Muss man sich doch ernsthaft fragen nach dem Chaoten-Streik in Ostdeutschland.
Gruß
Rainer
Muss man sich doch ernsthaft fragen nach dem Chaoten-Streik in
Ostdeutschland.
Gruß
Rainer
Richtig. Was meinst du? Abschaffen wollen die sich ja eh gerade selbst.
Gruß
Frank
Muss man sich doch ernsthaft fragen nach dem Chaoten-Streik in
Ostdeutschland.
Gruß
Rainer
Hi Rainer,
Also vor dem Hintergrund, dass die Arbeitnehmer jederzeit ihre Produktion auch in die wesentlich billigeren Osteuropäischen Länder verlagern können - hat z. B. Opel-Chef Carl-Peter Forster angesprochen - ist ein Streik geradezu Selbstmord!
Die streikenden Arbeitnehmer und zukünftigen Arbeitslosen können sich späterhin bei den Gewerkschaften bedanken!
Servus
Mr. White
Hallo Mr. White,
Also vor dem Hintergrund, dass die Arbeitnehmer jederzeit ihre
Produktion auch in die wesentlich billigeren Osteuropäischen
Länder verlagern können - hat z. B. Opel-Chef Carl-Peter
Forster angesprochen - ist ein Streik geradezu Selbstmord!
Das ist eine Drohgebärde, die immer mal wieder angesprochen wird, aber so einfach ist das eben nicht. Und das haben weitsichtige Unternehmer nach schlechten Erfahrungen auch schon erkannt.
Ein Beispiel: Unser größter Geschäftspartner hat die Produktion seiner Armaturen für Gasflaschen (ist ja nicht gerade high tech) nach Slowenien ausgelagert. Die Nacharbeitung der Fehlteile war um Faktoren höher, als die Ersparnis der Lohnkosten. Mittlerweile ist die Produktion wieder in Deutschland.
Die streikenden Arbeitnehmer und zukünftigen Arbeitslosen
können sich späterhin bei den Gewerkschaften bedanken!
Am Hochfeld in Hofheim /Nähe Frankfurt kostet ein qm Bauland ca. 900€.
Wir sollen also für die Löhne des Ostens im Hochpreisland Deutschland arbeiten? Ich glaube die Gewerkschaften sind die einzigen, die der z.T. unverschämte Politik der Arbeitgeberverbände Einhalt gebieten können.
Auch die deutschen Autobauer werden erkennen, dass billige Arbeitskräfte in Polen und Arbeitslose in Deutschland dann ihre Produkte nicht mehr kaufen können. Da beisst sich irgendwann die Katze in den Schwanz.
Gruß, Joe
Hallo,
ja, Gewerkschaften sind weiterhin zeitgemäss. Lediglich das unproffessionelle Vorgehen wegen der 35 Stunden Woche zu einem der ungünstigsten Termine ist nicht der Zeit angepasst.
Wir werden und müssen weiterhin Gewerkschaften haben. Einige von uns, ich zähle mich dazu, die längst in ihrem Job keine Gewerkschaften mehr benötigen, oder sogar - ich war es ab dem 24. Lebensjahr - nicht mehr von Forderungen der Gewerkschaft einen Vorteil hatten, das Einkommen und anderen Regeln selbst verhandelt haben, müssen uns klar werden, dass die Masse der Arbeitnehmer ohne Vertretung ihre Interessen nicht mehr gewahrt sehen kann. Und auch geringere Rehcte haben werden.
Das dumme Gequatsche einiger Unternehmer, die mit dem Ausland drohen, wenn ein Tarif abgeschlossen wird, während sie längst Umsiedlungspläne im Schreibtisch aufbewahren und nur den günstigen Momnent suchen, um Begründungen für das Abwander zu haben, sind so zu verstehen, wie wenn Rumsfeld den Deutschen droht US Militär abzuziehen, wenn sei sich nicht am Krieg beteiliegn. Beide haben dasselbe Problem. Die Interessen - auch deutscher Firmen verlagern sich nach Osten. Dort sind die Märkte der Zukunft. Warum soll ein Unternehmen lange Transportwege in Kauf nehmen, wenn es vor Ort irgendwo in Polen oder Russland direkt produzieren kann ?
Die Funktionäre Hundt, Kannegiesser, Schleyer, Braun vom Arbeitgeberlager interessiert weder der deutsche Arbeitnehmer noch der deutsche Staat. Hundt ist dafür das beste Beispiel. Anderen Magersucht predigen und selbst in der Fettsucht schwelgen. Das nennt man Sparen.
Gruss Günter
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi,
in meinem CH-Arbeitsvertrag war eine 42 h Woche festgelegt (bei 24 Ferientagen und weniger Feiertagen). Ich arbeite wieder seit kurzem wieder in D und kann mich nur wundern. Eine 35h Woche bedeutet im Vergleich zu CH eine 83% Stelle (berücksichtigt man die Ferien sind es noch weniger …). Im Vergleich zu CH würde eine deutsche Arbeitswoche dann nur noch von Mo morgen bis Do mittag gehen. Und das bei vollem Lohnausgleich (das Bruttolohnniveau kann man unter Berücksichtigung der Kaufkraft durchaus vergleichen). Eine im internationalen Vergleich derart überzogene Forderung konnte nicht durchgesetzt werden.
ja, Gewerkschaften sind weiterhin zeitgemäss. Lediglich das
unproffessionelle Vorgehen wegen der 35 Stunden Woche zu einem
der ungünstigsten Termine ist nicht der Zeit angepasst.
Es ist nicht der ungünstige Termin. Die Forderung an und für sich ist Unsinn.
Wir werden und müssen weiterhin Gewerkschaften haben. Einige
von uns, ich zähle mich dazu, die längst in ihrem Job keine
Gewerkschaften mehr benötigen, oder sogar - ich war es ab dem
24. Lebensjahr - nicht mehr von Forderungen der Gewerkschaft
einen Vorteil hatten, das Einkommen und anderen Regeln selbst
verhandelt haben, müssen uns klar werden, dass die Masse der
Arbeitnehmer ohne Vertretung ihre Interessen nicht mehr
gewahrt sehen kann. Und auch geringere Rehcte haben werden.
Das ist schon richtig. Allerdings bedeutet der Verlust von Produktivität auch den Verlust von Arbeitsplätzen.
Das dumme Gequatsche einiger Unternehmer, die mit dem Ausland
drohen, wenn ein Tarif abgeschlossen wird, während sie längst
Umsiedlungspläne im Schreibtisch aufbewahren und nur den
günstigen Momnent suchen, um Begründungen für das Abwander zu
haben, sind so zu verstehen, wie wenn Rumsfeld den Deutschen
droht US Militär abzuziehen, wenn sei sich nicht am Krieg
beteiliegn.
D ist ziemlich träge geworden. Das Ausland kann durchaus attraktiv sein.
Beide haben dasselbe Problem. Die Interessen -
auch deutscher Firmen verlagern sich nach Osten. Dort sind die
Märkte der Zukunft. Warum soll ein Unternehmen lange
Transportwege in Kauf nehmen, wenn es vor Ort irgendwo in
Polen oder Russland direkt produzieren kann ?
Yepp
Die Funktionäre Hundt, Kannegiesser, Schleyer, Braun vom
Arbeitgeberlager interessiert weder der deutsche Arbeitnehmer
noch der deutsche Staat.
Auf der anderen Seite stehen die Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Man sollte die wenigen Standortvorteile die D (gute Ausbildung, hohe Produktivität) hat, nicht leichtfertig auf’s Spiel setzen.
Ciao Rossi
Hallo miteinander,
mal ganz ehrlich gesagt! Was geht mich derzeitig die CH oder andere Länder an? Wir leben wohnen und arbeiten hier in der BRD. Mein AG erwartet von mir hochklassige Arbeit, das ich den Job mache wofür andere Firmen 5 oder 6 MA beschäftigt haben. Zahlen mag er aber nur für einen.
Ja, wir brauchen Reformen, flexible Arbeitszeit und ggf. auch Gehaltsmodelle etc. aber bitte reformiert nicht immer bei den AN oder den Rentnern.
Ein BSP.
Ein, mal wieder sogenannter „DEUTSCHER TOP MANAGER“ der WEST LB erwirtschaftet einen Verlustvon 1,7 Milliarden€ (wenn ich alleine schon erwirtschaftet lese komt mir die Galle hoch; es müsste heissen der Mann war unfähig evtl. Korrupt)wird höflich gegangen und bekommt zum Dank eine 3,25 Millionen € Abfindung.
Dieser TOP MANAGER reist Unternehmen in die Insolvenz, sorgt durch seine Unkompetenz für den Abbau von Arbeitsplätzen und bekommt noch dicke Abfindungen?
Weitere BSP.? Denkt mal an Esser von D2 oder Ronnie Sommer von den „Drei mit der Mütze“ heute auch Telekom genannt.
Und, lass die AG doch mit dem Ausland drohen! Meinen die etwa dass ein polnischer AN, der im Monat 250€ verdient sich einen 40.000€ BMW leisten kann? Nein, absetzen möchten sie die Fahrzeuge dann in den USA oder in der BRD.
Und? Da kommt der Staat nicht auf den Gedanken einen Strafzoll zu erheben?
Die Bonzen schaffen Ihre Kohle ins Ausland, betreiben Schwarzgeldkonten und dürfen sich nun einer Amnestie erfreuen?
Soweit ich mich erinnern kann, hat nur der Anspruch auf Leistung der in die Sozialkassen eingezahlt hat. Komisch, ALLE bekommen Leistungen, teilweise auch doppelt, nur die, die eingezahlt haben gehen leer aus.
Abschließend noch ein Beispiel. In vielen Berufbereichen ist es dank der Technik möglich Homeoffices einzurichten; neben unnützen Mietkosten für Büroräume und anfallenden Fixkosten für Strom, Versicherungen etc. könnte der AG auch noch zur Motivation der MA sorgen. Und warum macht er es nicht?
Typisch! Wenn ich meine Sklaven nicht jeden Morgen um 08:00 in der Firma sehe kann ich Sie nicht strietzen und nerven, und überhaupt, wenn ich meine Sklaven nicht permanent beobachten kann, arbeiten die eh nicht.
Der Fisch fängt am Kopfe an zu stinken, der sitz bekanntlich vorne, da wo die TOP Manager sitzen, sie treffen Entscheidungen und fahren die Firmen vor die Wand!
Es wird Zeit dass die AN in Deutschland mal aufwachen und dem AG zeigen wo es lang geht.
So, steinigt mich!
Gruß
strangerone (der, welcher für seinen Job angemessen entlohnt werden will)
darf ich auch mal…
…dir mit Anlauf in den Hintern treten, wenn du schon bei anderen darum bettelst?
Hallo durcheinander,
mal ganz ehrlich gesagt! Was geht mich derzeitig die CH oder
andere Länder an? Wir leben wohnen und arbeiten hier in der
BRD. Mein AG erwartet von mir hochklassige Arbeit, das ich den
Job mache wofür andere Firmen 5 oder 6 MA beschäftigt haben.
Zahlen mag er aber nur für einen.Ja, wir brauchen Reformen, flexible Arbeitszeit und ggf. auch
Gehaltsmodelle etc. aber bitte reformiert nicht immer bei den
AN oder den Rentnern.
Wie tief muß man geistig sinken, um dermassen wenig Selbstbewußtsein zu besitzen, um seine Ausbeuter, schamlose, um stärkere Arschtritte zu betteln?? Was hier jeder in diesem Land mehr braucht, ist Kohle und damit verbunden persönliche Freiheit.
Ein BSP.
Ein, mal wieder sogenannter „DEUTSCHER TOP MANAGER“ der WEST
LB erwirtschaftet einen Verlustvon 1,7 Milliarden€ (wenn ich
alleine schon erwirtschaftet lese komt mir die Galle hoch; es
müsste heissen der Mann war unfähig evtl. Korrupt)wird höflich
gegangen und bekommt zum Dank eine 3,25 Millionen € Abfindung.Dieser TOP MANAGER reist Unternehmen in die Insolvenz, sorgt
durch seine Unkompetenz für den Abbau von Arbeitsplätzen und
bekommt noch dicke Abfindungen?Weitere BSP.? Denkt mal an Esser von D2 oder Ronnie Sommer von
den „Drei mit der Mütze“ heute auch Telekom genannt.Und, lass die AG doch mit dem Ausland drohen! Meinen die etwa
dass ein polnischer AN, der im Monat 250€ verdient sich einen
40.000€ BMW leisten kann? Nein, absetzen möchten sie die
Fahrzeuge dann in den USA oder in der BRD.Und? Da kommt der Staat nicht auf den Gedanken einen Strafzoll
zu erheben?Die Bonzen schaffen Ihre Kohle ins Ausland, betreiben
Schwarzgeldkonten und dürfen sich nun einer Amnestie erfreuen?Soweit ich mich erinnern kann, hat nur der Anspruch auf
Leistung der in die Sozialkassen eingezahlt hat. Komisch, ALLE
bekommen Leistungen, teilweise auch doppelt, nur die, die
eingezahlt haben gehen leer aus.Abschließend noch ein Beispiel. In vielen Berufbereichen ist
es dank der Technik möglich Homeoffices einzurichten; neben
unnützen Mietkosten für Büroräume und anfallenden Fixkosten
für Strom, Versicherungen etc. könnte der AG auch noch zur
Motivation der MA sorgen. Und warum macht er es nicht?Typisch! Wenn ich meine Sklaven nicht jeden Morgen um 08:00 in
der Firma sehe kann ich Sie nicht strietzen und nerven, und
überhaupt, wenn ich meine Sklaven nicht permanent beobachten
kann, arbeiten die eh nicht.Der Fisch fängt am Kopfe an zu stinken, der sitz bekanntlich
vorne, da wo die TOP Manager sitzen, sie treffen
Entscheidungen und fahren die Firmen vor die Wand!
Was geht dich anderer Leute Kohle an? Könnte dich doch nur freuen, wenn wieder ein Zettelsortierer pleite geht.
Es wird Zeit dass die AN in Deutschland mal aufwachen und dem
AG zeigen wo es lang geht.
Klar, bettel sie um ein Reförmchen wie Hundchen um ein Leckerli. Immerfein artig, so ists recht mein guter…
So, steinigt mich!
Wäre damit erledigt. Tats wenigstens weh genug?
Gruß
strangerone (der, welcher für seinen Job angemessen entlohnt
werden will)
Fein Männchen machen bei Herrchen, denk dran!
Gruß
Frank
Hallo Frank,
entweder hast Du zuvor zu tief ins Glas geschaut oder Du bist nicht in der Lage eine Aussage zu interpretieren! In meinem Posting habe ich nicht um irgendetwas gebettelt sondern Missstände aufgezeigt!
Wenn ich schreibe das es Zeit wird, dass der AN (für Dich ausgeschrieben, Arbeitnehmer) dem AG (auch dieses für Dich ausgeschrieben, Arbeitgeber) mal zeigt wo es langgeht, frage ich mich wie Du in Deinem … dazu kommst, das es sich hier um betteln handeln könnte?
Also erstmal … ausschlafen, nochmals nachlesen, versuchen zu verstehen und ggf. erneut posten.
Mit Tritt zurück
strangerone.
Hallo Stranger,
sieh es nicht so eng, war sicherlich überspitzt provokant. War absicht, zum nachdenken anregend.
entweder hast Du zuvor zu tief ins Glas geschaut oder Du bist
nicht in der Lage eine Aussage zu interpretieren! In meinem
Posting habe ich nicht um irgendetwas gebettelt sondern
Missstände aufgezeigt!
Oh doch, du hast um Reformen gebettelt, um flexiblere Arbeitszeiten, Gehaltsmodelle:
Ja, wir brauchen Reformen, flexible Arbeitszeit und ggf. auch
Gehaltsmodelle etc. aber bitte reformiert nicht immer bei den
AN oder den Rentnern.
und dann hast du noch gebeten (wirklich: „bitte“), dass es nicht bei den Schwachen gemacht wird.
Kennst du einen Fall nach der Wende, bei welchem eine Reform was positives brachte? Dein Hintern ist den AG vollkommen egal, weil sein Profit stimmen MUSS, deshalb trat ich mal heftigst hinein und machs gleich nochmal. Nur zu deinem Selbstschutz 
Wenn ich schreibe das es Zeit wird, dass der AN (für Dich
ausgeschrieben, Arbeitnehmer) dem AG (auch dieses für Dich
ausgeschrieben, Arbeitgeber) mal zeigt wo es langgeht, frage
ich mich wie Du in Deinem … dazu kommst, das es sich hier um
betteln handeln könnte?
Das hat ja Marx gesagt, richtig. Aber von bitten und Reformen habe ich bei ihm nix gelesen. Ein Kapitalismus ist nicht vorteilhaft reformierbar, da er an eine Profitrate gebunden ist, die tendenziell abnimmt.
Also erstmal … ausschlafen, nochmals nachlesen, versuchen zu
verstehen und ggf. erneut posten.Mit Tritt zurück
Da haste den falschen getroffen. Tritt den so tief in den Hintern, der sich deiner dir zustehenden Kohle bemächtigt, wenn es soweit ist, damit dieserjene dies für den Rest seines Lebens und für alle Ewigkeit schmerzhaft spüren wird.
strangerone.
furztrockene Grüße:
Frank
zum thema WestLB
Moin moin
Ein, mal wieder sogenannter „DEUTSCHER TOP MANAGER“ der WEST
LB erwirtschaftet einen Verlustvon 1,7 Milliarden€ (wenn ich
alleine schon erwirtschaftet lese komt mir die Galle hoch; es
müsste heissen der Mann war unfähig evtl. Korrupt)wird höflich
gegangen und bekommt zum Dank eine 3,25 Millionen € Abfindung.Dieser TOP MANAGER reist Unternehmen in die Insolvenz, sorgt
durch seine Unkompetenz für den Abbau von Arbeitsplätzen und
bekommt noch dicke Abfindungen?
Nur mal eben angemerkt, als ehemals Mitarbeiter im WestLB Konzern kann ich vielleicht einiges in den Raum werfen. Sengera hat den schlimmsten aller Jobs übernommen, eine Bank, die gnadenlos verdienen konnte, weil das Land NRW im Kreuz war in einer gnadenlos gut verdienenden, aber aufgeblasenen Branche, auf Marktgegebenheiten einzustimmen. Im Prinzip werden die nur gerade von einer Anstalt öffentlichen Rechts auf eine Standardbank zurecht geschrumpft. Das er den Job dann eben nicht erfüllt hat, liegt eben nur bedingt an ihm und auch ne Menge an dem guten Herrn Neuber. Nur eines lass ich bei dem Mann nicht gelten, er war in meinen Augen nicht korrupt, dazu hat er sich zu schnell zu viele Feinde gemacht, insbesondere im Kreise der Freunde seines Vorgängers. Vielleicht war vielleicht das sein Fehler.
Ob der Umbau einer normalen Landesbank zu einer weltweiten Investmentbank falsch ist, kann ich nicht beurteilen, aber sag mir eine Bank heute, die (insbesondere mit diesen Gesellschaftern und der Struktur) Gewinne macht?
Ausserdem, eigentlich entspricht die Abfindung der eines normalen Angestellten (pro Jahr ein halbes Monatsgehalt, bei der Methode des Rauswurfs ein wenig mehr), nur eben auf die Position bezogen.
Verstehe mich nicht falsch, ich glaube nach wie vor, dass in dem Laden ne Menge falsch läuft, ich denke nur, dass Sengera eigentlich von Anfang an keine Chance hatte und seinen Job, nämlich den Umbau, gemacht hat. Leider hat er den Umsatz dabei aus den Augen verloren. Zusätzlich ist der Verlust meines Wissens auf eher wenige, teure Projekte zurück zu führen.
Sorry, musste ich mal loswerden, auch wenn ich wahrscheinlich der einzige Mensch in der westlichen Hemisphäre bin, der etwas Mitleid mit Sengera hat.
Gruß
ALex
Richtig. Was meinst du? Abschaffen wollen die sich ja eh
gerade selbst.
Gruß
Frank
Ich bin einer der betroffenen Ossis und frage mich da nur, wie kann der Gewerkschaftsvorstand so einfach den Streik beenden? Wäre da nicht eine Urabstimmung nötig gewesen?
MAG
Ernesto
Hallöchen,
Das dumme Gequatsche einiger Unternehmer, die mit dem Ausland
drohen, wenn ein Tarif abgeschlossen wird, während sie längst
Umsiedlungspläne im Schreibtisch aufbewahren und nur den
günstigen Momnent suchen, um Begründungen für das Abwander zu
haben[…]
[…]Märkte der Zukunft. Warum soll ein Unternehmen lange
Transportwege in Kauf nehmen, wenn es vor Ort irgendwo in
Polen oder Russland direkt produzieren kann ?
um mal einen Eindruck zu verschaffen, wie es derzeit z.B. in der Automobilindustrie aussieht: Die wenigen Abnehmer quetschen ihre Zulieferr bis aufs letzte aus. Produktionsplaner wander beim Zulieferer durch die Produktionshallen und notieren jedes Einsparungspotential, das sie sehen, unabhängig davon, ob es sich verwirklichen läßt. Ein paar Tage später kommt ein Brief, in dem steht, daß man den Preis für Produkt A aufgrund der aufgefundenen Einsparungspotentiale um X Prozent reduziert. Der Zulieferer kann dann selber sehen, wie er das umsetzt.
Und hier kommen wir zu Osteuropa: Einer meiner Kunden ist neulich mit einem Werk umgezogen und zwar von Ungarn nach Rumänien, wobei er gerade mal ca. 8 Jahre vorher von der Tschechei nach Ungarn gezogen ist. Da geht es mitnichten um Kundennähe, sondern um Unterschiede bei den Stundenlöhnen im Nachkommabereich.
Wenn also in Deutschland am Lohnrädchen oder an der Arbeitszeit im Metallbereich gedreht wird, gibt es genau drei Möglichkeiten:
- Pleite
- Arbeitsplatzabbau
- Betriebsverlagerung.
Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Gruß,
Christian
Muss man sich doch ernsthaft fragen nach dem Chaoten-Streik in
Ostdeutschland.Also vor dem Hintergrund, dass die Arbeitnehmer jederzeit ihre
Produktion auch in die wesentlich billigeren Osteuropäischen
Länder verlagern können - hat z. B. Opel-Chef Carl-Peter
Forster angesprochen - ist ein Streik geradezu Selbstmord!Die streikenden Arbeitnehmer und zukünftigen Arbeitslosen
können sich späterhin bei den Gewerkschaften bedanken!
Also Mr. White,
Infineon hat für sein Werk in Dresden 1,4 Milliarden EURO an Subventionen kassiert, und überlegt jetzt, seine Firmenzentrale in ein Niedrigsteuerland auszulagern, weil hier ja die Steuern so hoch sind. Dass die Subventionen aus Steuergeldern finanziert sind und die maßlosen Forderungen der Großkonzerne nach Subventionen auch mit ein Grund für das hiesige Steuerniveau sind, interessiert diese Glücksritter aber nicht weiter. Was lernen wir daraus: Großkonzerne sind nicht an einer Vollbeschäftigung oder sozialen Frieden (was für ein Unwort in Vorstandsetagen!) interessiert, sondern ausschliesslich und allein an der Profitmaximierung, und zwar der eigenen. Wie sagte einer, der an der Finanzblase des Neuen Marktes beteiligt war: Der Grund für Wirtschaft ist Gier und Machtgeilheit.
Bei welchen Gewerkschaften sollen wir uns jetzt bedanken, wenn Infineon seine Zentrale ins Ausland verlegt?
Gruß
Michael
Hallo,
Infineon hat für sein Werk in Dresden 1,4 Milliarden EURO an
Subventionen kassiert, und überlegt jetzt, seine
wenn Du die unsägliche Ostdeutschlandsubventionierung meinst, mit der man „versehentlich“ dort die frühere Industrie flächendeckend plattgemacht hat, sollten wir uns allerdings in der Tat nicht bei den Gewerkschaften bedanken, sondern bei der früheren Bundesregierung.
Gruß,
Christian
Link
Hi Ernesto,
in diesem unten gelinkten Artikel fand ich eine überzeugende Analyse der Situation mit dem gescheiterten Streik und den Gewerkschaften überhaupt, wenn man Schriften der Trotzkisten auch immer vorsichtig lesen muss.
http://www.wsws.org/de/2003/jun2003/igm-j28.shtml
Gruß
off topic
Hi peet,
… wenn man Schriften der Trotzkisten
auch immer vorsichtig lesen muss.
Habe ich auch lange gedacht. Nachdem ich mich aber lange genug damit beschäftigt habe, musste ich zu dem Schluß kommen, dass das die einzigen sind, deren Theorie sauber und stimmig ist, wenn auch unvollständig. Es sind im übrigen die einzigen in Deutschland.
Gruß
Frank
Selbstverständlich darfst Du auch nocheinmal posten, ist ja ein öffentliches Forum.
Nur verschwende ich ungerne kostbare Zeit mit Diskussionsteilnehmern, welche nicht mehr bieten können als Polemik und persönliche Angriffe, desweiteren nicht in der Lage sind, Meinungen anderer Teilnehmer zu hinterfragen oder sich die Mühe machen, diese verstehen zu wollen.
In diesem Sinne, schönen Abend und machs gut.
strangerone
Hallo Alex,
warum sollte man jemanden eine solche Aussage oder Sichtweise übel nehmen?
Es ist nicht nur OK sondern auch hoch interessant, wenn jemand etwas von der Interna kennt und zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen kann.
Was ist denn mit den weiteren beteiligten? Serenga hat ja nicht die alleinige Entscheidungsgewalt gehabt, zumindest der Presse entnehmbar; oder ist er nun der alleinige Sündenbock?
Gruß
strangerone
Hallo,
etliche Banken - und darunter die ein oder andere Landesbank - verspürten in den letzten Jahren das Bedürfnis, voll in das internationale Geschäft einzusteigen. Dabei spielten Risikoerwägungen nur eine untergeordnete Rolle, Hauptsache, man war bei den Big Players dabei.
Diese Strategie ist bei der WestLB von Neuber eingeschlagen und von Sengera fortgesetzt worden. Bei der WestLB ist wie in vielen anderen (so auch unserem) Häusern klar erkennbar, daß der Vorstand Zeichen setzen wollte, unabhängig davon, ob das gewollte Geschäft verstanden wurde oder nicht.
Was ist denn mit den weiteren beteiligten? Serenga hat ja
nicht die alleinige Entscheidungsgewalt gehabt, zumindest der
Presse entnehmbar; oder ist er nun der alleinige Sündenbock?
Er ist derjenige, der am Ruder war, als die Sache den Bach runterging. Natürlich ist Neuber derjenige gewesen, der vor etlichen Jahren den Kurs der WestLB weg von der traditionellen Aufgabe als „Hüterin“ der NRW-Sparkassen in Richtung internationale Großbank setzte. Wie so oft, ist der eigentliche „Verbrecher“ schon am sicheren Ufer, wenn das Schiff sinkt. Sengera konnte nur Chef werden, weil er die Linie von Neuber vertrat, insofern trägt er eine nicht unerhebliche Mitschuld.
Nach Aussagen, wobei ich die Quelle ich nicht preisgeben werde, ist Sengera aber außergewöhnlich unfähig gewesen. Nicht umsonst hat die BaFin ernsthafte Zweifel an seiner Befähigung geäußert, ein Kreditinstitut leiten zu können. Ein derartiges Urteil ist in der deutschen Finanzgeschichte einmalig und sollte entsprechend gewürdigt werden.
Gruß
Christian