Moin,
da sei ein Mensch, der seit vielen Jahren werktätig ist und, wie es sich gehört, in einer Gewerkschaft organisiert ist.
Dessen Betrieb geht nun pleite und besagter Herr muß nun eine neue Stelle suchen, die auch alsbald gefunden ist.
Im Bewerbungsgespräch wird der Herr darauf angesprochen, ob er denn gewerkschaftlich organisiert sei. Der Bewerber, der sich vorher kundig gemacht hat weiß, daß in diesem Betrieb weder ein Betriebsrat existiert, noch der Eigentümer (Familienunternehmen) Arbeitnehmer duldet, die in der Gewerkschaft sind.
Darf der Bewerber nun sagen, er sein nicht organisiert, und hätte der AG so eine Handhabe ihm wegen einer falschen Aussage zu kündigen, oder ist eine solche Frage per se sittenwidrig und kann falsch beantwortet werden?
Gandalf