Ich verdiene über der Beitragsbemessungsgrenze, bin privat krankenversichert.
Wenn ich meinen Job aufgeben würde (Familiengründung), dann müsste ich (oder mein Mann) meine PKV weiterbezahlen, richtig??
Was wäre, wenn ich einen Minijob annehmen würde, wäre ich dann mit einen eigenen Einkommen wieder gesetzlich versichert?? Muss mich dann eine gesetzliche Kasse versichern oder können die mich auch ablehnen??
Danke schon mal für die Antworten!!
Gruß,
Mightbee
Ich verdiene über der Beitragsbemessungsgrenze, bin privat
krankenversichert.
Wenn ich meinen Job aufgeben würde (Familiengründung), dann
müsste ich (oder mein Mann) meine PKV weiterbezahlen,
richtig??
Ja. Es sei denn man will die Versicherung wg. Nichtzahlung von Beiträgen auf die schmutzige Art loswerden. Was zusätzliche Kosten & Probleme verursachen dürfte…
Was wäre, wenn ich einen Minijob annehmen würde, wäre ich dann
mit einen eigenen Einkommen wieder gesetzlich versichert??
Muss mich dann eine gesetzliche Kasse versichern oder können
die mich auch ablehnen??
Also zumindest ist ein freiwilliger Wechsel von einer PKV zu einer GKV fast unmöglich. Heisst, es kann passieren, dass der Minijob keinen Grund für einen Wechsel darstellt, da ja noch die PKV ‚da‘ ist.
Aber frag auch mal „Gunther Czauderna“ aus diesem Forum, immerhin arbeitet der für eine Versicherung.
Hier was dabei ? http://www.aus-innovativ.de/media/GeringfBesch.pdf
wenn Du mehr als die Geringfügkeitsgrenze verdienst, dann bist Du Pflichtversichert und musst in die GKV.
Wenn Du weniger verdienst, dann bleibst Du in der PKV und Dein Ehemann muss für Deine Beiträge aufkommen.
In Abhängigkeit von der Gesellschaft und dem tarif ergibt sich ggf. eine Beitragsfreiheit während der Erziehungszeiten bzw. dem Bezug von Erziehungsgeld und Krankengeldleistungen. Wo bist Du denn versichert???
wenn Du mehr als die Geringfügkeitsgrenze verdienst, dann bist
Du Pflichtversichert und musst in die GKV.
d.h. wenn ich mehr als 400 Euro verdiene MUSS (?) die GKV mich aufnehmen?
Gibt es da auch Zeitvorgaben?
Und mehr als 400 Euro heisst auch deutlich mehr Abgaben, richtig?
Da lohnt es sich vermutlich, die Kosten der PKV gegenzurechnen.
In Abhängigkeit von der Gesellschaft und dem tarif ergibt sich
ggf. eine Beitragsfreiheit während der Erziehungszeiten bzw.
dem Bezug von Erziehungsgeld und Krankengeldleistungen. Wo
bist Du denn versichert???
Hallo,
in deinem Fall geht die GKV nur wenn du krankenversicherungspflichtig wirst.
Bei einem Mini -Job (400€) passiert das nicht, wohl aber ab 401,00 € , das ist die
sogenannte Gleitzone, die geht bis 800 € - Für dich wäre ein solcher Job die
einfachste und finanziell die genialste Lösung - aber der muss erst mal gefunden werden,
wird doch der Arbeitgeber mit mehr Beiträgen belastet als bei einem Mini-Job.