Hallo,
welchen Zweck erfüllt eigentlich ein Notausschalter bei einer Fernwärmeheizung? In dem Übergaberaum ist doch nichts weiter „gefährliches“, was man damit ausschalten könnte - oder übersehe ich da was?
Strom (z.B. für die Beleuchtung) und heißes Wasser unter Druck bleiben ja trotz Notaus immer noch da.
Falls es für die grundsätzliche Frage wichtig ist - Bayern ca. 20 Wohneinheiten im Haus.
Fernwärme arbeitet normalerweise mit hochgespanntem Heissdampf und Wärmetauschern für die Abnehmer. Wenn die Zuleitung ins Haus undicht wird, besteht Lebensgefahr.
Hallo,
da sollte man aber doch besser an der Zuleitung zum Haus irgendwo draußen absperren. Oder ist da wirklich ein (bzw. je eines für Vor- und Rücklauf) Ventil, das man vom Haus (und nicht irgendwo von der Heiz/Steuerungszentrale) aus zumachen kann? Vor dem Zähler ist das ja Schache des Anbieters. BTW: gibt es dazu irgendwo eine genauere Beschreibung im Netz?
In vielen heutigen Fernwärme Heizräumen war vormals eine Hausinterne Heizungsanlage eingebaut,bei der ein Heizungsnotschalter gefordert war.
Nach der Installation der Fernwärmeanlage wurden diese Notschalter nicht demontiert,sondern die erforderlichen Elektroanschlüsse an die vorhandene Zuleitung angeschlossen.
in dieser Siedlung aber nicht. Die ganze Siedlung, mehrere tausend Wohnungen, waren von Anfang an mit einem gemeinsamen Heizwerk so konzipiert. Dick isolierte Heissdampfrohre gingen dann unterirdisch von Haus zu Haus.