Das Internet ist voll von Beiträgen zu chronischer Sinusitis.
Auffallend ist, dass viele Patienten schon mehrere OPs und Behandlungen mit Antibiotikum (oder bei Verdacht auf Pilzinfektion mit Antimykotikum) hinter sich haben, aber meist nur über Verschlimmerung der Beschwerden berichten. Als Betroffener suche ich schon seit langem nach positiven Beispielen, aber ohne Erfolg.
Gibt es denn wirklich niemanden dem geholfen wurde?
Und warum lassen viele sich immer wieder operieren, obwohl nur Verschlechterung eintrat?
Danke im Vorab für alle positiven Beispiele,
Helfrich
Hallo!
Hatte selber chronische Sinusitis, Antibiotikum half immer nur kurzfristig, nach 3-4 Wochen ging es immer wieder los. HNO wollte gleich operieren.
Habe mir stattdessen fachgerecht Amalgam entfernen lassen und Quecksilberausleitung nach Dr. Klinghardt gemacht. Habe seitdem keine Probleme mehr und so viel Luft habe ich schon lange nicht mehr über die Nase bekommen!
Meiner Meinung nach geht eine OP nicht an die Ursache ran, kann ggf. Erleichterung bringen durch besseren Abfluss der Sekrete aber der Kern des Problems bleibt unbehandelt.
Alles Gute
Martina
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Hi,
nicht geheilt aber deutlich verbessert.
Erster Schritt war eine gezielte Antibiotikatherapie nach Abstrich und Testung.
Seitdem verwende ich regelmäßig Kochsalznasenspray mit Panthenolzusatz. Wenn ich merke dass es wieder losgehen könnte, nehme ich sofort hochdosiert Bromelain (Ananasenzym) und Voltaren ein.
Zusätzlich 2 - 3 mal im Jahr 10 Sitzungen Lymphdrainage von Kopf und Hals.
Für mich ist es wichtig dass die Sinusitis gleich im „Keim erstickt“ wird.
Nach vielen Jahren chronischer Sinusitis nach einer Verletzung der Kieferhöhle ist das Gewebe narbig und anfällig für Infektionen. Heilung dauert natürlich auch entsprechend lange.
Viele Grüße
Sue