Ich persönlich finde es unverständlich, dass es so etwas heutzutage gibt. Dass Menschen Geld bezahlen um die Todesqualen eines Tieres auf der einen und die Todesangst eines Menschen auf der anderen Seite zu sehen. Dass es Menschen gibt deren Lebenstraum es ist ein Tier langsam und grausam zu töten und sich selbst dabei in Todesgefahr zu begeben.
Der Torerro hat keine Todesangst. Er bewegt sich anmutig und elegant, er geht mit Kopf und Herz vor, zusammen mit seinen Picadores. Der Stier zeigt seine bestialische Kraft und seinen Zorn. Wenn er sich gut schlägt, darf er weiterleben! Es ist ein herrliches Spektakel, ich kann dir nur raten, wenn du in einem Land bist, wo Stierkämfe veranstaltet werden, schau es dir an!
P.S.: Und das Allerbeste ist, es ist ein Kampf zwischen Veganer (Stier) und Fleischesser (Mensch), stellvertretend werden da also unsere aktuellen gesellschaftlichen Konflikte ausgetragen!
Hallo
Natürlich nicht, es passiert ja nur höchst selten, dass ein Torero beim Kampf zu Tode kommt. Das ist ja auch gar nicht vorgesehen. Ganz ungefährlich ist es wohl nicht, aber die Gefahr einer tödlichen Verletzung ist bestimmt nicht sehr groß. Wenn, dann für die Pferde der Picadores.
Gefährlicher für die Menschen sind wohl diese Stierhatzen, bei denen ein oder mehrere Stiere durch die engen Gassen einer Stadt gejagt werden. Dabei passiert öfters mal auch den beteiligten Menschen was. Aber was man als Stierkampf kennt, also die sog. Corrida, sowas findet täglich mehrfach statt, und wann hört man schon mal, dass ein Torero tödlich verletzt wurde? - Sehr selten.
Der Stier will eigentlich Gras fressen und in Ruhe gelassen werden. Klar, wenn man ihm Stöcke mit Widerhaken in den Rücken rammt, die bei jeder Bewegung total wehtun, dann wird er wohl auch bestialisch zornig werden, aber alleine das schon ist eine äußerst grässliche Tierquälerei, die ich bestimmt nie sehen will.
Wenn der Torero elegant und anmutig sein will, dann könnte er auch beim Course Camarguaise gegen eine Stier antreten. Da braucht es nämlich wirklichen Mut. - Aber klar, um eine gute Show zu bieten, braucht es einen Toten auf dem Platz, hat man ja auch in jedem Krimi. Und schade, dass es keine öffentlichen Hinrichtungen und Hexenverbrennungen mehr gibt, das waren bestimmt auch immer aufregende und erhebende Erlebnisse.
So ein Quatsch.
MfG
Das sagst du jetzt nur, weil der Fleischesser gewinnt und der Veganer verliert.
Hallo!
Es handelt sich um Tierquälerei zur Volksbelustigung und zum Füllen der Kassen, gepaart mit groteskem Macho-Gehabe. Was immer manche Leute sonst noch hineininterpretieren, ist Veranstalter-Dünnpfiff. Es geht um schnödes Geschäft. Herrlich ist daran gar nichts.
Gruß
Wolfgang
Kann mir jemand noch verraten wie das mit den Stierkämpfen jetzt rechtlich aussieht.Ich weiß, dass es früher mal hieß Stierkämpfe seien „Kulturgut“ und können daher nicht verboten werden. Mittlerweile gibt es aber doch zumindest einige Gebiete in denen sie verboten sind. Right?
Habe ich und lehne das Spektakel seitdem umso mehr ab.
Das ist Sache des Staates, in dem sie stattfinden. Wenn die das abschaffen, dann ist dort auch Schluss damit. Tierschutzgesetzt etc
In Peru finden zB heute noch die meisten statt.
Bei uns gab’s ja früher auch noch Hexenverbrennungen, die gehörten zur hl Inquisition und die findet man heutzutage auch kaum noch.
Sehr gut. Das gefällt mir.
![]()