Unsinn
Hallo,
LEDs sind nicht wie normale Glühlampen dimmbar, weil sie eine
alles andere als lineare Verlaufkurve der abgegebenen
Helligkeit zum Strom haben.
Das ist Unsinn.
Es ist gerade so, daß die Lichtleistung von LED ziehmlich
genau linear zum Strom ist, ganz im Gegensatz zur Glühlampe,
die sich ja bekanntlich wie ein Kaltleiter verhält.
Allerdings ist die Helligkeit tatsächlich nicht linear zum
Strom, was allerdings am logarithmischen Helligkeitsempfinden
des Auges liegt.
Ein zweiter deutlicher Unterschied zur Glühlampe ist, daß die
LED auch beim Dimmen ein annähernd konstantes Spektrum beibehält
(auch wenn ich denke, daß dieses nicht gut geeignet ist um
Bilder zu beleuchten).
Bei Glühlampen ändert sich ja logischerweise mit dem abdimmen
die Strahlungscharakteristik (Farbtemp.) in Richtung rot.
Zudem: wird die Durchlaßspannung unterschritten, geht die LED
einfach ganz aus.
–> Dimmbarkeit: nein.
Das ist zwar richtig, aber was hat das mit dem Strom zu tun?
LED werden eh nicht mit einer Spannungsquelle, sondern eben
mit einer Stromquelle betrieben.
Wenn man so wenig Ahnung von etwas hat, sollte man sich nicht
so weit aus dem Fenster lehnen 
Eine andere Möglichkeit ist die Versorgung der LED mittels
einer PWM (Puls-Weiten-Modulation).
Das ist mal richtig. Allerdings wird dann der LED-Strom
moduliert.
Die gibt es fertig aufgebaut, z.B. als Drehzahlsteller für
Gleichstrommotore.
Grrrr …Na prima. Eine Motor-PWM für eine LED-Lampe 
Und in den alten Golf bauen wird einen Motor vom Leopard II
als Ersatzteil ein
)
Tatsächlich ist sie in den Momenten, wo sie eingeschaltet ist,
auch wirklich 100%ig an. Das Problem mit der Kennlinie (s.o.)
gibt es aulso in diesem Fall nicht.
Mit der Kennlinie gibt’s auch bei Konstantstromregelung keine
Probleme. Sowas kann man auch als Schaltnetzteil mit Wirkungsgrad
über 80% bauen.
Gruß Uwi