Sind Makler wirklich die Abzocker?

Mein Kollege Thilo schreibt:

"im verkauf geht es um größere summen und tiefgreifendere dinge. die tätigkeit ist mit erheblich mehr aufwand verbunden und hier sieht der kunde auch meist mehr vom makler:smile:
ein immobilienmakler ist ein vermittler. er soll also vermitteln zwischen den interessen des anbieters und interessenten und, ja, er wird meist von beiden seiten bezahlt. wenn dies zur zufriedenheit beider seiten geschieht, hat er seinen job gut gemacht.
so wie du (und ich) empfiehlst, zum immobilienkauf einen fachmann zu befragen, sollte es auch umgekehrt zum verkauf sein. macht das nicht sinn? es geht um große summen und im ernst, was machen da schon die paar prozent? der notar bekommt ca. 1,5% für ein schriftstück, das er 1000 mal wiederverwendet mit kleinen abänderungen, ein paar stunden arbeit (und ein langes studium), da regt sich niemand auf. der staat kommt und will einfach so 3,5% und macht gar nichts dafür. sind schon 5% weg. schon einmal gefragt, warum die preise meistens rund sind und wie viel geld dadurch mehr bezahlt wird, oder weniger. Kaum ein kaufvertrag in dem nicht auf z.b. 450.000 anstatt 454.000 gerundet wird.
aber noch einmal, die aufgabe des maklers ist es, beide seiten zusammenzubringen und die immobilie zu einem marktüblichen preis zu verkaufen. seine aufgabe ist nicht für den käufer den niedrigsten preis zu erzielen, so sind die spielregeln. seine arbeit besteht im zusammenbringen der parteien und standpunkte. für alles andere gibt es kaufberater, buyer´s broker oder was auch immer, oder die eigene erfahrung (welche ja bekanntlich die bitterste art ist um zu lernen:wink:

grüße
Thilo"

Ok, Thilo, nun mein Statement. Ich bin bereit einem Makler 6 % des Kaufpreises (bei 150.000 €) 9.000 € zu zahlen, wenn folgende Dienstleistungen erbracht werden:

Beispiel: Altimmobilie EFH zur Eigennutzung

  1. Banküberprüfte Kaufpreisermittlung,
  2. Sanierungskostenschätzung,
  3. Bestandsgutachten mit Mängelliste,
  4. Kurzexpose´
  5. Langexpose´ mit Verbrauchs- und Nebenkostenberechnungen
  6. Erstellung einer Immobiliendokumentation mit Bestandsplänen,
  7. Recherche (Baulastenverzeichnis, Erschließungsmaßnahmen),
  8. Erstellen eines Werbeplanes,
  9. Umsetzen des Werbeplanes,
    10.Interessentensammlung,
    11.Finanzierungscheck der Interessenten,
    12.Vorverhandlung mit den Interessenten,
    13.Finanzierungsbegleitung der Interessenten,
    14.Abstimmen des Notarvertrages und
    15.Persönliche Anwesenheit bei der Beurkudung.

Um die von mir gewünschten Aufgaben fachlich zubewältigen muss der Makler mindestens Immobilienfachwirt sein oder eine vergleichbare Ausbildung besitzen.

Sollte ein Makler so arbeiten und so ausgebildet sein, dann bezahle ich gern 6 %. Ich habe bisher in meiner Tätigkeit sehr wenige kompetente Makler getroffen. Dies mag man mir verzeihen.

Thilo die Worte höre ich wohl, doch allein mir fehlt der Glaube.

Solange es Feld-, Wald- und Provisonsmakler gibt, die irgendwann mal keine Lust mehr hatten ihren Beruf erlernten Beruf auszuüben, werde ich keine 6 & bezahlen und kann es auch keinem Kunden raten. Es gibt eine so genannte Tipp-Provision und die beträgt 1 % der Kaufsumme. Damit ist eine Adresse sehr gut bezahlt.

jein
Hallo,

vorweg: Makler leben denk ich mal von einer Mischkalulation. Mal klappt es, mal klappt es nicht.
Das die Provision anteilig vom Verkaufspreis berechnet wird ist absolut üblich, es gibt genug andere Berufe, wo genauso verfahren wird. (Rechtsanwälte, Gutachter, die ganze Finanzbranche)

Wer keinen Makler will, soll auch keinen einschalten.

Was mich aber extrem aufregt sind diese dämlichen Ausschließlichkeitsverträge mit Verkäufern oder Vermietern. Piepsegal, wie der Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer zustandegekommen ist, der Makler bekommt Provision. Absolut katastrophal und ich denke hier liegt die Wurzel dieser ganzen Diskussion.

Aber auch hier: Kein Verkäufer wird dazu gezwungen, also bitte Augen auf bei jeder Unterschrift.

Viele Grüße

Laber

Hoher Anteil Abzocker
Hallo,
ich denke ein Großteil der Makler ist durchaus in die Kategorie Abzocker einzuordnen. Nicht alle, es gibt auch durchaus seriöse Damen und Herren, die darum bemüht sind beide Seiten, Käufer und Verkäufer, bestens zu beraten. Nur leider, leider tummeln sich in diesem (Haifisch)becken auch viele Individuen, die sich halt mit wenig Arbeit das schnelle Geld erhoffen. Es wird ihnen auch mehr als einfach gemacht.
Rechtlich gesehen kann jeder von heute auf morgen Makler werden. Makler für Häuser, Versicherungen, Autos, Vermietungen jeglicher Art, Finanzanlagen etc… Dazu bedarf es lediglich eines Antrags bei der entsprechenden Behörde, der Nachweis nicht vorbestraft zu sein und der Nachweis selber noch nie einen Offenbarungseid geleistet zu haben. Auch, wenn die beiden letzteren Nachweise nicht gebracht werden können, finden sich Mittel und Wege trotzdem noch als Makler Tätig zu werden.
Und los geht´s.
Von der Materie Immobilie, um hier einmal beim Objekt des Interesses zu bleiben, braucht ein Immobilienmakler kein Fachwissen zu haben. Und genau deshalb hat der Beruf Makler auch so ein mieses Image. Makler übernehmen für nichts in ihren Exposés eine Haftung und können deshalb auch immer alles mögliche vollmundig versprechen. Immer mit dem Hinweis, sich natürlich auch nur auf das verlassen zu können, was Ihnen der Verkäufer anvertraut hat.
Ein seriöser Makler liefert in der Tat all das, was Roger in seinem Posting erwartet:

  1. Banküberprüfte Kaufpreisermittlung,
  2. Sanierungskostenschätzung,
  3. Bestandsgutachten mit Mängelliste,
  4. Kurzexpose´
  5. Langexpose´ mit Verbrauchs- und Nebenkostenberechnungen
  6. Erstellung einer Immobiliendokumentation mit Bestandsplänen,
  7. Recherche (Baulastenverzeichnis, Erschließungsmaßnahmen),
  8. Erstellen eines Werbeplanes,
  9. Umsetzen des Werbeplanes,
    10.Interessentensammlung,
    11.Finanzierungscheck der Interessenten,
    12.Vorverhandlung mit den Interessenten,
    13.Finanzierungsbegleitung der Interessenten,
    14.Abstimmen des Notarvertrages und
    15.Persönliche Anwesenheit bei der Beurkudung

Nur wie soll er/sie das können, wenn die entsprechende Ausbildung fehlt?
Ich habe in meiner Tätigkeit schon erlebt, dass mich ein Makler beauftragt hat, für Ihn ein Haus zu begutachten, dass er für sich selbst kaufen wollte.
Wie will dieser Mensch dann seine Kunden allumfassend beraten?
Und wie Roger schon schreibt, für die reine Vermittlung zweier Interessenten ist 1% Courtage absolut ausreichend.

Mit freundlichen Grüßen,
Frank Scholtysek

Hallo,

das Problem bei Maklern ist, dass das Prinzip „wer bestellt, bezahlt“ (zumindest scheinbar) nicht gilt.

Der Verkäufer beauftragt einen Makler. Zahlen soll aber der Käufer/Mieter. Logisch, dass der Käufer/Mieter, der keinen Nutzen vom Makler hat, nicht gut auf diesen zu sprechen ist.

Hallo,

das Problem bei Maklern ist, dass das Prinzip „wer bestellt,
bezahlt“ (zumindest scheinbar) nicht gilt.

  1. Problem:
    Die meisten Makler tun nix und wollen dafür einen Haufen Geld! Nach 1 Jahr Wohnung-/Haussuche halte ich von den meisten Makler nun noch weniger, als schon zuvor. Exposé zusenden? Hää?? Warum sollte ich das? Kommste gefälligst vorbei und holen es sich ab!

Gruß
Falke

Hallo allerseits,

da ich dieses Thema schon interessant finde, hier noch ein paar Gedankenansätze von mir.

Hallo,
ich denke ein Großteil der Makler ist durchaus in die
Kategorie Abzocker einzuordnen.

dem schließe ich mich an

Nicht alle, es gibt auch
durchaus seriöse Damen und Herren, die darum bemüht sind beide
Seiten, Käufer und Verkäufer, bestens zu beraten. Nur leider,
leider tummeln sich in diesem (Haifisch)becken auch viele
Individuen, die sich halt mit wenig Arbeit das schnelle Geld
erhoffen.

diese sinken aber in der Regel ziemlich schnell wieder auf den Beckenboden, da auch in diesem Geschäftbereich Qualität und Service gefragt ist. Die unwissende Oma Käthe bescheißen und sich danach die die Hände reiben ist sicher in jeder Branche möglich, ein Seniorenheim an engliche Investoren zu verkaufen erfordert 100%ige Korrektheit, solbald dort Zweifel an der Seriösität aufkommen wars das und auch mögliche Folgeaufträge sind passé.

  1. Banküberprüfte Kaufpreisermittlung,

wie ermittelt die Bank einen Kaufpreis? Meist orientert sie sich am Exposé des Maklers, abgesehen vom Bodenrichtwert des Grundstückes. In der Bank sitzen in der Regel noch unwissendere Personen als die berüchtigten Makler.

  1. Sanierungskostenschätzung,

Unterstreiche „Schätzung“, da sind Erfahrungswerte
gefragt, im besten Falle wird sogar noch bei der Sanierung unterstützt.

  1. Bestandsgutachten mit Mängelliste,

hier kommt das Wort Gutachten vor. Gutachten sollten in meinen Augen auch immer von Gutachtern ausgeführt werden. Solche Sachen übernehmen wohl eher Ingenieurbüros…

  1. Kurzexpose´

klar

  1. Langexpose´ mit Verbrauchs- und Nebenkostenberechnungen

klar

  1. Erstellung einer Immobiliendokumentation mit Bestandsplänen,

die Erstellung d. Bestandspläne ist in meinen Augen ebenfalls wieder Aufgabe eines Ingeneurbüros, Dokumentation ist klar

  1. Recherche (Baulastenverzeichnis, Erschließungsmaßnahmen),

klar

  1. Erstellen eines Werbeplanes,

Betrifft eher die Verkäufer, kommt aber immer auf die Art der Kundenbindung drauf an.
Generell sollte mit Kunden die vorgehensweise besprochen sein und regelmäßig Rücksprache gehalten werden.

  1. Umsetzen des Werbeplanes,

klar

10.Interessentensammlung,

klar

11.Finanzierungscheck der Interessenten,

klar, ist jedoch mit etwas Fingerspitzengefühl zu behandeln

12.Vorverhandlung mit den Interessenten,

klar

13.Finanzierungsbegleitung der Interessenten,

klar

14.Abstimmen des Notarvertrages und

klar

15.Persönliche Anwesenheit bei der Beurkudung

klar

Ich habe in meiner Tätigkeit schon erlebt, dass mich ein
Makler beauftragt hat, für Ihn ein Haus zu begutachten, dass
er für sich selbst kaufen wollte.

Es gibt in diesem Forum Mitglieder, welche regelmäßig predigen daß ein Haus vor einem Kauf begutachtet werden soll, damit danach die Heulerei nicht sein muß. Lässt ein Makler ein Haus begutachten ist es plötzlich falsch? Mir nicht nachvollziehbar. Ich will die beiben Wörter einmal direkt nebeneinander stellen: Makler/Gutachter

Okay, enden beide mit -er, aber sonst kann ich nicht viel Gemeinsamkeiten erkennen.

Wie will dieser Mensch dann seine Kunden allumfassend beraten?

Eine allumfassende Beratung kann nicht von nur einem Menschen kommen. Ein Makler ist in meinen Augen eher der Knotenpunkt an dem diese Informationen zusammenlaufen. Außerdem sollte er die entsprechenden Kontakte besitzen.

Und wie Roger schon schreibt, für die reine Vermittlung zweier
Interessenten ist 1% Courtage absolut ausreichend.

höchstens. hingehen, ein Haus zeigen und die Hand aufhalten kann jeder…

Worauf hier noch nicht eingegangen wurde ist die verknüpfung von Kontakten. Im Einfamilienhausbereich o. Ä. spielen Kontakte keine sehr große Rolle, sobald es jedoch in andere Preisklassen geht, sprich auf dem Exposé kein Haus sondern ein Hotel, eine Fabrik, ein Krankenhaus
oder eine Wohnanlage steht, geht es gar nicht ohne Gutachter, Rechtsanwälte oder Bankenexperten. Es gibt auch Fachmakler, welche sich auf gewisse Bereiche spezialisieren.

Fazit: Makler ist nicht gleich Makler und das Becken ist sehr groß

Grüße aus Berlin

Daniel

Moinsen!

  1. Banküberprüfte Kaufpreisermittlung,

15.Persönliche Anwesenheit bei der Beurkudung.

Dafür gibts nen Stern, is mal ne feine „Verhandlungsgrundlage“ für nen Makler-Termin!

Gruß

Markus

Hallo zusammen. Ich bin Immobilienmakler und möchte mich sehr gern auch einmal zu diesem Thema äußern.

Es ist richtig, dass es viel zu viele schlechte Makler gibt. Woran das liegt, wurde ja hier schon erörtert. Leider ist es immer noch nicht gelungen eine Erlaubnis zur Maklertätigkeit mit einer Ausbildung zu verknüpfen. Die seriösen Makler leiden unter den schwarzen Schaafen, die unseren Ruf ruinieren. Um so wichtiger ist es für den Kunden, sich den richtigen Makler auszusuchen. Hilfreich wäre bestimmt, sich das Büro des Maklers einmal anzusehen. Wenn dieser zu Hause vom Wohnzimmer aus maklet, kann das kein wirklich guter Makler sein. Die 15 aufgelisteten Punkte, die ein Makler erfüllen sollte, sind für seriöse Makler eine Selbstverständlichkeit. Auch sind seriöse Makler gut aus- und auch weitergebildet. Man muss jedoch nicht unbedingt ein Immobilienfachwirt oder Immobilienökonom sein, um seine Arbeit gut zu machen. Ferner gibt es auch viele Makler, die nur mit Innencourtage arbeiten, d.h. der Verkaufer/Vermieter zahlt die Courtage (übrigens in Hamburg nur 5,25% des Kaufpreises). Für den Käufer einer Immobilie ist es manchmal schwer nachzuvollziehen, wofür so viel Geld bezahlt wird. Der Verkäufer hingegen bekommt einen Überblick über die gesamte Arbeit des Maklers und zahlt meistens auch gern die Courtage.
Aber ich habe auch schon Kunden gehabt, die gern die Courtage bezahlen. Wenn die Kunden durchgehend bei der Immobiliensuche vom Makler begleitet und beraten wurden und ihn nicht nur einmal bei einer Besichtigung gesehen haben, spielt die Courtage für die Dienstleistung des Maklers eher eine Untergeordnete Rolle.
Außerdem steht es ja jedem frei auch ohne Makler zu Kaufen. Wenn man jedoch einen guten Makler gefunden hat, kann man als Käufer sehr von dem Fachwissen profitieren. Ein guter Makler sollte für beide Seiten (Verkäufer/Käufer) tätig sein und auch probieren es beiden Seiten recht zu machen. Außerdem bekommt der Makler ja auch nur sein Geld, wenn der Kunde kauft. Viel Arbeit und Zeit wird in Beratungen, Behördengängen, Besichtigungen, Werbemaßnamen etc. investiert, ohne dass dies den Kunden etwas kostet.

Vielleicht suchen Sie das nächste mal einfach Ihren Makler etwas genauer aus, dann sind Sie bestimmt auch zufrieden.

Mein Kollege Thilo schreibt:

"im verkauf geht es um größere summen und tiefgreifendere
dinge. die tätigkeit ist mit erheblich mehr aufwand verbunden
und hier sieht der kunde auch meist mehr vom makler:smile:
ein immobilienmakler ist ein vermittler. er soll also
vermitteln zwischen den interessen des anbieters und
interessenten und, ja, er wird meist von beiden seiten
bezahlt. wenn dies zur zufriedenheit beider seiten geschieht,
hat er seinen job gut gemacht.
so wie du (und ich) empfiehlst, zum immobilienkauf einen
fachmann zu befragen, sollte es auch umgekehrt zum verkauf
sein. macht das nicht sinn? es geht um große summen und im
ernst, was machen da schon die paar prozent? der notar bekommt
ca. 1,5% für ein schriftstück, das er 1000 mal wiederverwendet
mit kleinen abänderungen, ein paar stunden arbeit (und ein
langes studium), da regt sich niemand auf. der staat kommt und
will einfach so 3,5% und macht gar nichts dafür. sind schon 5%
weg. schon einmal gefragt, warum die preise meistens rund sind
und wie viel geld dadurch mehr bezahlt wird, oder weniger.
Kaum ein kaufvertrag in dem nicht auf z.b. 450.000 anstatt
454.000 gerundet wird.
aber noch einmal, die aufgabe des maklers ist es, beide seiten
zusammenzubringen und die immobilie zu einem marktüblichen
preis zu verkaufen. seine aufgabe ist nicht für den käufer den
niedrigsten preis zu erzielen, so sind die spielregeln. seine
arbeit besteht im zusammenbringen der parteien und
standpunkte. für alles andere gibt es kaufberater, buyer´s
broker oder was auch immer, oder die eigene erfahrung (welche
ja bekanntlich die bitterste art ist um zu lernen:wink:

grüße
Thilo"

Ok, Thilo, nun mein Statement. Ich bin bereit einem Makler 6 %
des Kaufpreises (bei 150.000 €) 9.000 € zu zahlen, wenn
folgende Dienstleistungen erbracht werden:

Beispiel: Altimmobilie EFH zur Eigennutzung

  1. Banküberprüfte Kaufpreisermittlung,
  2. Sanierungskostenschätzung,
  3. Bestandsgutachten mit Mängelliste,
  4. Kurzexpose´
  5. Langexpose´ mit Verbrauchs- und Nebenkostenberechnungen
  6. Erstellung einer Immobiliendokumentation mit
    Bestandsplänen,
  7. Recherche (Baulastenverzeichnis, Erschließungsmaßnahmen),
  8. Erstellen eines Werbeplanes,
  9. Umsetzen des Werbeplanes,
    10.Interessentensammlung,
    11.Finanzierungscheck der Interessenten,
    12.Vorverhandlung mit den Interessenten,
    13.Finanzierungsbegleitung der Interessenten,
    14.Abstimmen des Notarvertrages und
    15.Persönliche Anwesenheit bei der Beurkudung.

Um die von mir gewünschten Aufgaben fachlich zubewältigen muss
der Makler mindestens Immobilienfachwirt sein oder eine
vergleichbare Ausbildung besitzen.

Sollte ein Makler so arbeiten und so ausgebildet sein, dann
bezahle ich gern 6 %. Ich habe bisher in meiner Tätigkeit sehr
wenige kompetente Makler getroffen. Dies mag man mir
verzeihen.

Thilo die Worte höre ich wohl, doch allein mir fehlt der
Glaube.

Solange es Feld-, Wald- und Provisonsmakler gibt, die
irgendwann mal keine Lust mehr hatten ihren Beruf erlernten
Beruf auszuüben, werde ich keine 6 & bezahlen und kann es auch
keinem Kunden raten. Es gibt eine so genannte Tipp-Provision
und die beträgt 1 % der Kaufsumme. Damit ist eine Adresse sehr
gut bezahlt.