Sind diese Zusatzkosten wirklich notwendig?

Hallo an alle,

noch einmal von vorne in gekürzter Version.(Hab grad irgendwie meinen ewig langen Betrag gelöscht.
In Kurzform: -Aufnahme funktions, Muskel, Occlusions und Gelenkstatus;
-Erstellen Mundhygienestatus u Unterweisung
-Registrat und Kontrollregidtrat, nicht
konzeptionsgerechte Okklusion
-Modellmontage nach arbiträrer Scharnierachsenbestimmung

  • Montage des Gegenkiefermodells mit Registrat incl.
  • Fixieren

So laut extra Kostenplan über zusätzliche Leistungen die die Kasse nicht übernimmt, wenn ich damit einverstanden bin soll ich unterschreiben. Kosten hierfür ca. € 300,
Das Problem für mich ist einfach, das ich diese Jahr schon € 400,-- gezahlt habe und für zwei Brücken jetzt auch noch ca. € 2.110,-- bezahlen muss. Bin alleinerziehend, eh schon mit zwei Jobs und muss auch die Brücken schon mit einem Kredit zahlen, aber die müssen sein. Nur die oben genannten Kosten, wenn ich die wenigstens vermeiden könnte, ist auch viel Geld.
Vieleicht kanns mir einer von euch übersetzten und sagen ob wirklich notwendig. (Lt. Zahnarzt ja,schon, wäre besser, usw,…) Er ist ja ganz nett, aber ich hab schon festgestellt das wir verschiedener Ansicht über meine finanziellen Möglichkeiten sind.
Vielen Dank auf jeden Fall! (Bin erst morgen wieder online)
Dagmar

Servus Dagmar,

all diese Leistungen können
nützlich,…
notwendig,…
übertrieben,…
für die Katz…

sein. Es wäre hilfreich zu wissen, was denn die Grundleistung sein soll. Einige dieser Zusatzleistungen habe ich auch bei jeder Form von Zahnersatz, der über zwei ersetzte Einheiten hinausging, angewendet. Es paßt halt alles in Statik und Dynamik besser zusammen, der Techniker weiß, wo er ist. Gehen tut’s auch ohne. Ich habe meinen Patienten halt dann lieber lange Zahlungsziele gegeben und habe es doch gemacht.

ALLERDINGS:

Gerade die pingeligen und genauen ZahnärztInnen wenden diese Zusatzmethoden an (die durchaus auch zusätzliches Geld in die Tasche bringen) UND DOCH ist die wissenschaftliche Evidenz für den Langzeitnutzen dieser Methoden eher mager.

Für jemanden wie Dich, mit begrenztem Budget, kann das ganze auch nur unter ‚nice to have‘ fallen. Dazu müßte man Dich und Dein Zahnersatzproblem halt wirklich anschauen können.

Bring’ halt Deinem Zahnarzt einen Ausdruck der Meinungen mit, die Du hier einsammeln kannst und rede ganz offen mit ihm. Eine Meinung über Deine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit jedenfalls steht ihm nicht- , Dir aber schon zu.

Mut und Offenheit helfen weiter im Arzt- Patientin-Verhältnis!

Kai

Hallo Kai, schon mal danke.

wäre hilfreich zu wissen, was denn die Grundleistung

sein soll.

Leistungsbeschreibung: Ankerkrone, Hohlkehl-od. Stufenpräparation od. Einlagefllg.(Anzahl 4),
Brückenglieder oder Stege, je Spann oder Freiensattel (Anzahl 2);
Abformung des Kiefers mit individuellem Löffel;

reicht dir das?

Ja wegen besserem Halt, Sitz usw. hat mein Zahnarzt auch gemeint. Hat er (und du) wohl recht. Ich bin nur am zweifeln ob wirklich notwendig oder nur Geldmacherei. Natürlich wäre ich schon froh, wenn dann alles soweit wie möglich hält. Und die Kosten sind beim Abzahlen schon eingeplant, aber weniger zu zahlen wäre natürlich auch schön.
Wobei ich aber auch auf eine Teilprothese verzichtet habe nachdem ich das Modell gesehen habe. Es soll schon was gutes sein. Nur Implantat war mir zu teuer.
Ich bin mir halt nur nicht sicher ob die Behandlung wirklich notwendig ist und nicht der Zahnarzt noch zusätzlich was holen will. (wobei ich wirklich zufrieden bin mit der Praxis und ich nichts unterstellen will.) Zum vergleich was ich meine: natürlich ist ein Mercedes besser, aber ein Golf fährt auch).
So muss mal weiterarbeiten, würde mich aber sehr über deine weitere Meinung (und gerne auch andere) freuen.
vielen Dank
Dagmar

Servus Dagmar,
kurz und knapp:

bei festsitzendem Zahnersatz diesen Umfangs hätte ich es nicht anders gemacht. Gründe - siehe letzte mail.

Machs gut

Kai

Vielen Dank, Kai! Dann werd ich´s machen lassen.