Vor Jahren wurde in einer Zeitung daraufhin gewiesen, daß es für ein subjektives Genug an Flüssigkeiten kein entsprechendes Adjektiv gebe. Also bei Feststoffen ist die Sache klar: ich bin satt.
Um diesen weltbewegenden Mißstand zu beheben, wurde das Wörtchen „sitt“ aus der Traufe gehoben.
dass Du hier fragen musst, was aus dieser Wortschöpfung geworden ist, nimmt die Antwort vorweg: Nichts. Dem Wort „sitt“ ist weniger Erfolg beschieden als vielen schwachsinnigen Werbeslogans und albernen Reklametermini, die wenigstens eine Saison lang ihren Platz im Wortschatz der Menschen finden. Im DUDEN ist der Begriff nicht nachzuschlagen, in anderen Wörterbüchern nur mit dem Hinweis, auf welche Weise er entstand. Im praktischen Gebrauch habe ich ihn bisher weder je gelesen noch gehört. Ich halte es für wahrscheinlich, dass das Wort „sitt“ in Deutschland jeden Tag seltener benutzt wird als der Begriff Dimethylaminoazobenzol.
Hi,
also eigentlich benutzen viele Leute „sitt“ recht häufig. Allerdings nur dann, wenn sie über das Wort selbst sprechen, als über die eigentliche Bedeutung.
Ich las unlängst in einem anderen Sprachforum über das Gegenteil von „durstig“ in allen Sprachen… dabei kam wohl heraus, dass (mit Ausnahme von „sitt“, was man nicht so gelten lassen kann) Esperanto die einzige Sprache ist, die so ein Wort besitzt… malsoifa
… dabei kam wohl
heraus, dass ) Esperanto die einzige Sprache ist, die so ein
Wort besitzt… malsoifa
Ist das ernst gemeint??
Das „malsoifa“ ist wie „mal“ + „soifa“ = „schlecht“ + „Säufer“.
Also „Schlechtsäufer“. Einer, der schlecht säuft, kann also keinen Durst mehr haben. Genial, nicht?
… dabei kam wohl
heraus, dass ) Esperanto die einzige Sprache ist, die so ein
Wort besitzt… malsoifa
Ist das ernst gemeint??
Das „malsoifa“ ist wie „mal“ + „soifa“ = „schlecht“ +
„Säufer“.
Also „Schlechtsäufer“. Einer, der schlecht säuft, kann also
keinen Durst mehr haben. Genial, nicht?
Nein nein. *gg*
Also… ernst gemeint war’s natürlich. Aber malsoifa hat natürlich nix mit „Säufer“ zu tun. mal- bildet das Gegenteil von etwas, und soifa heißt schlicht und einfach „durstig“.
… dabei kam wohl
heraus, dass ) Esperanto die einzige Sprache ist, die so ein
Wort besitzt… malsoifa
Ist das ernst gemeint??
Das „malsoifa“ ist wie „mal“ + „soifa“ = „schlecht“ +
„Säufer“.
Also „Schlechtsäufer“. Einer, der schlecht säuft, kann also
keinen Durst mehr haben. Genial, nicht?
Nein nein. *gg*
Also… ernst gemeint war’s natürlich. Aber malsoifa
hat natürlich nix mit „Säufer“ zu tun. mal- bildet das
Gegenteil von etwas, und soifa heißt schlicht und
einfach „durstig“.
Dennoch könnte es doch sein, dass dieses „soifa“ und unser „Säufer/saufen“ verwandt sind, oder?
Mist, ich hab hier wieder nicht mein Etymologie-Buch zur Hand…
Kann es jemand nachschlagen? (Das Grimmsche Online-WB ist grade nicht erreichbar)