Sind gebundene Menschen interessanter?

Hallo!

Ich hatte vor Jahren eine kürzere Affäre mit einem Mann und wusste bereits von Beginn an, dass wir beide Beziehungstechnisch überhaupt nicht zusammenpassen, einfach weil wir zu unterschiedliche Lebensstile-und Planungen haben.
Er war anderer Meinung und hätte es gern auf einen Versuch ankommen lassen.

Jetzt habe ich erfahren, dass er mittlerweile verheiratet ist und von da an lässt er mich in Gedanken nicht mehr los.
Nun meine ich, ihn doch zu wollen obwohl mir im selben Moment bewusst ist,dass es auf Dauer einfach nicht funktioniert hätte aber er geht mir nicht mehr aus dem Kopf.

Warum nicht?
Weil es durch seine Heirat so endgültig ist?
Wir hatten eh keinen Kontakt mehr und das schon lange nicht und wenn er soooo toll für mich gewesen wäre, dann hätte ich mich ja melden können etc.

Ich verstehe meine Reaktion einfach nicht aber kenne sie ab und an auch aus anderen Situationen so nach dem Motto
"Ich will ihn nicht aber eine andere Freundin soll er auch nicht haben"

Gibt es da eine Erklärung für?

Lieben Gruß

Hallo,

vermutlich wäre es nicht anders, wenn er „nur“ eine feste Freundin hätte, vielleicht nicht ganz so stark weil eine Hochzeit dann doch etwas endgültigeres ist.

Meiner Meinung nach ist es das Wissen, verloren zu haben, auch wenn man selbst derjenige war, der Schluss gemacht hat - man vergisst die Gründe dafür ja gerne mal.
So wie man neidisch ist wenn ein Kollege befördert wurde oder die Nachbarn ein neues Auto haben, das man sich selbst nicht leisten kann.
Mit Liebe muss das nichts zu tun haben, das Ego zwickt halt.

Gruß
wildpferd

Hallo Sporteule!

Jetzt habe ich erfahren, dass er mittlerweile verheiratet ist
und von da an lässt er mich in Gedanken nicht mehr los.
Nun meine ich, ihn doch zu wollen obwohl mir im selben Moment
bewusst ist,dass es auf Dauer einfach nicht funktioniert hätte
aber er geht mir nicht mehr aus dem Kopf.

Sind gebundene Menschen interessanter?

Ich möchte einfach eine Gegenfrage stellen:

Sind gebundene Menschen ungefährlicher?

Jetzt, wo er vergeben ist, kannst du ihn ohne weiteres anhimmeln. So oder so bleibt es ohne ernste Konsequenzen für dich.

Ich verstehe meine Reaktion einfach nicht aber kenne sie ab
und an auch aus anderen Situationen so nach dem Motto
"Ich will ihn nicht aber eine andere Freundin soll er auch
nicht haben"

Gibt es da eine Erklärung für?

Nun ja, der Mensch ist nicht immer gut. Aber in aller Schlechtigkeit tut er nichts ohne tieferen Sinn.

Die Missgunst ist m.E. ein zwar plausibles, aber vorgeschobenes Schema. Mit dem du dich auch noch ausgiebiger beschäftigen kannst, weil da auch Schlechtigkeit bei dir liegt.

In Wirklichkeit, ist mein Verdacht, drückst du dich vor dem nächsten, der nicht zu dir passt.

Gruß, Zoelomat

Hallo Sporteule,

Jetzt habe ich erfahren, dass er mittlerweile verheiratet ist
und von da an lässt er mich in Gedanken nicht mehr los.
Nun meine ich, ihn doch zu wollen obwohl mir im selben Moment
bewusst ist,dass es auf Dauer einfach nicht funktioniert hätte
aber er geht mir nicht mehr aus dem Kopf.

Ob eine Beziehung funktionieren kann, hat ja nicht nur mit der Intensität der Gefühle zu tun.

Warum nicht?
Weil es durch seine Heirat so endgültig ist?
Wir hatten eh keinen Kontakt mehr und das schon lange nicht
und wenn er soooo toll für mich gewesen wäre, dann hätte ich
mich ja melden können etc.

Dann tu es bitte auch fortan nicht, misch aus Eitelkeit keinen Dreck unter den Lehm, sondern gönne ihm sein Glück.

Du wolltest ihn nicht, als du ihn hättest haben können, also überlass ihn einer anderen, die entschlossener hinsichtlich ihrer Gefühle und Wünsche ist.

Ich verstehe meine Reaktion einfach nicht aber kenne sie ab
und an auch aus anderen Situationen so nach dem Motto
"Ich will ihn nicht aber eine andere Freundin soll er auch
nicht haben"

Diese Frage wird in Abhängigkeit vom persönlichen Standpunkt stets unterschiedlich bewertet.

Gibt es da eine Erklärung für?

Nur die, siehe oben. Du hattest vor lauter Widrigkeiten keine Chance für die Beziehung gesehen. Was sicherlich berechtigt war.
Aber vielleicht hast du dich damit zu sehr über die Gefühlsinstanz hinweggesetzt, die ein gewichtiges Wort hinsichtlich des Themas mitzusprechen hat.

CU
To.i

die Nachbarn ein neues Auto haben,

Da ist was dran.

Die Gesichter der Nachbarn waren neulich das schönste an meinem neuen Auto.

Ob eine Beziehung funktionieren kann, hat ja nicht nur mit der
Intensität der Gefühle zu tun.

Richtig.
Deshalb habe ich ja auch geschrieben, weil unser Lebensstil-und Planung zu unterschiedlich waren.
Lesen und verstehen!!!

Dann tu es bitte auch fortan nicht, misch aus Eitelkeit keinen
Dreck unter den Lehm, sondern gönne ihm sein Glück.

An welcher Stelle steht, dass ich vorhabe mich bei ihm zu melden?
Wo steht, dass ich es ihm nicht gönne?
Ich habe geschrieben, dass er mir nicht mehr aus dem Kopf geht und auch gleichzeitig erkannt, dass dieses Verhalten arg merkwürdig ist und ich nach einer Erklärung suche.
Ich bin mir nicht sicher aber glaube, schon einmal das Vergnügen mit Dir gehabt zu haben.

Was tu in Deinen Antworten tust ist
-bewerten
-analysieren
-kritisieren und interpretieren.
Die Kommunikationskiller schlechthin.
Dein Ton kommt absolut agressiv rüber und ich weiß auch nicht, was Dich dazu veranlasst.

Ich möchte Dich höflichst bitten, auf meine Postings nicht mehr zu antworten, wenn Du nur vernichtendes übrig hast.
Wünsch Dir noch schöne Ostertage.

Hallo,

Richtig.
Deshalb habe ich ja auch geschrieben, weil unser
Lebensstil-und Planung zu unterschiedlich waren.
Lesen und verstehen!!!

Ich hab das schon alles verstanden.

Dann tu es bitte auch fortan nicht, misch aus Eitelkeit keinen
Dreck unter den Lehm, sondern gönne ihm sein Glück.

An welcher Stelle steht, dass ich vorhabe mich bei ihm zu
melden?
Wo steht, dass ich es ihm nicht gönne?

All das hab ich dir auch nicht unterstellt.
Nur rein präventiv galt meine Sorge seiner Zweiseligkeit.

Ich habe geschrieben, dass er mir nicht mehr aus dem Kopf geht
und auch gleichzeitig erkannt, dass dieses Verhalten arg
merkwürdig ist und ich nach einer Erklärung suche.
Ich bin mir nicht sicher aber glaube, schon einmal das
Vergnügen mit Dir gehabt zu haben.

Für Glaubensfragen ist das Reliogionsbrett zuständig :wink:
An ein Vergnügen mit dir kann ich hingegen keine Erinnerung hervorrufen.

Was tu in Deinen Antworten tust ist
-bewerten
-analysieren
-kritisieren und interpretieren.
Die Kommunikationskiller schlechthin.
Dein Ton kommt absolut agressiv rüber und ich weiß auch nicht,
was Dich dazu veranlasst.

Nunja, wer eine Antwort auf eine Frage sucht, der kommt nicht umhin, sich die Kritik, die Analyse und das wiederum Hinterfragen zuzuziehen.

Es tut mir leid, dass mein Ton für dich so klingt. So, aggressiv und killerhaft, meine ich meine Antwort absolut nicht.

Ich weiß allerdings, was Rückgriffe aus vergangenen Beziehungen in aktuellen Beziehungen anrichten können. Deshalb mein Vorschlag, dich auch bitte nicht mehr bei ihm zu melden.

Ich möchte Dich höflichst bitten, auf meine Postings nicht
mehr zu antworten, wenn Du nur vernichtendes übrig hast.

Vernichtend sollte meine Meinungsäußerung nicht sein. Ich möchte dich daher um Entschuldigung bitten.

Wünsch Dir noch schöne Ostertage.

Ich muss was arbeiten. Aber dir auch schöne Tage!

To.i

Glaubt man den Naturwissenschaftlern, was den Sinn des Lebens betrifft, ist es Fortpflanzung, also Erhalt der eigenen Art. Tief in (fast) jedem drinnen ist der Trieb, der sagt:" Ich (meine Gene) bin das Wertvollste. Die ganze Welt soll mich lieben und bewundern und ich suche mir dann den/die Beste(n) aus.

Es gibt natürlich auch Abweichungen dazu: gestörtes Selbstbewusstsein zum Beispiel aber auch Erziehung/Erfahrung, die lehrt, bescheiden und rücksichtsvoll zu sein (hängt auch davon ab, wie erfolgreich ich in meinem Umfeld bin…). Das sind dann die Zielkonflikte, mit denen wir zurecht kommen müssen und bei denen wir die Balance suchen müssen, die in unserem sozialen Umfeld für uns und unsere Umwelt Sinn macht.

Klar ist es schön, geliebt zu werden, erobert zu werden und das „sich ergeben“ (zunächst) heraus zu zögern. Der Eroberer soll sich bemühen, zeigen, dass er sich um mich bemüht, dass es sich für mich lohnt, mich ihm hin zu geben, weil er um mich kämpft, jetzt und dann vielleicht auch in Zukunft (für mich und meine Nachkommen). Gleichzeitig mal sehen, was sonst noch an Konkurrenz da ist. Abwarten, welcher Hirsch den Platz dominieren wird am Ende. Wir sind Menschen mit Kultur und Zivilisation und Tradition und vielleicht auch Religion und eben auch Urviecher. Also es war schön bewundert zu werden und schmerzt natürlich, wenn ein Bewunderer plötzlich wegfällt und jemand anderen liebt (wir sind eben Egoisten - siehe oben).

Alles normal denke ich.

Was tun? Selbstkritisch sein, sich und seine Vorzüge nicht verleugnen bis zu einer bestimmten Grenze (die zu finden ist schwer), aber auch ab dieser Grenze den Mitmenschen respektieren. Man kann erobern, keine Frage, aber als erwachsener Mensch gilt es auch Verantwortung zu zeigen und sich lange genug (was immer das auch heißen mag - hängt von der Reife ab) zu überlegen, ob es wirklich ernst für mich ist.

Ist es für alle wirklich (nicht scheinbar) nur ein Spiel, eine Liebelei - wunderbar, dann ist alles erlaubt, aber werden Menschen verletzt, können wir zeigen, was uns zum Menschen macht (ohne unsere Natur zu verleugnen) - verantwortungsvoll handeln.

Viel Glück wünscht

ikarusfly

Hi
mein subjektives Gefühl: immer wenn ich in ner Beziehung bin und unterwegs baggern die Frauen… wenn ich solo bin deutlich weniger.
Als wenn Mann erst durch das Besitzverhältnis auf die Interesseebene gehoben wird.
pita

Hallo,

vielleicht strahlt man in einer Beziehung ein gewisses Selbstbewusstsein und eine Zufriedenheit aus, die andere wiederum anzieht.
Als auf der Suche befindlicher Single ist man evtl. mit dem „ich bin willig“-Blick ausgestattet, der eher abtörnt :wink:

Gruß
wildpferd

3 „Gefällt mir“

Hallo.

Es ist eine Erfahrung, die, außer mir, wohl etliche Männer gemacht haben.

Wenn man erst mal verheiratet ist, sind plötzlich die Frauen hinter einem her. Chancen wie der Hund beim Metzger.

Warum das so ist? Keine Ahnung.

Vielleicht subjektives Empfinden, vielleicht die Selbstsicherheit, die man ausstrahlt. Vielleicht weil die Frauen sich sicherer fühlen und sich mehr trauen.

Oder weil sie neidisch sind. Eine Art von falsch gesteuerter Torschlusspanik bei den noch unverpaarten?

Vielleicht, wie ein Kollege mal vermutete, der Geruch des nun täglich Sex habenden?

Meiner Erfahrung nach sind es hauptsächlich Frauen, die man schon länger kennt. Was für die Neidtheorie spricht. Alles sehr subjektiv.

Gruß, Nemo.

Hi,

verheiratet
täglich Sex

ist das kein Widerspruch? :smiley:

Gruß
Steffie

Gibt es da eine Erklärung für?

Hallole,

ich habe mal was gelesen, weiss heute aber nicht wo, dass ein Mann, der eine Partnerin hat für eine andere Frau allein dadurch, dass er eine hat, schon attraktiver wirkt.

Begründet war es etwa so: Eine Frau prüft die Attraktivität dieses Partners im Hinblick auf eine erfolgreiche Arterhaltung. Bei einem Mann in einer Beziehung ist diese Prüfung für diesen Mann schon einmal positiv ausgefallen. Sie hat also das Gefühl, nicht die einzige zu sein, die diesen Mann atraktiv findet und ein fataler Irrtum wird dadurch weniger wahrscheinlich.

Hat also jemand den Ruf, ein Don Juan zu sein, so hat er allein durch diesen Ruf schon die besseren Chancen.

Leider kann ich nicht sagen, wo ich es gelesen habe, aber interessant ist der Gedanke schon - oder?

(Bin übrigens verheiratet)

Schöne Ostern
Polweiler

dass es auf Dauer einfach nicht funktioniert hätte
aber er geht mir nicht mehr aus dem Kopf.
Warum nicht?

Vielleicht ist es einfach nur dieses Gefühl beim Nachgrübeln: Was wäre gewesen, wenn ich eine andere Entscheidung gefällt hätte? Wie sähe mein Leben aus, wenn ich damals anders reagiert hätte? Diese Gefühle hat jeder im Leben.

Weil es durch seine Heirat so endgültig ist?

Eine Heirat ist in der überwiegenden Zahl nicht endgültig. :wink:

Grüße Bellawa.

Wenn man erst mal verheiratet ist, sind plötzlich die Frauen
hinter einem her. Chancen wie der Hund beim Metzger.

Warum das so ist? Keine Ahnung.

Wenn ein verheirateter (attraktiver) Mann einen offensichtlich begehrlich ansieht und durch Zweideutigkeiten ins Stottern gerät, dann gibt das einen richtig starken Auftrieb für das Selbstbewusstsein. Denn man weiß, der darf nicht, der will nicht, aber er kann nicht anders.

Vielleicht, wie ein Kollege mal vermutete, der Geruch des nun
täglich Sex habenden?

Nicht eher testen zu wollen, ob er schon verzweifelt genug ist, um zumindest eine Affäre anzudenken? :smiley:

Grüße Bellawa.

Hallo Steffie.

verheiratet
täglich Sex

ist das kein Widerspruch? :smiley:

Nicht immer. Zu mindestens die ersten Jahre der Ehe nicht.

Du musst bedenken, dass zu meiner Zeit der voreheliche Geschlechtsverkehr häufig noch auf erhebliche Schwierigkeiten stieß.
Es gab noch den Kuppelei-Paragraphen.
Kraft dessen konnte es z.B. eine Lehrerin die berufliche Laufbahn kosten, wenn sie zuließ, dass ihr Sohn mit einem Mädchen in ihrer Wohnung übernachtete.

Auch Doppelzimmer im Hotel waren schwer zu bekommen, für junge Leute fast garnicht.

Ohne Auto war man, zumindest in der kühlen Jahreszeit, total aufgeschmissen.

Ich kenne übrigens heute noch Leute, die es niemals zulassen würden, dass Unverheiratete verschiedenen Geschlechts gemeinsam unter ihrem Dach übernachteten.

Dementsprechend wurde damals auch noch sehr früh geheiratet. Häufig waren beide gerade auf dem Höhepunkt ihrer sexuellen Leistungskraft.
Unverheiratete Frauen über 20 galten fast schon als alte Jungfern. :stuck_out_tongue:

Gruß, Nemo.

Wenn ein verheirateter (attraktiver) Mann einen offensichtlich
begehrlich ansieht und durch Zweideutigkeiten ins Stottern
gerät, dann gibt das einen richtig starken Auftrieb für das
Selbstbewusstsein. Denn man weiß, der darf nicht, der will
nicht, aber er kann nicht anders.

Das könnte in der Tat ein wesentlicher Grund sein. Im Zusammenhang damit, dass man halt vor der Ehe früher sexuell meist auf schmale Kost gesetzt war. (Wie ich unten an Steffie geschrieben habe.)

Wenn man am eigenen Tisch Hausmannskost satt bekommt, schielt man halt
wieder begehrlicher auf die exotischen Leckereien und Früchte, die es an den Nachbartischen gibt.
Dass die Frauen das schamlos ausnutzen, ist klar. :smile:

Andererseits gibt einem die eigene Frau im Rücken natürlich auch Sicherheit. Man kann ein Spielchen wagen, aber eigentlich geht es, auch in Punkto Selbstbewusstsein um nichts, der Einsatz ist viel geringer als vorher, wo noch Wohl und Wehe vom Erfolg abhing.

Vielleicht, wie ein Kollege mal vermutete, der Geruch des nun
täglich Sex habenden?

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Nicht eher testen zu wollen, ob er schon verzweifelt genug
ist, um zumindest eine Affäre anzudenken? :smiley:

Zweifellos ist es für eine Frau auch immer so etwas wie ein Sieg, wenn sie einen braven Ehemann verführt. So wie eben jeder Mann, der schwer zu haben, für Frauen von besonderem Reiz ist.

Gruß, Nemo.

Im
Zusammenhang damit, dass man halt vor der Ehe früher sexuell
meist auf schmale Kost gesetzt war.

Meistens ist das umgekehrt. :wink:

Sonst würde das auch nicht so leicht funktionieren:

Zweifellos ist es für eine Frau auch immer so etwas wie ein
Sieg, wenn sie einen braven Ehemann verführt. So wie eben
jeder Mann, der schwer zu haben, für Frauen von besonderem
Reiz ist.

Dazu braucht man kein Model mit 20 sein, damit das klappt. Viele langjährigen Ehemänner sind ausgehungert nach Sex, einfach Sex, neuem Sex, anderem Sex. (Die langjährigen Ehefrauen dagegen sehnen sich meistens nach Begehrtwerden – und genau so sind auch die klassischen Affären gestrickt.)

Grüße Bellawa.

Dazu braucht man kein Model mit 20 sein, damit das klappt.
Viele langjährigen Ehemänner sind ausgehungert nach Sex,
einfach Sex, neuem Sex, anderem Sex. (Die langjährigen
Ehefrauen dagegen sehnen sich meistens nach Begehrtwerden –
und genau so sind auch die klassischen Affären gestrickt.)

Das mag in Einzelfällen so sein, in der Mehrzahl „normaler“ Ehen halte ich es eher für unwahrscheinlich. (Für die Männer.)

Die Geschlechtsverkehrsfrequenz (schönes Wort) eines durchschnittlichen Ehemannes dürfte immer noch weit höher sein, als die eines vergleichbaren Junggesellen. Sofern ihn die Ehefrau nicht allzu sehr darben lässt, kann er sexuell gar nicht ausgehungert sein.

Und auch Junggesellen rennen ja nun nicht hormongesteuert allem nach, was eine Gebärmutter hat.

Da in der Mehrzahl der Fälle auch die Männer bestimmen, was und wie es beim Sex abgeht, dürfte es auch eher selten der Wunsch nach exotischen Genüssen sein. Sachen, die die eigene Frau nicht macht und die man sich daher von einer Anderen erhofft, spielen somit auch nur noch selten eine Rolle. Moderne, aufgeklärte Frauen machen ja meistens alles mit, wovon (normale) Männer träumen. Spätestens seit Oswald Kolle.

Vielmehr ist es wohl der Reiz des Neuen, Anderen wozu ohne Zweifel auch der Kick für das Selbstbewusstsein kommt.

Sehr, sehr häufig ist auch bei Männern Liebe im Spiel, das wollen wir doch nicht vergessen.

Den Startschuss zu einer Affäre geben übrigens immer noch die Frauen.

Aber damit sind wir schon ziemlich weit vom Thema weg.

Gruß, Nemo.

Hi!

Ich verstehe meine Reaktion einfach nicht aber kenne sie ab
und an auch aus anderen Situationen so nach dem Motto
"Ich will ihn nicht aber eine andere Freundin soll er auch
nicht haben"

Gibt es da eine Erklärung für?

Ja, gibt es: Egotrip!

Du schrubst auch, du „willst“ ihn, nicht du „liebst“ ihn.

Beschäftige dich doch mal mit Liebe, und zwar zu anderen, dann wirst du vielleicht ganz neue Erfahrungen machen.

Gruß, tunefish