inwieweit können leere mails, die sichtbar keinen Anhang enthalten, eigentlich gefährlich werden. Ich erhalte öfter mails mit einer KB-Zahl von ca. 40 - 120. Wenn ich sie dann öffne (was nicht immer zu verhindern ist, Neugierde siegt im Zweifelsfall, weil die Gefahr besteht, daß ich sonst mails lösche, die wirklich an mich gerichtet sind), ist nichts drin. Andererseits habe ich noch keine sichtbaren Schäden an irgendwelchen Anwenderprogrammen oder Dateien gehabt. Gut, irgendwas ist immer mal nicht in Ordnung, aber ob es da einen Zusammenhang zu den mails gibt? Norton Anti Virus, den ich regelmäßig drüberlaufen lasse, hat bei mir noch nichts entdeckt.
es handelt sich warscheinlich um Mails mit dem „KLEZ“-Virus, da wird der (vorhandene) Anhang oftmals nicht angezeigt. Gefährlich ist der vor allem, wenn Outlook (oder O-Express) zum Einsatz kommt, dann verteilt sich die Möhre übers Adressbuch weiter.
Ich maile mit Notes, da kann ich dem Zeugs den Stinkefinger zeigen.
was ich nicht verstehe ist, wie der Virus sich den auf den Weg machen kann, wenn der Anhang unsichtbar ist. Wenn man bei einem sichtbaren Anhang erst draufklicken muß auf den Anhang, damit sich der Virus fortpflanzt, müßte das ja heißen, daß man nachdem öffnen der mail noch einmal klicken und dabei ganz unbeabsichtigt den unsichtbaren Anhang treffen müßte. Aber wahrscheinlich ist die Technik einfacher, ich denke wohl zu analog. Übrigens verwende ich auch kein Outlook, es muß ja nicht alles von MS sein.
Gruß
Jörg
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was ich nicht verstehe ist, wie der Virus sich den auf den Weg
machen kann, wenn der Anhang unsichtbar ist. Wenn man bei
einem sichtbaren Anhang erst draufklicken muß auf den Anhang,
damit sich der Virus fortpflanzt, müßte das ja heißen, daß man
nachdem öffnen der mail noch einmal klicken und dabei ganz
unbeabsichtigt den unsichtbaren Anhang treffen müßte. Aber
wahrscheinlich ist die Technik einfacher, ich denke wohl zu
analog. Übrigens verwende ich auch kein Outlook, es muß ja
nicht alles von MS sein.
Das „rettet“ Dich auch vor dem Virus. Die Technik ist wirklich einfacher. Outlook hat mit den Standardeinstellungen die „nette“ Eigenschaft, Anhänge mit bestimmten Endungen automatisch auszuführen - dussligerweise eben auch die Virenscripte.
Wenn man das abschaltet, ist Outlook auch sicher - warum die gefährliche Einstellung Standard sein muß, kann mir aber auch niemand wirklich schlüssig erklaren, nicht mal Onkel Bill
Wie abschalten?
Hallo,
Wie schalte ich das in Outlook Express ab?
Und zwar so, das noch ungefährliches wie Bilder angezeigt werden?
Chris
Das „rettet“ Dich auch vor dem Virus. Die Technik ist wirklich
einfacher. Outlook hat mit den Standardeinstellungen die
„nette“ Eigenschaft, Anhänge mit bestimmten Endungen
automatisch auszuführen - dussligerweise eben auch die
Virenscripte.
Wenn man das abschaltet, ist Outlook auch sicher - warum die
gefährliche Einstellung Standard sein muß, kann mir aber auch
niemand wirklich schlüssig erklaren, nicht mal Onkel Bill
so
Hi,
„active scripting“ (nicht verwechseln mit ActiveX, obwohl man das gleich mit abschalten sollte) muss abgeschaltet werden, unter Interneteinstellungen->Sicherheit im Internet Explorer (die Einstellungen gelten auch für Outlook) - und zwar für alle Bereiche. ausführlicher und mit Patches nachzulesen z.B. hier:
ist ja immer lustig ein programm für seine verhaltensweisen verantwortlich zu machen. ein ordentlich eingestelltes outlook verteilt nichts und ist ebenso sicher wie jedes andere groupware-programm.
(richtig ist: ms sollte die einstellungen der standardauslieferung ändern)
ist ja immer lustig ein programm für seine verhaltensweisen
verantwortlich zu machen.
(richtig ist: ms sollte die einstellungen der
standardauslieferung ändern)
Wie Du in Klammern richtig bemerkst, machee ich nicht das Programm für meine Verhaltensweisen verantwortlich, sondern für eben die auch von Dir kritisierten Voreinstellungen. Nur ging es im Posting generell um den Virus, daher habe ich das Progrämmle nur kurz erwähnt. Es ist auf grund der Voreinstellungen nunmal häufig der Auslöser.
Ich bin beruflich ein Computerfritze und kenne die Tücken, ich verstehe aber jeden Nutzer, der sich nur mit der Bedienung seines PC beschäftigt und der sagt: „Solange ich nichts verstelle, sollte mein Programm sichere Einstellungen haben.“
Gruß,
Micha
P.S. im übrigen liegen die Sicherheitslöcher in diesem Fall allerdings nicht nur an den Einstellungen, sondern auch an schlampiger Programmierung (siehe Patch, der active scripting verfügbar maacht, ohne die Virenschleuder anzuwerfen)- da unterscheidet sich MS Outl. aber nicht wesentlich von anderen…