Hallo,
ich wollte mich über positive und negative ERfahrungen mit Gasantrieb für PKW erkundigen, wir planen eine Gebrauchtwagen zu kaufen.
Gibt es wie bei Diesel eine Jahres-km-Grenze, unterhalb derer ein PKW mit Gasantrieb eher nicht zu empfehlen ist?
Vielen Dank
Hallo Waldmädchen,
es gibt keine Kilometerbegrenzung , wenn sie nicht auf ein Jahr bezogen wird. Natürlich muss man ca 30-40 TKM fahren bis sich der Einbau einer Gasanlage armortisiert hat. Das kann natürlich bei vielfahrern schon in einem Jahr sein bei anderen erst in 3 Jahren.
Mit LPG gAs spart man auf jeden Fall. Der Leistungsverlust ist allerdings spürbar! Deshalb mein Tip einen guten ab 150 PS motorisierten Wagen nehmen. Dann ist der Unterschied nicht so eklatant wie bei einem 75 PS Wagen. Wer´s natürlich mag kommt mit so
einem Wagen auch an sein Ziel.Vorsicht bei Polnischen Einbauten. Alles muß vom Tüv eingetragen sein. Achtung auch bei Verkäufern die kurz nach der Umrüstung den Wagen verkaufen, dabei ist dann zu vermuten, dass der Wagen im Gasbetrieb nicht richtig läuft oder zuviel Gas verbraucht. Tankstellennetz wird immer besser ausgebaut,auch mittlerweile auf Autobahnen.Nachteile je nach Gastank, keine richtige Nutzung des Kofferraumes mehr möglich.
Durch die ca 2000 Euro Investition für eine Gasanlage
lohnt es sich kaum, wenn man nur 10000 Km im Jahr fährt.
Man braucht dann bis zu 5 Jahre bis man nur diese 2000 wieder über die Beninpreis- Gaspreis- Differenz zurück hat. Erst dann fängt das Sparen an. Hat man dann noch das Auto?
Sehen sie sich mal Autogas-Amortisationsrechner an, bei denen auch die Wartungskosten für eine Gas-Anlage berücksichtigt sind. Tüv ist auch teurer.
Gruß Det
Hallo,
eine direkte Jahreskilometergrenze gibt es nicht. Die Kosten für den Einbau amortisieren sich im Laufe der Zeit aufgrund der günstigeren Kosten je Kilometer Fahrt auf Gas. Die Amortisation ist natürlich schneller erreicht, je mehr Jahreskilometer man fährt oder je durstiger das Auto ist.
Man muss somit überlegen:
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wie lange möchte man den Gebrauchtwagen noch fahren (Kilometerstand, technischer Zustand, wechselt man öfter das Auto)?
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Gas ist nach derzeitigem Stand bis 2018 von der Steuer befreit. Was danach wird und wie sich die Gaspreise dann entwickeln steht noch in den Sternen. Bis 2018 sollte somit die Amortisation möglichst (weitgehend) erfolgt sein.
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Wie sieht das Tankstellennetz in der Nähe des Wohnortes/ Arbeitsortes aus. Hier ist im Übrigen Autogas (LPG) gegenüber Erdgas weitaus im Vorteil, da es derzeit in Deutschland mehr als 6200 davon gibt (Erdgas knapp 900). Auch im Ausland ist man mit LPG meistens besser bedient.
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Bei den meisten Autogas-Fahrzeugen muss auf Benzin gestartet werden und die Anlage schaltet später nach Erreichen einer bestimmten Motortemperatur auf Gasbetrieb um. Es lohnt sich also insbesondere auf Gas umzurüsten, wenn man öfter lange Strecken fährt. Bei viel Kurzstrecke zieht sich durch den anfänglichen Benzinbetrieb die Amortisationszeit in die Länge.
Im Internet gibt es diverse Amortisationsrechner. Einfach mal „Amortisationsrechner“ in die Suchmaschine eingeben. Hier muss man ein paar Daten zum Fahrzeug eingeben und kann ziemlich schnell berechnen, wieviel Kilometer man beim eigenen Fahrprofil benötigt um die Amortisierung zu ereichen.
Die Sache mit der Amortisierung ist natürlich vom Tisch, wenn man direkt ein bereits umgerüstetes Fahrzeug erwirbt.
Du wolltest noch ein paar positive und negative Aspekte vom Gasbetrieb wissen:
Positiv:
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Breites Grinsen an der Tankstelle aufgrund des günstigeren Preises
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umweltschonender (weniger CO2 + Stickoxide) als Benzinbetrieb
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Gas hat eine höhere Klopffestigkeit (Oktanzahl). Diese liegt höher als Super Plus. Das ist besonders gut für Fahrzeuge, die auf eine höhere Klopffestigkeit ausgelegt sind.
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durch die homogenere Verbrennung des Gases kann der Motor leiser und geschmeidiger werden.
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Das Motoröl wird geschont, da fast keine Russablagerungen aus der Benzinverbrennung mehr ins Öl gelangen. Das Wechselintervall kann ggf. verlängert werden.
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Im Vergleich zum Diesel bleibt die Steuer gering und auch das Russproblem besteht nicht.
ich könnte die Liste noch fortsetzen
Nachteile:
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einige Fahrzeuge sind nicht umrüstbar oder müssen vorher „gasfest“ gemacht werden, da die Ventilsitze der Auslassventile zu weich sind. Es können Motorschäden die Folge sein. Hier sollte man sich vorher gründlich informieren. Problematisch sind nach meinem Wissen die Ford-Motoren und viele Japaner. Zumeist problemlos sind die Motoren von BMW, Mercedes, Audi/VW. Hier gibt es auch Listen im Internet, die verraten, ob Gasbetrieb möglich ist, Einschränkungen bestehen (Zusatzadditiv) oder Gasbetrieb problemlos möglich ist.
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Das Wichtigste an einer Gasumrüstung ist der Umrüster. Wenn der nichts taugt, kann man sich viele Probleme einhandeln (Motortod durch Magerlauf etc.). Hier auf jeden Fall vorher gründlich über den Umrüster informieren. Dieser sollte sowohl Erfahrung mit dem einzubauenden Gasanlagenfabrikat, als auch mit dem umzurüstenden Motor haben. Auf keinen Fall am falschen Ende sparen. Falschgeiz wäre sehr unangebracht.
Es gibt viele Foren im Internet, in denen man sich über Umrüster etc. informieren kann.
Weitere Infos gern über die Nachricht-Funktion. Ich könnte dann noch was zu den verschiedenen Gasanlagen bzw. aus der eigenen Praxis mit meinem PKW mit Gas berichten. Ich fahre übrigens einen auf LPG umgerüsteten BMW E46-6-Zylinder.
Gruss, Uwe
Hallo,
grundlegend eine km-Grenze festzulegen ist schwierig. In der Rechnung kommt es darauf an wieviel Benzin das Auto von Haus aus verbraucht. Je mehr, desto schneller rechnet sich die Umrüstung. Auch spielen Gas- und Benzinpreis eine Rolle. Such mal nach einem Amortisationsrechner bei Google.
Für Autos die in der Stadt fahren kommt noch der Umweltaspekt hinzu. Feinstaub, Schwefel oder Benzol kommen bei Gasautos nicht bzw. sehr wenig vor!!
Die Auswahl des Fahrzeugs sollte auch mit einem Fachmann besprochen werden, da nicht alle Motoren uneingeschränkt für Gas geeignet sind. Ein Gebrauchtfahrzeug mit einer schon verbauten Gasanlage sollte auch genau betrachtet werden um einen Fehlkauf zu vermeiden.
Das Wichtigste ist ein qualifizierter Umrüster und eine gute Gasanlage.
Ich beschäftige mich beruflich seit 2003 mit Gas und fahre selber seit 2005 Gasautos. Das Grinsen an der Tankstelle hat noch nicht aufgehört…
Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung…
Gruß Andre
Moin ! Wir fahren jetzt seit ca. 4 Jahren mit Autogas
(LPG) !
Bis jetzt hatten wir noch nie Probleme mit der Gasanlage .
Man sollte so ca. 10-15000 Km im Jahr fahren , dann lohnt sich das Nachrüsten einer Gasanlage !
Da Ihr aber einen Gebrauchtwagen mit schon vorh. Gasanlage kaufen wollt , spart Ihr von vornherein bei
jedem Kilometer bares Geld .
Und da das Autogas noch bis 2018 Steuerbefreit ist lohnt sich der Kauf eines Autogas Fahrzeugs allemal , auch unter 10000 Km.
Die Leistung geht ein bißchen zurück , und der Verbrauch steigt ein bißchen , aber das merkt man kaum.
ich wünsche Euch viel Erfolg beim Suchen und allzeit
gute Fahrt !
Viele Grüße von www.galgolinchen.de
Guten Tag!Den Sinn für ein Gebracht-PKW und dann noch mit AUTO-GAS zubetreiben,ist eine frage der Kilometer -Leistung des PKW.Unter einhunderttausend immer,über,kommt auf wievie,an.Bei den heutigen Motoren kommt es auf den hersteller-Typ und auch auf die Fahrweise des Vorbesitzers,an.In der Praxis sind Erdgas oder autogas bis auf unter schiedliche Leistung,fast gleich.Wegen des besseren tankstellen Netzes und des besseren Preiß für A-Gas,habich mich dafür entschieden .Den A-Gas kann aus allem hergestellt werden und ist nicht,wie E-Gas,am oel-Preiß gebunden .Der Einbau einer Gas-Anlage sollt nicht von einer typen bezogenen,wie audi,opel oder andern ,sondern nach dem preis der gesamt Anlage und dem verbaubaren Typ,richten .Ob als Reserveradtank oder zusätlichen Tank,sowie das Tankvolumen bespechen ,Sie,mit dem Inst.Betrieb.Beider Nutzung der Anlage,wird der Motor immer mit Benzin gestartet,nach wenigen metern ,wenn mann die Umschaltautomatik nutzt,läuft er mit A-Gas.Zum brötchen holen ,um die Ecke,ist kei großer nutzen vorhanden,mit Gas zufahren.Ich zahle zur Zeit 0,62-0,65 cent/kg.10% mehr Verbrach A-Gas oder E-Gas,muß man einplanen.Unterm strich Ist eine Einspahrung im treibstoff Bereich ,mit der Zeit gewaltig .Mein PKW ein Toyota-RAV 4X4,130PS,BauJa.1998.hatt mit dem A-Gas schon über einhunderttaus.Kilometer geschafft.der Benzin im Tak ist schon sehr alt,weil ich nur mitA-Gas fahre .Leute die angst haben ,der Motor werde nicht richtig geschmiert,sind entweder keine Fachleut oder einfach salopp gesprochen zu blöd.Wen,Sie,sich ein gebr.Auto kaufen wollen achten Sie auch auf die co-Abgaswert ,für den benzin Betrieb,die steuern werden noch weiten steigen.Es gibt auch schon bei den gbr.Pkw welche mit Bivalenten (Gas-Benzin)oder Monovalenten (Nur Gas) Antrieb.Die Momov.werden noch steuerlich begünstig,die anderen werden nur normal besteuert.Ich bin ein Privatnutzer,der der Umwelt und meinem Geldbeutel etwas gutes tuhen will.
Mit freuntlichen Güßen :schnumopp
Hallo
Wenn die Gasanlage schon verbaut ist sollte es sich immer rechen, LPG kostet hier Kölner Raum z.Z. 72 Cent/Liter, Benzin 1,51€, nur würde ich keinen nachträglichen Einbau durchführen lassen, die Kosten rechen sich dann nur für Vielfahrer, denn 2018 ist die Steuerbefreiung für LPG und CGN vorbei.
Mfg
Hallo,
natürlich ist die Ersparnis um so größer, je mehr km man pro Jahr fährt. Da aber bei einem Gebrauchtwagen (der bereits einen Gasanlage drin hat) die Mehrkosten in der Anschaffung nur minimal sein dürften, denke ich, dass es sich ab ca. 5000km im Jahr rechnet (KFZ-steuerlich ist ja im Gegensatz zum Diesel kein Unterschied). Falls die Gasanlage nachgerütstet werden sollte (und natürlich entsprechende kostet), denke ich sollte man schon so 15000km pro Jahr fahren um in den grünen Bereich zu kommen. Falls man nur Kurzstrecke fährt (
Hallo, ich fahre den LPG-Gasantrieb seid 6 Jahren.
Vorteil: über 3000 Tankstellen in Deutschland, Umrüsten nur halb so teuer.
Autowerkstätten in Deutschland sind mit neuer technik (gasanlagen) oft sehr überfordert. (ich habe beim Umrüsten drei Werkstätten konsultieren müssen bis der Motor anständig lief) das stelle ich mir bei Erdgasanlagen noch schlimmer vor.
Kilometergrenze: bei 200 000 km kann es sein das die Ventile nicht mehr gut sind, da bei Verbrennung von Gas eine höhere Temperatur entsteht.
viel Erfolg beim Kauf.
lg jogger
Hallo,
die Rechnung kann man relativ einfach selbst machen. Bei einem „normalen“ Auto mit 4-Zyl. Benzinmotor (kein FSI) sollte man mit etwa 2500- 2700 Euro für einen soliden Einbau mit Rechnung und TÜV-Papieiren rechnen, keinen Billig-Pfusch oder Poleneinbauten machen lassen. Dann die heutigen Benzinpreise (z.B. 1,5 €/L) und die LPG-Preise (z.B. 0,80 / L) nehmen und dann die Differenz-Einsparung mit der geplanten Jahres-km-Leistung verrechnen. So hat man die Einsparung pro Jahr. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, kann man bei LPG noch 10% Mehrverbrauch (je nach Anlage) rechnen. Dann weiß man schnell, nach welcher Zeit sich der Invest des kompletten Einbaus gerechnet hat. Bei weiterführenden Fragen bin ich bereit, über privat(at)erich-engl(punkt)de noch detailliertere Auskünfte zu geben. Gruss E. Engl
Hallo, du müstest dir ausrechnen wieviel km du im Jahr fährst und dann den Vergleich zwischen demm Treibstoffpreis und dem Autogaspreis. Wenn du genug fährst, lohnt es sich auf jeden Fall. Eine gute Sache. Reicht dir ds. Gruß
Hallo,
sorry dass ich etwas verspätet antworte.
Also ich fahre bereits das 2.Fahrzeug mit Autogas. Meine jährliche Fahrleistung beträgt ca. 40.000 km, der Umbau kostet je nach Autotyp in einer Fachwerkstatt zwischen 2.700 und 3.500 €. Klingt zwar erstmal viel, amortisiert sich aber nach spätestens 30.000 km. Im Vergleich mit dem Diesel ist die Verbrauchsseite Autogas etwas besser als Diesel (persönliche Berechnung). Betrachtet man jedoch die Steuern und Versicherungen Diesel+Benziner im Jahr, fährt man mit dem Autogas deutlich besser, auch wenn bei Autogas noch eine zusätzliche Inspektion hinzukommt.
Ich hoffe, geholfen zu haben
Gruß
Mutzke