auch nochmal hallo 
Ich habe weiter oben und hier drunter schon gelesen, dass Du
da anscheinend einen ganz schweren Fall von „Draußen-Kind“
hast- manch einer würde sich alle 10 Finger danach
lecken… andere Kinder gehen nämlich gar nicht gerne vor die
Tür. Würdest Du Dir in diesem Fall auch Sorgen machen?
dann würde ich mir auch Sorgen machen, weil ja eigentlich jedes Kind gern rausgeht 
Wenn er nun niemals ein Lego- oder Turmbauer werden würde,
wäre das wirklich so schlimm?
naja was heißt schlimm, es wundert mich nur sehr. Weil seine Spielkameraden spielen gern damit wenn da grad einer von denen da ist. Grad für einen Jungen dachte ich, ist es ungewöhnlich
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass er sich dafür nicht die
Bohne interessiert, auch wenn Du das gern hättest… also,
dass er von Spielzeug umgeben ist, dass ihn wirklich anödet
(nicht nur phasenweise langweilt, denn sonst würde er ja
irgendwann mal damit spielen).
hm…
Die Aufgabe wäre demnach nicht herauszufinden wie Du ihn zum
Bauen und Stecken bewegst, sondern erstmal was ihn *wirklich*
interessiert und nicht, was ihn Deiner Meinung nach
interessieren müsste.
Vielleicht mag er lieber ein kniffeliges Puzzlespiel oder
Laubsägearbeiten, Tongematsche, ein Instrument spielen,
undundund…
schwierige Puzzles macht er auch nicht gern, mit Ton werden wir mal probieren das macht ihm bestimmt auch Spaß. Musikbegeistert ist er, Gitarre und Klavier aber kann ihn dahingehend jetzt und in nächster Zeit noch nicht fördern und was Sport betrifft (er ist ja sehr sportlich) wollte ich ihn ab Einschulung in einen Verein schicken.
hm ok, jeden Tag ne halbe Stunde geb ich zu hab ich nicht
gemacht.Ist auch nicht verwerflich… ich meine nur, dass auch das
Kinderzimmer ein Raum ist, in dem sich Erwachsene ruhig mal
aufhalten sollten (außerhalb der Aufräumzeit). Manchmal
reicht es schon, wenn man sich mit seinem Kaffee mal ein paar
Minütchen dazusetzt und vielleicht ein paar Kekse spendiert,
die Musik mithört oder einfach ein bisschen quasselt… damit
wird das Zimmer an sich schon aufgewertet und der Aufenthalt
darin schmeckt nicht so verdächtig nach Abschiebung.
hast Du Recht
Du könntest ja auch mal Langeweile vortäuschen und Deinen Sohn
fragen, ob ihm nichts einfällt was man machen kann.
was die Wohnung betrifft, fällt ihm zur Zeit ein: Versteckspiel in der Wohnung oder Kartenspielen oder „ich sehe was was du nicht siehst“…
Wenn ich mit meinen Kindern auf dem Spielplatz war, dann haben
sie gespielt und ich habe mit einem Buch auf der Bank gesessen
und die Füße langgemacht. Kletterst und tobst Du mit
Deinem Sohn durch die Gegend?
naja bin da eigentlich auch die jenige die dann auf ner Bank sitzt und zuschaut oder die Leute beobachtet 
LG
Silke