Hallo!
Diese Müllberge an den Straßen sind das Ergebnis der heutigen Müllpolitik.
Es gibt heute schon genug Gemeinden, die nur noch einmal im Jahr Restmüll entsorgen. Eine Plastiktüte voll. Ja, wer hat denn so wenig Restmüll in einem Haushalt? Der sonst anfallende muß selbst zur Mülldeponie gebracht werden und kosten extra. Also?!
Plastikmüll (Grüner Punkt) wird nicht, wie so oft behauptet, wiederverwertet, sondern in den Hochöfen der Stahlwerke verbrannt. Für den Grünen Punkt ist dies eine Einnahmequelle und kein Kostenfaktor. Der Grüne Punkt nimmt von uns Gebühren für eine Sache, an der er auch noch durch Verkauf Geld verdient. Warum soll ich dann noch getrennt sammeln?
Wer für dies alles Geld bezahlen muß und sieht, dass man ihn ganz offen über den Tisch zieht, fühlt sich oft im Recht, sein Müll auf öffentlichen Parkplätzen zu deponieren oder aus dem Fenster zu werfen.
Man kann nur hoffen, dass der Dosenpfand schnell so eingeführt wird, wie in anderen Ländern auch, dann wird man keine Plastikdose mehr am Straßenrand sehen. Entweder sie werden nicht mehr fortgeworfen oder sie werden eingesammelt und an einer zentralen Stelle abgegeben, für Geld.
Die Leute sind nicht schmutziger geworden, die Leute sind einfach sauer, dass man ihnen mit den Kosten bei der Müllentsorgung auch noch das wegnimmt, was da noch an monatlichem Netto übrig ist.
Die wilde Müllentsorgung hört sofort auf, wenn es anders geregelt wird. Siehe auch Entsorgung von großen und kleinen Elektrogeräten, wie Herde, Boiler usw. Diese werden kostenfrei abgeholt und die Leute sind damit sehr zufrieden. Loben diese Regelung und nehmen sie war.
Ebenso die Gefahrengutentsorgung alle drei Monate mitten im Ort. Die Leute stehen Schlange.
Nur, wenn man ausgenommen wird, hört bei den Leuten der Spaß auf.
Gruß Max