Hallo
bei Erinnerungen und Erfahrungen gibt es keine Diskussion „im
Volk“, dass diese im Gehirn gespeichert sind.
Können Ess- und Trinkgewohnheiten in den Organen schlummern,
welche von einem anderen Spendern kommen?
Äh nein, aber die Verträglichkeit könnte sich verändern. Und dadurch vielleicht auf Dauer ETWAS das Wahlverhalten. Beispielsweise wenn der transplantierte Prankreas von jemandem ist, der bestimmte Eiweiße aufgrund einer sehr aktiven Bauchspeicheldrüse gut verdauen konnte.
Fakt ist ja, dass z.Bsp. Alkohol - im Gegensatz zu Drogen (?)
- auch körperlich abhängig macht.
OK, was der Spruch bedeutet, das wiess wohl Jens allein. Was soll denn ne Droge in deinen Augen sein? Ich zähl mal ein paar auch süchtigmachende auf:
Nicotin, Coffein (Suchtfaktor relativ gering), Cokain, Morphium (und Opium, Heroin und noch anderes), verschiedene Amphetamine, Diazepam…
Die Liste wär von mir beliebig fortsetzbar aber das bringt nischt im Moment.
Steckt diese körperliche
Abhängigkeit im Organ oder auch letztendlich im Gehirn, ein
Organ hat ja keine Erinnerungsfähigkeiten. Oder?
Das hat es nicht, aber eine Leber von einem Abhängigen hat uU schon deutliche Veränderungen durchgemacht. Wenn das Organ aber nicht zu gebrauchen ist, dann wird auch nicht transplantiert. Das ist doch klar.
Interessant wäre, ob jemand nach Organspenden zu Alkohol neigt
und gerade zu witzig wäre es, wenn er zu bestimmten Sorten
neigt, z.Bsp. Bier oder Wein - wie der Spender. Gibt es da
Untersuchungen?
Keine Ahnung, aber eine Leber eines Alkoholkranken verpflanzt kein vernünftiger Mediziner
Dass jemand plötzlich gerne tanzt oder malt, wie der Spender,
würde ich eher zu den Legenden zählen. Oder?
Weiss ich nicht, aber köntest Du von ausgehen.
VG, Stefan