Sinn von Verkaufsagenten - Beispiel: Dropshop

Seit Oktober 2003 gibt es in München den www.dropshop.de, der Waren, die man dort vorbeibringen kann, im Internet verkauft. Ebay und Amazon dienen dabei als Plattform.

Meine Fragen sind:
Ist das für Kunden wirklich so attraktiv?
Welche Art von Kunden interessieren sich dafür?
Reichen die Proviosionen (45% bei Büchern)dem Laden, damit dieser bestehen kann?
Sind die Provisionen nicht zu hoch, als das es für Kunden attraktiv ist?
Kennt Ihr andere Geschäfte, in anderen Städten, die ähnliche Konzepte haben?

Hall erstmal!

Meine Fragen sind:

Meine Antworten sind:

Ist das für Kunden wirklich so attraktiv?

Scheinbar! Einfach mal die Anzahl der Kunden zählen, die mir vollen Taschen rein und mit leeren wieder raus kommen. Dann mit 12.4587 multiplizieren und fertig! :smile:

Welche Art von Kunden interessieren sich dafür?

Solche die keine Zeit haben, keinen Bock sich mit ebay zu beschäftigen, die das System nicht kapieren, die keinen PC haben, die ihre Waren nur einfach los haben wollen ohne Aufwand und Stress…

Reichen die Proviosionen (45% bei Büchern)dem Laden, damit
dieser bestehen kann?

Kann ich mir nicht vorstellen, evtl. wenn du ohne Miete und Personal auskommst. Sollte dies sonst die einzige Einnahme-Quelle sein, sehe ich schwarz.

Sind die Provisionen nicht zu hoch, als das es für Kunden
attraktiv ist?

Aus meiner Sicht ja!

Kennt Ihr andere Geschäfte, in anderen Städten, die ähnliche
Konzepte haben?

Nürnberg; Ecke Johannisstraße/Brückenstraße

Gruß
Falke

Hallo,

die Provisionen solcher Läden sind Wucher !
Das ist was für Leute die sich mti dem PC und ebay nicht auseinandersetzen wollen und trotzdem noch Geld für Ihren Müll haben möchten. Denen ist es egal wieviel Provision sie bezahlen da sie es sonst wohl wegschmeissen oder verschenken würden.

Von denen gibts aber genug und deshalb ist es so lukrativ.

byby
pako

Hallo,

in Augsburg haben auf einen Schlag 3 unterschiedliche Agenturen dieser Art aufgemacht - und ehrlich - ich warte darauf, daß diese Ladengeschäfte ziemlich schnell auch wieder schließen - 2 davon haben ne 1b Lage, das dritte eher ne 2b Lage.

Grüße

Wendy

Ist die Lage so entscheidend?
2 davon haben ne 1b Lage, das dritte eher ne 2b

Lage.

Das ist die Frage: Ist es bei dieser Art von Geschäften wichtig, Laufkundschaft auf sich aufmerksam zu machen? Das ist meist mit hohen Mieten verbunden.

Natürlich ist das immer eine gute Werbung aber auch die wichtigste?

Wahrscheinlich die beste Werbung kann man (für diese Art von Geschäften) in der Tagespresse von „Zweite Hand, Heisser Draht, Kurz und Fündig“ machen, denke ich. Das sind Zeitschriften, in denen gebrauchte Waren angeboten werden.

Oder www.quoka.de und natürlich die www.ebay.de und www.amazon.de Seiten. Das spricht natürlich nicht die Leute an, die kein Internet haben und daher auf solche Läden angewiesen sind.

So, genug Werbung gemacht. €€€€!

Wirklich lukrativ?

die Provisionen solcher Läden sind Wucher !

Die Prozentsätze von 45% höhren sich schon hoch an, richtig.
Aber, was ist wenn die mein geliebtes Buch „Black Beuti“ für 5 Euro verticken und davon 2,5 Euro kassieren? Das jört sich nicht viel an.
Kann sich das wirklich lohnen?

Das ist was für Leute die sich mti dem PC und ebay nicht
auseinandersetzen wollen und trotzdem noch Geld für Ihren Müll
haben möchten. Denen ist es egal wieviel Provision sie
bezahlen da sie es sonst wohl wegschmeissen oder verschenken
würden.

Das nehme ich auch an. Lieber für 2,5 Euro dem Dropshop vor die Tür kippen, als es gleich in den Müll zu werfen.

Von denen gibts aber genug und deshalb ist es so lukrativ.

Ich bin nicht sicher, ob das wirklich so lukrativ ist.
Gibt es in den Städten die Läden schon lange?
Gibt es „Erfolgstories“ dieser Läden?

Sowas gibt es neuerdings auch in Bonn, bonnauction.de. Die nehmen nur 15% vom Verkaufspreis, allerdings dann noch die kompletten Ebay-Gebühren und 2,50 eigenen Grundgebühr. Etwas undurchsichtig, das Ganze, aber immerhin gibt es einen Kostenrechner, der aus Einstellpreis und erwartetem Verkaufspreis die Gebühren berechnet.
Ich glaube ja nicht, dass sich sowas lohnt. Der Laden liegt mies, der Internetauftritt ist auch nicht so dolle und von ein paar Bücherverkäufen kann so ein Ding bestimmt nicht laufen. Bei größeren Sachen ist das bestimmt anders.
Verwandte von mir haben über einen ähnlichen Laden ihre Bäckereiausstattung verkauft, die waren froh, keine Mühe damit zu haben und haben am Ende mehr Geld rausbekommen als sie erwartet haben. Und der Verkaufsagent war bestimmt auch froh :wink:
Insgesamt denke ich aber eher, dass bei dieser Art von Geschäft einfach nur ne Menge Ich-AG-Gelder verpulvert werden.

Grüße,
Roland

Kein Wucher
Hallo,

nein es ist absolut kein Wucher, denn der Verkaufsagent muss dem Käufer auch bei Gebrauchtwaren eine Gewährleistung von 2 Jahren geben. Dies heißt der Kunde kann noch nach 21 Monaten reklamieren. Der Verkaufsagent wiederrum kann nicht so einfach auf den Privatmann zurückgreifen. Somit liegt das ganze Risiko beim Verkaufsagenten.
Das bedenken viele nicht.

Meiner Meinung nach lohnen sich die Shops, wenn man in Miete gehen muss, nicht. Bei uns im Ort haben zwei aufgemacht, einer ist inzwischen wieder geschlossen. Ich bin gespannt, wie es bei dem anderen weiterläuft.

Die andere Seite ist, dass Ebay ein sehr harter Job geworden ist und die Preise im Keller sind. Wenn man Waren hat, die man einfach nur loswerden will, da ist er bei ebay sicher gut aufgehoben.

Wer den wirklichen Gewinn bei ebay macht ist EBAY selbst :wink:

Galaktische Gruesse

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