1VFN = Volksbank Friedrichshafen
sowas gibts weltweit für fast alle Banken und daher sind diese für jede Bank erkennbar.
Die Bankleitzahl deiner Bank kann aber auch eine Hilfe sein. z.B. wenn es erst über eine Zentralbank (z.B. DG Bank FFM) geht und von dort aus an die „Voba Irgendwo“ weiter geschickt wird.
Mein unbedingter TIP: lieber zu viele Info’s an Zahlungsabsender schicken als zu wenig.
Gruß Ivo
Mein unbedingter TIP: lieber zu viele
Info’s an Zahlungsabsender schicken als zu
wenig.Gruß Ivo
Dem kann ich mich nur anschliessen…
wenn du den SWIFT Code deiner Hausbank brauchst, schick mir ne mail - am Abend drauf hast du den Swift oder BIC-Code in der email…
Gruss,
Auris